Samstag der 21. Woche im Jahreskreis

1 Kor 1,26-31;Ps 33,12-13.14-15.20-21; Mk 6,17-29

Heute gedenken wir der Enthauptung des Täufers Johannes. Aus diesem Grund hören wir das Evangelium heute auch aus dem Markusevangelium und nicht wie in den Bahnlesungen zurzeit aus dem Matthäusevangelium. Die markinische Erzählung ist ausführlicher und detaillierter.

1 Kor 1
26 Seht doch auf eure Berufung, Brüder und Schwestern! Da sind nicht viele Weise im irdischen Sinn, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme,

27 sondern das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen.
28 Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zu vernichten,
29 damit kein Mensch sich rühmen kann vor Gott.
30 Von ihm her seid ihr in Christus Jesus, den Gott für uns zur Weisheit gemacht hat, zur Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung.
31 Wer sich also rühmen will, der rühme sich des Herrn; so heißt es schon in der Schrift.

In der Lesung hören wir zunächst wieder einen Ausschnitt aus dem ersten Korintherbrief. Die gestrige Passage endete damit, dass das Schwächste Gottes noch stärker als das Stärkste der Welt ist. Ich erklärte, dass das rhetorisch gemeint ist für die absolute Überlegenheit Gottes, denn bei ihm ist nichts Schwaches oder Törichtes.
Und weil Gottes Weisheit die wahre Weisheit ist, können die ersten Christen anhand der Berufenen die Bestätigung sehen: Es werden nicht jene zu einer besondere Berufung auserwählt, die im irdischen Sinn mächtig, vornehm oder weise sind, sondern jene, die weltlich gesehen wirklich nichts bedeuten. Unter den Aposteln Jesu Christi sind vor allem unehrbare Berufe dabei, die der unteren Bildungsschicht angehören. So denken wir an die Fischer oder an den Zöllner Matthäus/Levi. Diejenigen, die Jesus zum ersten Mal sehen dürfen, sind neben seinen Eltern Hirten auf den Feldern. Und das ist alles so gewollt, denn „das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen.“ Es ist ein Fingerzeig Gottes und der Appell, die weltlichen Bestrebungen abzulegen. Jesus sagt in der Bergpredigt: „Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich.“ Diese innere Armutshaltung fällt dem Menschen natürlich leichter, wenn er von den äußeren Faktoren her keine Hindernisse hat wie viel Besitz, hoher Bildungsgrad, gesellschaftliche Stellung etc. Gott hat das Niedrige und Verachtete erwählt. Er hat sich für das Kreuz entschieden, das das Zeichen der Schande schlechthin ist. Das Stichwort ist die Demut. Nur mithilfe der Demut kann der Hochmut des Bösen überwunden werden, durch den er das Himmelreich verloren und auch die Menschen ins Exil geführt hat. Nur die Demut kann den Bann brechen und so beruft der Herr die Demütigen. Es dient auch dem Bewusstsein, dass der Mensch nicht aus sich selbst etwas erreicht, sondern alles Gute von Gott kommt. Gott ist es ja, der uns erlöst hat, sodass wir in Christus sein dürfen, „den Gott für uns zur Weisheit gemacht hat, zur Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung.“ Er ist das alles für uns, denn das können wir aus uns selbst heraus nicht sein. Und deshalb haben wir keinen Grund, mit irgendetwas anzugeben. Schließlich käme das dem Schmücken mit fremden Federn gleich.
Wenn man sich rühmen will, muss man sich des Herrn rühmen. Das steht schon im Alten Testament, was Paulus hier mit „Schrift“ meint. Zu seiner Zeit gibt es das Neue Testament ja noch nicht und mit „Schrift“ ist die Bibel der Juden gemeint. Er bezieht sich mit dem Schriftwort auf Jer 9,24. Auch dieser Prophet hat verstanden, dass alles Gute von Gott kommt, auch wenn er in Leidenssituationen so manche Klage von sich gegeben hat. Er kannte seine Grenzen genau und formulierte gleich bei seiner Berufung den Einwand, dass er doch aufgrund seiner Jugend gar nicht gut sprechen könne. Gott aber hat ihn mit allem ausgerüstet und befähigt, seinen Willen den Menschen zu übermitteln. Er hat am eigenen Leib erfahren, dass Gott einem die „Weisheit, Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung“ schenkt.

