Montag der 1. Woche im Jahreskreis

Hebr 1,1-6; Ps 97,1-2.6-7.9 u. 12; Mk 1,14-20

Heute beginnt ein neuer Jahreskreis. Zugleich startet die Bahnlesung des Hebräerbriefes, der hochspannend ist!

Hebr 1
1 Vielfältig und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten;

2 am Ende dieser Tage hat er zu uns gesprochen durch den Sohn, den er zum Erben von allem eingesetzt, durch den er auch die Welt erschaffen hat;
3 er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Abbild seines Wesens; er trägt das All durch sein machtvolles Wort, hat die Reinigung von den Sünden bewirkt und sich dann zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt;
4 er ist umso viel erhabener geworden als die Engel, wie der Name, den er geerbt hat, ihren Namen überragt.
5 Denn zu welchem Engel hat er jemals gesagt: Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt, und weiter: Ich will für ihn Vater sein und er wird für mich Sohn sein?

6 Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in die Welt einführt, sagt er: Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm niederwerfen.

Wir hören heute den Beginn des Hebräerbriefes, einer interessanten Schrift mit großem Wortschatz, jüdisch-hellenistischem Stil und Auslegungsmethoden, wie sie vor allem in Alexandria gepflegt worden sind – die allegorische Bibelauslegung haben die Alexandriner auf ein ganz hohes Niveau gebracht! Das ist schon ein wichtiges Stichwort, dass wir die Ausführungen richtig verstehen. Es werden nämlich viele alttestamentliche Elemente herangezogen, um sie christologisch auszulegen. Dabei spielt das Prinzip der Typologie eine entscheidende Rolle:
Zunächst wird die bisherige Heilsgeschichte zusammengefasst mit der Aussage: „Vielfältig und auf vielerlei Weise hat Gott zu den Vätern gesprochen durch die Propheten.“ Mit den Vätern sind die Autoritäten des Alten Bundes gemeint. Davon zeugt das Alte Testament. Immer wieder wird der Wille Gottes diesen durch die Propheten kundgetan. Was aber auf der Höhe der Zeit geschehen ist, ist qualitativ auf einem ganz anderen Niveau: Gott selbst ist zum offenbarenden Wort für uns geworden! Er hat nicht mehr durch Propheten gesprochen, sondern durch seinen eigenen Sohn! Er ist das fleischgewordene Wort, das den Mund des Vaters verlassen hat. Es ist die authentischste und bildlichste Vermittlung dessen, was Gott ist. Dieser ist der Erbe – er ist gleichsam der Kronprinz des Reiches Gottes! Er war auch bei der Schöpfung dabei, denn durch ihn ist alles geschaffen worden. Er ist der Schöpfungsmittler als Exekutive des Vaters – er ist ja das gesprochene Wort des Vaters, der Logos, durch den die Schöpfungstaten in Gang gesetzt worden sind. Er ist die Logik hinter den Naturgesetzen, er ist die Systematik hinter allen Abläufen in der Schöpfung. Er ist die Ordnung von Fauna und Flora, von Himmelskörpern und Gravitation, von allem!
