Etwas Neues beginnt.

Liebe Freunde,

ich habe in den letzten drei Jahren die Lesungen des Tages ausgelegt.
Es war mir eine unglaubliche Freude, dies tun zu dürfen, dabei so ziemlich die gesamte Bibel einmal gelesen zu haben und den Herrn dadurch besser kennengelernt zu haben. Sie haben mich auf diesem Wege begleitet und wir sind dabei eingetaucht in die Lesart der Bibel, wie die Kirche sie vornimmt, also im vierfachen Schriftsinn. Da ich alle drei bzw. zwei Lesejahre durch bin, werde ich die Schriftauslegung nur noch an den Tagen vornehmen, zu denen es noch keine Auslegung gibt (Daten, an denen in den vergangenen drei Jahren ein Fest oder Hochfest war, oder Auslegungen der Texte für einen speziellen Heiligen). Ansonsten werde ich mich der Betrachtung eines Heiligen widmen. Wenn für einen Tag beides schon da ist, werde ich auf das aktuelle Zeitgeschehen reagieren oder einen geistlichen Impuls posten. Es geht mit dem täglichen Blog also weiter, keine Sorge!
Wer die täglichen Auslegungen weiterhin in Anspruch nehmen möchte, kann dies entweder über die Suchfunktion tun oder in den sozialen Medien anklicken, in denen ich meine Auslegungen täglich teile. Ich suche zudem nach einer Möglichkeit, den jeweiligen Blog auf der Startseite meiner Website einzurichten. Haben Sie ein wenig Geduld! Ich muss mich genauer erkundigen, welche Möglichkeiten ich da besitze.

Heute gibt es keinen Heiligen, der im liturgischen Kalender mit eigenen Schriftlesungen aufgeführt wird. Der 28.11. ist jedoch ein sehr martyrologischer Tag: Laut Martyrologium Romanum gibt es viele Heilige, die an diesem Tag für den Glauben ihr Leben gelassen haben:

1. 304 wurde in Sebaste in Armenien Siwas mit dem Schwert hingerichtet. Durch das Vorbild von sieben christlichen Frauen und Märtyrinnen bekehrte sich sein Henker Irenarchos und wurde unter Kaiser Diokletian selber enthauptet.
2. Gedenken der nordafrikanischen Kirche der Bekenner und Blutzeugen in den Jahren 453-460 in der Verfolgung durch die Vandalen.
heiliger Bischof und Märtyrer Papinianus, heiliger Bischof und Märtyrer Mansuetus, heiliger Bischof und Bekenner Urbanus, heiliger Bischof und Bekenner Crescens, heiliger Bischof und Bekenner Habetdeus, heiliger Bischof und Bekenner Eustratius, heiliger Bischof und Bekenner Cresconius, heiliger Bischof und Bekenner Vices, heiliger Bischof und Bekenner Felix von Adrumeto. In die Verbannung gingen
der heilige Bischof und Bekenner Hortulanus und der heilige Bischof und Bekenner Florentianus.
3. 764 in Konstantinopel erlitt der heilige Mönch und Märtyrer Stephanos der Jüngere im Bilderstreit das Martyrium.
4. 980, starb bei Rossano in Kalabrien die heilige Jungfrau und Äbtissin Theodora, Schülerin des heiligen Abtes Nilus des Jüngeren.
5. 1476 starb in Neapel der heilige Priester Giacomo von Piceno oder de Marchia.
6. 1582 wurde der selige Priester und Märtyrer James Thomson in York, auf der Knavesmire hingerichtet.
7. 1835 wurde der 27.-jährige Märtyrer Andreas, Anré Tran Van Trong in Kham Duong, Annam, enthauptet.
8. 1936 wurden 15 Brüder des Klosters San José in Ciempozuelos bei Madrid erschossen: Juan Jesús, Mariano, Adradas Gonzalo, 58 J., Guilliermo, Vicente Llop Gayá, 56 J., Clemente Diez Sahagún, 75 J., Lazaro, Juan Maria Múgica Goiburu, 69 J., Martiniano, Antonio Meléndez Sánchez, 58 J., Pedro Maria Alcalde Negredo, 58 J., Julián Plazaola Artola, 21 J., Hilario, Antonio Delgado Vilchez, 18 J., Pedro de Alcántara Bernalte Calzado, 26 J., Juan Alcalde y Alcalde, 25 J., Isidoro Martinez Izquierdo, 18 J., Angel Sastro Corporales, 20 J., José Mora Velasquo, 50 J., José Ruiz Questa, 29 J., Eduardo Bautista Jimènez, 51 J. Sie sind seliggesprochen worden.
9. 1936 wurde im Dorf Picadero de Paterna, Valencia, der selige Märtyrer Luis Campos Gorriz umgebracht.

Nicht alle sind als Märtyrer gestorben, aber viele der Märtyrer durchliefen eine Phase grausamer Folter, bevor sie gestorben sind.
Was ihnen jetzt geschenkt ist, ist die ewige Gemeinschaft mit Gott. Sie dürfen wirklich mit Psalm 122 beten: „Ich freute mich, als man mir sagte: Zum Hause des Herrn wollen wir pilgern.“ Sie können diese Wallfahrt nun in der Ewigkeit fortsetzen, aber nicht mehr zum irdischen Tempel in Jerusalem, der ohnehin nicht mehr besteht, nicht mehr zum Jerusalem des neuen Bundes – die Kirche auf Erden – sondern zum himmlischen Jerusalem, wo es keinen Tempel mehr braucht. Gott selbst ist in ihrer Mitte. Jesus kündigt im heutigen Evangelium nach Matthäus an, dass die Menschen von Osten und Westen kommen werden, um mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen. Ja, sie dürfen bereits feiern, denn sie haben die Bedrängnisse überwunden und ihr Leben für Christus hingegeben. Mögen sie für uns einstehen, die wir noch unterwegs dorthin sind!

Hier können Sie die Auslegung der heutigen Schrifttexte nachlesen: https://magstrauss.com/2019/12/02/montag-der-ersten-adventswoche-a/

Ihre Magstrauss

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