Ps 33
12 Selig die Nation, deren Gott der HERR ist, das Volk, das er sich zum Erbteil erwählt hat.

13 Der HERR blickt herab vom Himmel, er sieht alle Menschen.
14 Von seinem Thronsitz schaut er nieder auf alle Bewohner der Erde.
15 Der ihre Herzen gebildet hat, er achtet auf all ihre Taten.
20 Unsre Seele hofft auf den HERRN; er ist unsere Hilfe und unser Schild.
21 Ja, an ihm freut sich unser Herz, wir haben vertraut auf seinen heiligen Namen.

Wir beten als Antwort auf die Ausführungen Pauli Psalm 33, das als „Danklied des Volkes“ bezeichnet wird. Es bildet womöglich einen gemeinsamen Psalm mit Ps 32, so vermutet man, weil während in der Septuaginta die Überschrift vorhanden ist, der hebräische Urtext keine Überschrift aufweist.
Wir beten zunächst einen Makarismus, das heißt eine Seligpreisung. Und wenn wir die hebräischen Bezeichnungen für „Nation“ und „Volk“ betrachten, versetzt es uns in Erstaunen: Selig zu preisen ist הַ֭גֹּוי haggoj, die nichtjüdische Nation, die Jahwe zum Gott hat. Aber im nächsten Schritt heißt es הָעָ֓ם ha’am, das jüdische Volk, das sich Gott zum Erbteil erwählt hat. Wir könnten nun glätten, indem wir den ersten Begriff aufgrund der Singularform als „Ausnahme“ bewerten, also damit auch Israel gemeint ist. Die nichtjüdischen Völker werden ja zumeist im Plural genannt. Im wörtlichen Sinn ist das womöglich eine schlüssige Erklärung. Doch wenn wir dies mit christlichen Augen vertiefend betrachten, dann sehen wir den Neuen Bund vor Augen, die Einbeziehung von Juden und Heiden, sie alle dürfen sich selig nennen, wenn sie den Bund mit Gott eingehen.
Das ist deshalb eine nachvollziehbare Deutung, weil es im nächsten Vers heißt: „Der HERR blickt herab vom Himmel, er sieht alle Menschen.“ Ja, alle Menschen liegen ihm am Herzen und er möchte alle retten. Ihm ist nicht egal, was auf Erden passiert, während er in der Ewigkeit für sich lebt. Vielmehr hat er Teil an unserem Leben und wirkt in unserer Welt. Er schaut vom Himmelsthron „nieder auf alle Bewohner der Erde“ und nimmt dabei nicht einfach eine Vogelperspektive ein. Er hat die Herzen der Menschen gemacht und schaut auf ihre Taten. Er vergleicht die innere Haltung und das äußere Tun miteinander. Er wird es uns in seiner brennenden Liebe vorhalten, wenn wir eines Tages vor ihm stehen. Und dann werden wir uns sehr schämen über die frappierenden Unterschiede und unsere Lieblosigkeit.
Aber dass Gott so ist und alles sieht, erfüllt den Psalmenbeter nicht mit Angst und Panik. Im Gegenteil. Es ist ein hoffnungsvoller Gedanke, dass Gott alles sieht und an unserem Leben teilhat. Die Seele hofft auf seine Gegenwart, die ihr Hilfe und Schild ist. Wenn Gott an der Seite des Menschen ist, wovor muss er sich noch fürchten?
Gottes Gegenwart schenkt uns Freude. Und diese ist eine Frucht des Hl. Geistes. Wirkliche Freude, die bleibt, geht von Gott aus und deshalb werden wir Menschen nur glücklich, wenn wir innig mit Gott verbunden sind. Wenn wir auf seinen heiligen Namen vertrauen, dann werden wir am Ende in seine Herrlichkeit eingehen.