Wie bereits gesagt ist der Sohn das Bild des Vaters. An ihm erkennen wir Gott am besten, denn er ist „der Abglanz seiner Herrlichkeit“. Das gesprochene Wort erkennen wir auch an dem irdischen Wirken Jesu, denn auch er vollbringt seine Heilstaten durch das gesprochene Wort. Er ruft „talita kum“ der toten Tochter des Synagogenvorstehers zu. Er sagt: „Ich will es. Werde rein“ zu dem Aussätzigen. Er sagt zu dem Gelähmten, der auf einer Bahre von einem Dach aus hinabgelassen wird: „Steh auf, nimm deine Liege und geh nach Hause!“ Jesus heilt durch sein gesprochenes Wort. Der Gelähmte, der vom Dach hinabgelassen wird, lehrt uns den nächsten Aspekt, der im Hebräerbrief thematisiert wird: Christus vergibt die Sünden. Dies tut er bereits zu Lebzeiten, indem er dem Gelähmten zuerst die Schuld vergibt und ihn erst dann von seiner Lähmung heilt. Sünden kann nur Gott vergeben, weshalb viele Anstoß an ihm nehmen, nämlich jene, die nicht an seine Gottheit glauben. Hier wird im Hebräerbrief mit der Reinigung der Sünden aber noch etwas Anderes herausgestellt und an der gesamten Aussage erkennen wir eine Zusammenfassung der Heilstaten Christi: Es geht um die Erlösung, die er durch Leiden, Tod und Auferstehung erwirkt hat. Er ist für uns am Kreuz gestorben, um die Sühnung der Sünden aller Menschen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu erlangen! Der Hebräerbrief erklärt den Sühnetod Jesu Christi sehr ausführlich.
Jesus hat diese Sühne erwirkt und alle, die seine Erlösung annehmen und sich als Zeichen des Glaubens an ihn taufen lassen, werden neugeschaffen zu einer neuen Schöpfung. Jesus Christus weilte noch einige Zeit auf Erden nach seiner Auferstehung, bevor er zum Vater heimkehrte. Wir beten deshalb auch im Glaubensbekenntnis: „Er sitzet zur Rechten Gottes, des Vaters.“ Seine Entäußerung ist weggenommen, seine „Nichtinanspruchnahme“ der Göttlichkeit ist zuende. Er hat das Werk der Erlösung vollbracht und ist nun wieder voll der Herrlichkeit. In dieser wird er wiederkommen am Ende der Zeiten und alle werden es sehen.
Seine Herrlichkeit ist unvergleichlich größer als die der Engel. Diese sind zwar stark und ebenfalls verklärt, doch sie sind Geschöpfe. Er ist Gott. Sein Name ist heilig, heiliger als die Namen der Engel.
Kein Engel ist Sohn Gottes wie er. Er ist der einzige Sohn des Vaters und eins mit diesem. Da kann kein Engel, auch nicht der hellste, schönste und mächtigste unter ihnen, mithalten.
Und wenn Gott seinen Sohn wieder in den Erdkreis einführt – gemeint ist am Ende der Zeiten, wenn Christus wiederkommt – dann sollen die Engel ihn anbeten. Dies meint die Geste des Niederwerfens. Diese letzte Aussage ist zwei alttestamentlichen Bibelstellen entnommen, Dtn 32,43 und Ps 97,7 nach der Septuagintaversion (dem griechischen Alten Testament). In der hebräischen Bibel steht in Dtn an der Stelle nicht die Anbetung der Himmel (deshalb hier im Hebräerbrief die Engel, denn diese sind die Lebewesen des Himmels), sondern die Völker. Der Hebräerbrief greift die Verheißungen des Alten Testaments auf, die besagen (ob Himmelswesen oder Lebewesen auf der Erde), dass alle die Ehre dem einen wahren Gott geben werden. Dann werden alle erkennen, dass es nur diesen einen wahren Gott gibt und er der Herrscher des ganzen Universums ist, Herr des Himmels und der Erde, der sichtbaren und der unsichtbaren Welt. Psalm 97 wird uns nun auch als Antwortpsalm begegnen, der die Grundlage des Schlussaspekts im Hebräerbrief bildet.

