Mittwoch der 6. Osterwoche

Apg 17,15.22 – 18,1; Ps 148,1-2.11-12.13-14; Joh 16,12-15

Apg 17
15 Die Begleiter des Paulus brachten ihn nach Athen. Mit dem Auftrag an Silas und Timotheus, Paulus möglichst rasch nachzukommen, kehrten sie zurück.
22 Da stellte sich Paulus in die Mitte des Areopags und sagte: Männer von Athen, nach allem, was ich sehe, seid ihr sehr fromm.
23 Denn als ich umherging und mir eure Heiligtümer ansah, fand ich auch einen Altar mit der Aufschrift: EINEM UNBEKANNTEN GOTT. Was ihr verehrt, ohne es zu kennen, das verkünde ich euch.
24 Der Gott, der die Welt erschaffen hat und alles in ihr, er, der Herr über Himmel und Erde, wohnt nicht in Tempeln, die von Menschenhand gemacht sind.
25 Er lässt sich auch nicht von Menschenhänden dienen, als ob er etwas brauche, er, der allen das Leben, den Atem und alles gibt.
26 Er hat aus einem einzigen Menschen das ganze Menschengeschlecht erschaffen, damit es die ganze Erde bewohne. Er hat für sie bestimmte Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnsitze festgesetzt.
27 Sie sollten Gott suchen, ob sie ihn ertasten und finden könnten; denn keinem von uns ist er fern.
28 Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir; wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: Wir sind von seinem Geschlecht.
29 Da wir also von Gottes Geschlecht sind, dürfen wir nicht meinen, das Göttliche sei wie ein goldenes oder silbernes oder steinernes Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung.
30 Gott, der über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen hat, gebietet jetzt den Menschen, dass überall alle umkehren sollen.
31 Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird, durch einen Mann, den er dazu bestimmt und vor allen Menschen dadurch ausgewiesen hat, dass er ihn von den Toten auferweckte.
32 Als sie von der Auferstehung der Toten hörten, spotteten die einen, andere aber sagten: Darüber wollen wir dich ein andermal hören.
33 So ging Paulus aus ihrer Mitte weg.
34 Einige Männer aber schlossen sich ihm an und wurden gläubig, unter ihnen auch Dionysius, der Areopagit, außerdem eine Frau namens Damaris und noch andere mit ihnen.
1 Hierauf verließ Paulus Athen und ging nach Korinth.

Gestern ging es in der Apostelgeschichte um das pfingstartige Ereignis im Gefängnis von Philippi. Am Ende bekehrte sich der Gefängniswärter, ließ sich mit seinem ganzen Haus taufen und nahm die Missionare bei sich auf. Um die Nachgeschichte ein wenig zusammenzufassen: Am nächsten Tag will man die beiden freilassen (es war wohl nicht bekannt geworden, dass die Missionare gar nicht mehr im Gefängnis saßen). Paulus lässt jene, die die Anordnung überbringen, wissen, dass Silas und er römische Bürger seien und eigentlich Anspruch auf einen Prozess gehabt hätten. So kommen die obersten Beamten, um Paulus und Silas hinauszuführen. Daraufhin gehen sie zu Lydia, wo sie den Brüdern Mut zusprechen. Das heißt, dass im Hause der Purpurhändlerin mittlerweile eine christliche Gemeinde entstanden ist. Daraufhin reisen Paulus und seine Gefährten weiter und kommen unter anderem nach Thessalonich und Beröa. Wie schon zuvor ernten sie eigentlich viel Offenheit und Verständnis, sodass viele zu Christen werden. Da aber auch viele Gottesfürchtige der Oberschicht den Glauben annehmen, stößt die Mission auf Eifersucht bei den ansässigen Juden. Diese hetzen die Stadt gegen die Missionare auf, sodass diese weiterziehen müssen. Jene Feinde kommen später dann in die Nachbarstadt, um auch dort gegen die Missionare anzugehen.
Dann bringen Silas und Timotheus Paulus nach Athen und bleiben selbst in Beröa zurück. folgen ihm später nach. So ist Paulus nun in der griechischen Stadt allein und ist aufgebracht wegen der vielen Götzenbilder. Er hat Kontakt zu den ansässigen Juden und tauscht sich gleichzeitig mit epikureischen und stoischen Philosophen aus. Diese bringen ihn eines Tages dann zum Areopag, von wo er eine ganz berühmte Bekenntnisrede hält.
Dabei setzt er rhetorisch sehr geschickt an, indem er den Zuhörern nicht gleich den Götzendienst vorwirft, sondern ihre Frömmigkeit lobt. Damit gewinnt er schon einmal die Gunst der Anwesenden. Dann kommt er auf den Altar für den Unbekannten Gott zu sprechen, den er in der Stadt gesehen hat. Dies dient ihm als Anknüpfungspunkt, über den Schöpfer des Himmels und der Erde zu sprechen, dem rein transzendenten Gott der Christen. Er braucht keinen Tempel, in dem er wohnt und in dem ihm geopfert wird (Kritik an den vielen Tempeln der Stadt). Er braucht auch nicht die Hilfe von Menschen, denn er ist der Helfer all seiner Geschöpfe. Er ist auch der Herr der ganzen Welt, nicht mehr nur eines bestimmten irdischen Bereichs wie bei den Griechen.
Dieser Gott hat die Menschen geschaffen, indem er sie alle von einem einzigen Menschen abstammen lässt (Adam).
Paulus erklärt sodann, dass in allen Menschen die Sehnsucht nach Gott eingepflanzt ist, sodass jeder nach Gott sucht. Er verweist auf griechische Philosophien, denen nach der Mensch von Gottes Geschlecht sei. Das heißt natürlich nicht, dass Paulus an die Göttlichkeit des Menschen glaubt, sondern dass er eine gemeinsame Basis schaffen möchte. So kann er auf sein eigentliches Anliegen zu sprechen kommen: Wenn wir Menschen also von göttlichem Geschlecht sind, können wir nicht Gebilde aus irdischen Materialien und von Menschenhand verehren.
Deshalb ruft Gott universal zur Umkehr auf. Es werde nämlich ein Gericht geben und dieses wird mit Jesus Christus zu tun haben, den er von den Toten auferweckt hat. Als Paulus dies anspricht, spotten einige der Anwesenden darüber, andere wiederum lassen ihn nicht weiterreden und vertrösten ihn auf ein nächstes Mal. Durch die Blume sagen sie ihm eigentlich: Das interessiert uns nicht und geht zu weit.
Dies ist für Paulus jedoch kein Grund zur Kränkung, sondern er geht einfach weg. Einige Menschen bekehren sich auf seine Worte hin, so zum Beispiel Dionysios der Areopagit und eine Frau namens Damaris. Dann geht Paulus nach Korinth. Dort wird er eine Gemeinde gründen, die zu einer beachtlichen Größe heranwachsen wird.