Mk 6
17 Herodes hatte nämlich Johannes festnehmen und ins Gefängnis werfen lassen. Schuld daran war Herodias, die Frau seines Bruders Philippus, die er geheiratet hatte.

18 Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Es ist dir nicht erlaubt, die Frau deines Bruders zur Frau zu haben.
19 Herodias verzieh ihm das nicht und wollte ihn töten lassen. Sie konnte es aber nicht durchsetzen,
20 denn Herodes fürchtete sich vor Johannes, weil er wusste, dass dieser ein gerechter und heiliger Mann war. Darum schützte er ihn. Wenn er ihm zuhörte, geriet er in große Verlegenheit und doch hörte er ihm gern zu.
21 Eines Tages ergab sich für Herodias eine günstige Gelegenheit. An seinem Geburtstag lud Herodes seine Hofbeamten und Offiziere zusammen mit den vornehmsten Bürgern von Galiläa zu einem Festmahl ein.
22 Da kam die Tochter der Herodias und tanzte und sie gefiel dem Herodes und seinen Gästen so sehr, dass der König zu dem Mädchen sagte: Verlange von mir, was du willst; ich werde es dir geben.
23 Er schwor ihr sogar: Was du auch von mir verlangst, ich will es dir geben, und wenn es die Hälfte meines Reiches wäre.
24 Sie ging hinaus und fragte ihre Mutter: Was soll ich verlangen? Herodias antwortete: Den Kopf Johannes’ des Täufers.
25 Da lief das Mädchen zum König hinein und verlangte: Ich will, dass du mir sofort auf einer Schale den Kopf Johannes’ des Täufers bringen lässt.
26 Da wurde der König sehr traurig, aber wegen der Eide und der Gäste wollte er ihren Wunsch nicht ablehnen.
27 Deshalb befahl er einem Scharfrichter, sofort ins Gefängnis zu gehen und den Kopf des Täufers herzubringen. Der Scharfrichter ging und enthauptete Johannes.
28 Dann brachte er den Kopf auf einer Schale, gab ihn dem Mädchen und das Mädchen gab ihn seiner Mutter.
29 Als die Jünger des Johannes das hörten, kamen sie, holten seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab.