Ps 97
1 Der HERR ist König. Es juble die Erde! Freuen sollen sich die vielen Inseln.

2 Rings um ihn her sind Wolken und Dunkel, Gerechtigkeit und Recht sind die Stützen seines Thrones.
6 Seine Gerechtigkeit verkünden die Himmel, seine Herrlichkeit schauen alle Völker.
7 Alle, die Bildern dienen, werden zuschanden, die sich der Götzen rühmen. Vor ihm werfen sich alle Götter nieder.
9 Denn du, HERR, bist der Höchste über der ganzen Erde, hoch erhaben bist du über alle Götter.
12 Freut euch am HERRN, ihr Gerechten, dankt seinem heiligen Namen!

Als Antwort betet die Kirche einen Lobpsalm. Gott ist König und ist als Mensch gewordener Messias zu uns gekommen. Gottes Königsherrschaft, so wird Jesus als Erwachsener erklären, ist nicht von dieser Welt, wie gesagt ist er der Herr des ganzen Universums, vor allem aber ist er König des Gottesreiches, doch fühlen sich mit Jesu Geburt die irdischen Herrscher bedroht. Herodes lässt sogar alle erstgeborenen Söhne bis zum zweiten Lebensjahr umbringen, damit der Messias ihm den Königsthron nicht streitig macht. Wir glauben, dass Gott über allen Königen steht und der Weltenherrscher ist. Dies bejubeln wir heute als gesamte Menschheit („es juble die Erde“). Auch „die vielen Inseln“ sollen sich freuen. Weltweit soll das Lob Gottes erschallen.
Gottes Thron wird von „Gerechtigkeit und Recht“ gestützt. Das ist sehr bildhaft geschrieben und ist auf Gottes Herrschaft zu beziehen: Diese gründet auf Gerechtigkeit und Recht. Wenn Gott richtet, ist es immer gerecht und berücksichtigt jene, die auf Erden Ungerechtigkeit erfahren haben. Deshalb ist Gottes Gericht auch eine Erlösung für die Menschen. „Wolken“ sind uns als Theophaniezeichen bekannt. Immer dort, wo Gottes Herrlichkeit im AT sowie NT sich auf etwas hinabsenkt, kommt eine Wolke oder Wolkensäule. Manchmal wird es als Rauch beschrieben. Die Nennung von Dunkelheit ist nicht ganz wörtlich. Eigentlich heißt das hebräische Wort עֲרָפֶל arafel nicht Dunkelheit, sondern Nebel. Beides – „Wolke“ und „Nebel“ stellen Theophaniezeichen Gottes dar, also Phänomene, die seine Gegenwart anzeigen.
Gottes Herrlichkeit schauen die Völker. Dabei sind allgemein alle Völker gemeint, nicht nur die Stämme Israels. Das hebr. הָעַמִּ֣ים ha’ammim „die Völker“ ist ein allgemein gehaltenes Wort.
Gott ist der Höchste und der einzige, den die Menschen anbeten dürfen. Alle, die dagegen Kultbilder anbeten, werden schwer bestraft. Götzendienst ist die schlimmste Sünde, die es für Gott gibt, der ein eifersüchtiger Gott ist. Nicht umsonst ist es das erste Gebot des Dekalogs. „Vor ihm werfen sich alle Götter nieder.“ Wir können es rhetorisch oder als poetisches Stilmittel sehen (die Nichtigkeiten, die es gar nicht gibt, verbeugen sich vor dem einzig wahren Gott) oder es ist wirklich wörtlich gemeint. Denn zu einer bestimmten Zeit verstanden die Menschen schon, dass Gott der Höchste ist, doch schlossen die Existenz anderer Götter nicht aus. Erst nach dem Exil kommt die Erkenntnis, dass es eigentlich nur einen einzigen Gott gibt und die Götter der anderen Völker nur Illusionen sind. Je nachdem, was man hier für einen Erkenntnisstand voraussetzt, muss man es verstehen. Für uns Christen ist klar, dass dies sinnbildlich zu verstehen ist: Es gibt nur einen einzigen Gott und alles andere ist Götze. Diese Aussage ist gleichsam als Steigerung zu verstehen, denn Gott ist nicht nur anzubeten von allen Lebewesen auf Erden, sondern sogar von den Göttern des Himmels. Das zeigt, dass er wirklich Herr ist über das ganze Universum, über die sichtbare und die unsichtbare Welt. Dieser siebte Vers liegt der Passage aus dem Hebräerbrief zugrunde. Die „Götter“ beten Gott an, also die Himmelsbewohner. Er ist wahrlich der Höchste.
Zum Schluss erfolgt ein Lobpreisaufruf Gottes. Das ist typisch für Psalmen und auch wir dürfen uns angesprochen fühlen. Der Herr wird seinem Namen immerzu gerecht, er rettet und heilt. Er ist zugleich heilig, weil er der ganz Andere ist.

Mk 1
14 Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes 
15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!
16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren nämlich Fischer. 
17 Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. 
18 Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach. 
19 Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her. 
20 Sogleich rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.

Im Evangelium hören wir von den Anfängen der Reich-Gottes-Verkündigung Jesu. Er beginnt damit, als Johannes ins Gefängnis geworfen wird. Der Kern seiner Verkündigung von Anfang an besteht aus Umkehr und Glaube, weil das Reich Gottes nahe ist (Vers 15). Ohne beide Elemente können wir nicht Teil des Gottesreiches werden. Es ist zugleich so einfach und doch so schwer in der Umsetzung. Die Umkehr ist so ziemlich das Unattraktivste, das man verkündigen kann. Umkehr ist anstrengend und unbequem. Man muss sein Leben ändern, um die Beziehung zu Gott zu retten.
Warum ist „die Zeit (…) erfüllt“ und „das Reich Gottes (…) nahe“? Es hängt mit der Person Jesu Christi ganz eng zusammen. Er ist nun mitten unter den Menschen, wodurch das Reich Gottes selbst angebrochen ist.
Jesu Existenz führt die Menschen immer zur Entscheidung. So appelliert er an sie „kehrt um und glaubt“. Nun liegt es an ihnen, dies zu befolgen und das Reich Gottes zu gewinnen oder ihn abzulehnen und mit ihm das Himmelreich.
Wie Simeon im Tempel angekündigt hat, wird Jesus zum Maßstab, an dem sich die Geister scheiden. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Tag für Tag müssen wir dem Herrn aufs Neue unser Ja schenken, indem wir umkehren und an ihn glauben. Die tägliche Umkehr heißt, den gestrigen Menschen abzulegen und heute alles daran zu setzen, einen weiteren Schritt zur Heiligkeit zu machen: heute die Sünde zu vermeiden, die ich gestern noch getan habe, und die Liebe zu Gott und zu dem Nächsten besser umzusetzen.
In der Kirche geschieht die Umsetzung dessen, was Jesus hier sagt, durch die Taufe, die das sichtbare Zeichen des inneren Glaubens ist. Im Taufritus widersagt man dem Bösen mit seinen Versuchungen und wird daraufhin nach dem Glaubensbekenntnis gefragt. Durch diese Elemente wird die Umkehr (in Form von Abkehr vom Bösen) sowie der Glaube (an den dreifaltigen Gott) umgesetzt. Das angebrochene Reich Gottes wird sakramental durch die Gemeinschaft der Gläubigen (der Kirche) vorweggenommen. Erfüllen wird es sich am Ende der Zeiten, weil es dann für alle offenbar wird.
Gott braucht uns Menschen theoretisch nicht, um Gott zu sein und Liebe zu sein. Er ist ja in sich schon Gemeinschaft. Er möchte uns aber bei sich haben und hat uns zur Liebe geschaffen. Aus dem Grund möchte Jesus auch die Mithilfe von Menschen bei der Verkündigung seiner Reich-Gottes-Botschaft. Deshalb geht er am See entlang (der hier angedeutete See ist der See Gennesaret). Er sieht Simon (den späteren Petrus) und seinen Bruder Andreas sowie die Zebedäusbrüder Johannes und Jakobus bei ihrer Arbeit als Fischer. Es ist kein Zufall, dass er ausgerechnet solche als Jünger auswählt. Fischer sind wie Hirten sehr einfache Berufe, die von Menschen mit geringem Bildungsgrad ausgeübt worden sind. Das schließt jedoch nicht die religiöse Bildung ein, welche in der Regel sorgfältig vonstatten geht. So wie einfache Hirten die ersten Zeugen der Geburt Christi darstellten, so sind es jetzt einfache Fischer, die zur Nachfolge Christi berufen werden. Gottes Pädagogik ist so überragend, dass er auch hier eine ganz bestimmte Berufsgruppe auserwählt hat: In Ezechiel wird der Tempel mit dem lebendigen Wasser verheißen, welches viele Fische und gesundes Meer zur Folge haben wird und die Fischer von „En-Gedi bis En-Eglajim“ viele Fische fangen werden (Ez 47,9-10). Ebenso sollen Simon, Andreas, Johannes und Jakobus sich nun bereit machen, aufgrund des lebendigen Wassers, dem Heiligen Geist, viele „Fische“ zu fangen. Jesus erklärt aber nun, dass er damit Menschen meint. Die auserwählten Jünger sollen von nun an Menschen „fangen“, also gewinnen, die durch das lebendige Wasser in die Fischernetze der Fischer kommen werden.
Womöglich ist den Gerufenen das auch aufgegangen, weil sie sofort alles stehen und liegen lassen (sogar den eigenen Vater Zebedäus), um Jesus nachzufolgen. Es heißt hier im Griechischen εὐθύς euthys, was „sofort“ heißt. Sie zögern nicht. Jesus ruft sie und sagt „kommt und folgt mir nach“. Bis heute beruft er Menschen mit diesen Worten. Er möchte bis heute Menschenfischer für sein Reich haben, denn die „Arbeit“ ist nie abgeschlossen. Das meint zu allererst besondere Einzelpersonen wie Petrus usw. Wir sprechen hier von geistlicher Berufung, in besonderer Weise das übliche Leben zurückzulassen, sogar die biologische Familie zu verlassen, um einer größeren Berufung nachzugehen. Es meint in erster Linie diejenigen, die sich für das Weltpriestertum oder für ein Ordensleben entscheiden.
Darüber hinaus ruft Gott jeden einzelnen Menschen bei seinem Namen. Er ruft nach uns, damit wir zu ihm kommen und ihn zurücklieben, ihn, der uns zuerst geliebt hat. Jeder Mensch, ob er will oder nicht, wird von Gott angezogen und ersehnt ihn in der Tiefe seines Herzens, weil er Abbild Gottes ist. Diese Sehnsucht treibt ihn so lange, bis er das ewige Heil in Christus gefunden hat und sich taufen lässt. Der Geist, das lebendige Wasser, führt die Menschen zu Jesus. Und auch uns ruft der Herr mitten ins Leben hinein, damit wir uns im Hier und Jetzt ändern.

Heute lernen wir etwas darüber, wie Berufung aussieht und wie man auf sie reagieren soll. Diese Berufung erklärt sich mit der heilsgeschichtlichen Zusammenfassung und Besonderheit der Menschwerdung Gottes in Christus, wie es der Hebräerbrief belegt. Die Jünger Jesu sind uns ein großes Vorbild: Könnten wir auch alles stehen- und liegenlassen? Beten wir um geistliche Berufungen in unserer heutigen Zeit! Beten wir auch darum, dass alle Menschen, besonders die Mächtigen dieser Welt, erkennen, wer wirklich das Sagen hat. Beten wir, dass alle Menschen zur Umkehr gelangen und sich niederwerfen vor den Herrn, noch bevor er wiederkommt und die ganze Welt richten wird.

Ihre Magstrauss

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