Die bisherigen Ausführungen können wir sehr gut auf Johannes den Täufer anwenden, über den wir im Evangelium hören: Er hat Gott stets vertraut und war mit einer inneren Freude erfüllt. Er durfte Gottes Sohn taufen und darf mit ihm verwandt sein! Er weiß genau, dass alles Gute von Gott kommt und er nichts zu fürchten braucht, auch nicht im Moment seines Todes. Deshalb glauben wir, dass er bei Gott ist und die ewige Freude erleben darf, die seine unendliche Gegenwart beschert.
Johannes hat keine Angst, den Mund aufzumachen. Wo die Sünde ist, da nennt er sie auch deutlich beim Namen. Er kritisiert, dass Herodes die Frau seines noch lebenden Bruders Philippus zur Frau genommen hat. Das ist Ehebruch und zutiefst verwerflich in Gottes Augen. Das hat nichts mit Leviratsehe zu tun, welcher nach der Bruder eines Verstorbenen dessen Frau heiraten muss (Gen 38; Dtn 25,5-10; Rut 1-4), denn Philippus lebt noch. Weil Johannes der Täufer Ehebruch als Ehebruch angeprangert hat, musste er ins Gefängnis.
Und dort beeindruckt er Herodes immer wieder, weil dieser Johannes eigentlich mag. Zwar machen dessen Worte ihn immer unruhig, aber er hört ihm trotzdem gerne zu. Die Unruhe entsteht dadurch, dass sein Gewissen sich meldet. Es ist also etwas Heilsames, ein Umkehrruf Gottes an Herodes. Doch seine Schwäche sind die Frauen und das fehlende Rückgrat in der Öffentlichkeit. Er möchte den Menschen gefallen und das wird dem Täufer in der heutigen Erzählung zum Verhängnis.
Herodias kann dem Täufer nicht verzeihen, dass dieser deren Ehebruch mit Herodes öffentlich angeprangert hat. Sie konnte bisher ihre Tötungsabsichten nie durchsetzen, weil Herodes sie daran hinderte. Er respektierte den Täufer sehr, hatte sogar Angst. Das heißt er wusste, dass er einen Gottesmann nicht umbringen durfte.
Herodias sah ihre Chance nun am Geburtstag des Königs, als dieser viele Gäste einlud. Sie ließ ihre Tochter vor der Geburtstagsgesellschaft tanzen und verführte so den König. Es muss viel Alkohol geflossen sein, dass Herodes so leicht zu verführen war. Er ließ sich zu einem leichtsinnigen Schwur vor allen hochrangigen Anwesenden verleiten, dem Mädchen alles zu geben, was sie sich wünschte. Sie ließ die Mutter wählen und diese nutzte die Chance, nach dem Kopf des Täufers zu verlangen. So kam Herodes in ein Dilemma. Einerseits wollte er den Täufer nicht töten, andererseits wollte er vor seinen Gästen nicht das Gesicht verlieren. Er war gottesfürchtig, aber die Menschenfurcht war größer. Er tat, was er versprochen, und ließ den Täufer umbringen.
Herodias hat bekommen, was sie wollte. Herodes hat sich schwer versündigt. Johannes der Täufer musste sein Leben hingeben für die Gebote Gottes, genauer gesagt für das sechste Gebot.
Die Johannesjünger bestatteten Johannes den Täufer in einem Grab.
Wir lernen sehr viel vom heutigen Evangelium. Der Mensch ist ein zwiegespaltenes Wesen aufgrund der Erbsünde. Einerseits ist die Liebe zu Gott noch da, andererseits überdeckt die Sünde diese Liebe oft. So ist die Selbstliebe manchmal stärker als die Gottesliebe. Der Mensch entscheidet sich gegen Gott. Herodes ist eine arme Seele, weil er trotz Erkenntnis seiner Sünden nicht davon ablässt. Gott gibt ihm die Chance, umzukehren. Er rüttelt Herodes durch den Täufer regelrecht wach. Es trifft Herodes auch, denn er gerät in Verlegenheit. Doch er hat kein Rückgrat. Seine Schwäche ist die Manipulierbarkeit durch Frauen und die Menschenfurcht. Er lässt sich hinreißen zu bösen Taten durch schöne Frauen. Er möchte zudem vor anderen Menschen gut dastehen, vor allem politisch relevanten Menschen. Auch wenn er als Jude den Glauben kennt und versteht, was die Gebote Gottes sind, kann sich dieser kleine Glauben nicht durchsetzen gegenüber seiner großen Schwachpunkte.
Wir erkennen in der Familie des Herodes noch einen weiteren Aspekt wieder, der auch in heutigen Familien ein großes Übel darstellt: Intrigen zwischen den Familienmitgliedern. Herodias ist die Personifikation der Folgen der Erbsünde. Wie sie sich verhält, ist in Gen 3 angekündigt worden. Die Frau wird Verlangen nach ihrem Mann haben. Sie wird versuchen, ihn um den Finger zu wickeln, da sie auf andere Weise nicht über ihn herrschen kann. Physisch ist sie ihm unterlegen. Im Falle der hier beschriebenen Familie ist es sogar noch so, dass der Mann über sie herrscht als König. Die Tochter ist ebenfalls nur ein Schachzug der Mutter, sodass diejenige, die in dieser Familie das Sagen hat, Herodias ist. Die ganzen Umstände und Beziehungen zeigen, dass die Familie nicht so ist, wie Gott sie möchte. Somit wird Herodes‘ Familie zum Gegenbild der Heiligen Familie. Dort ist es Josef, der die Entscheidungen trifft, aber diese vom Willen Gottes abhängig macht. Weil seine Gottesfurcht stärker als alles üble Gerede der Menschen ist, kann seine Frau Maria ihm ganz und gar vertrauen. Bei ihnen ist nichts manipulativ oder intrigant. Sie kommunizieren zudem richtig. Sie nutzen Jesus nicht als Instrument einer Intrige. Es gibt keine zwei Parteien innerhalb der Familie Jesu, sodass dieser von einer Partei vereinnahmt und dann gegen die andere Partei aufgehetzt wird. Diese Familie hat eine Einheit abbildhaft wie die Einheit der Dreifaltigkeit. Wir Menschen sollen in den Familien nicht die Schwächen der Mitglieder für unsere eigenen Interessen ausnutzen. Ganz tragisch ist es auch, die eigenen Kinder gegen das andere Elternteil aufzuhetzen. Das zerstört die Seele der Kinder, die gleichermaßen Mutter und Vater brauchen, deren eigene Partnersuche, geschlechtliche Identität und Sicht auf das andere Geschlecht vom Beispiel der Beziehung der Eltern zueinander geprägt werden.
Wir sehen an Herodes als Gegenbild zu David, warum es so weit gekommen ist. Gott hat ihm genauso wie König David die Chance zur Umkehr gegeben. Beide sind dem Ehebruch verfallen. Aber Herodes hat diese Chance nicht genutzt. Er hätte seine Sünde bekennen, sein Leben ändern und das Unrecht wiedergutmachen können, wie es David getan hat. Doch ihm war es wichtiger, vor den Menschen gut dazustehen. Er hat im Dilemma die falsche Entscheidung getroffen. So hat er aber das Kostbarste aufs Spiel gesetzt – sein Seelenheil. David ist über alle anderen erhöht und mit großer Macht ausgestattet worden, eben weil er sich selbst gedemütigt hat vor Gott. Seine Gottesbeziehung war ihm immer wichtiger als sein Ansehen als König. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Königen.
Wir lernen heute erneut, dass die Sünde immer Unschuldige mit ins Verderben reißt. Johannes der Täufer hat nichts Unrechtes getan, sondern die Sünde klar benannt. Aufgrund der Feigheit und Begierde des Herodes sowie der Sturheit und Manipulation der Herodias musste Johannes seinen Kopf hinhalten. Auch die Tochter ist in eine Intrige hineingezogen worden und hat sich so an einem Mord mitschuldig gemacht.
Auch heute halten Menschen ihren Kopf dafür hin, dass sie gerade das sechste Gebot verteidigen. Wie sehr werden jene Geistliche von den Medien zerrissen, die den Geboten Gottes treu bleiben möchten, damit aber den gesellschaftlichen Konventionen die Stirn bieten. Wie viele Heilige wurden dafür hingerichtet, dass sie die Unauflöslichkeit der Ehe und die Monogamie verteidigt haben! Und es waren mehrere Heilige, die gerade Königen dieses Unrecht ins Gesicht gesagt haben. Neben Johannes dem Täufer hat auch Thomas Morus so sein Leben verloren, weil er König Henrys VIII ehebrecherisches Verhalten nicht unterstützen wollte. Er wurde genauso wie Johannes der Täufer enthauptet.

Bitten wir heute den Hl. Johannes, der als Scharnier zwischen dem Alten und Neuen Bund steht, um seine Fürsprache, dass auch wir das nötige Rückgrat haben und uns in jeder Situation zu Christus bekennen. Nur so werden auch wir in die ewige Herrlichkeit Gottes eingehen und die ewige Freude erlangen, die ihm nun zuteil wird.

Ihre Magstrauss

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