Ps 148
1 Halleluja! Lobt den HERRN vom Himmel her, lobt ihn in den Höhen:
2 Lobt ihn, all seine Engel, lobt ihn, all seine Heerscharen,
11 ihr Könige der Erde und alle Völker, ihr Fürsten und alle Richter der Erde,
12 ihr jungen Männer und auch ihr jungen Frauen, ihr Alten mit den Jungen!
13 Loben sollen sie den Namen des HERRN,/ denn sein Name allein ist erhaben, seine Hoheit strahlt über Erde und Himmel.
14 Er hat erhöht die Macht seines Volks, zum Lob für all seine Frommen, für die Kinder Israels, das Volk, das ihm nahe ist. Halleluja!

Auch heute beten wir im Anschluss an die Lesung einen Lobpreispsalm. Trotz der abrupten Unterbrechung an entscheidender Stelle spricht Paulus inmitten der Heiden über den christlichen Glauben. Das muss man sich einmal genauer vorstellen: Er spricht hier zu Menschen, denen Athena Promachos und der olympische Zeus alles bedeuten. Nicht der griechische Vatergott ist der Vater, Herr und Geber von allem, sondern der sich offenbarende jüdisch-christliche Gott.
Der heutige Psalm gehört zum Schluss-Hallel, der Psalmengruppe, die von Halleluja-Rufen gerahmt wird.
„Lobt den HERRN vom Himmel her, lobt ihn in den Höhen“ ist ein Lobaufruf an die himmlischen Wesen, das heißt an die Engel und Heiligen, die bei Gott sind. Dies wird uns dann auch im nächsten Vers explizit gesagt („Lobt ihn, all seine Engel…“).
Auch die irdischen Wesen sollen Gott loben, vor allem die Mächtigen der Welt: „ihr Könige der Erde und alle Völker, ihr Fürsten und alle Richter der Erde“. Ihre Macht ist von Gott her betrachtet geringer als die königliche und richterliche Gewalt Gottes. So müssen selbst diese irdischen Mächte dem Allmächtigen die Ehre geben.
Alle Menschen werden zum Lobpreis aufgerufen, Jung und Alt, Mann und Frau, denn Gottes Name ist erhaben. Er ist zwar ganz und gar von der Schöpfung verschieden, doch seine Herrlichkeit erstrahlt das All. In seiner Macht hat er seinem auserwählten Volk, „das ihm nahe ist“, Israel, Macht verliehen. Er hat ihm besondere Gnaden zuteil werden lassen und diese sind Anlass für das Lob Gottes.
Paulus als Kind Israels hat auch heute Anlass, Gott für diese Gnade zu loben und zu preisen. Zwar haben die Athener ihn beim Thema Auferstehung abgelehnt, ihn die Heilsgeschichte bis dahin aber erzählen lassen. Sie haben ihm Gehör geschenkt, als er ihre vielen Götzenbilder und Tempel kritisiert und eben jenen Gott beschrieben hat, den dieser Psalm zeichnet: als Herrscher des Himmels und der Erde, dem allein die Ehre gebührt.
Für Psalmen ist bezeichnend, dass Lobaufforderungen formuliert werden, besonders auch die Aufforderung an die verschiedenen Bereiche der Schöpfung.
Das Halleluja schließt auch hier den Lobgesang ab.

Joh 16
12 Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.
13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in der ganzen Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird reden, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird.
14 Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden.
15 Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden.
16 Noch eine kurze Zeit, dann seht ihr mich nicht mehr, und wieder eine kurze Zeit, dann werdet ihr mich sehen.

Jesus spricht heute wieder einen Ausschnitt aus der dritten Abschiedsrede. Am liebsten möchte er noch so viel mehr sagen, kann seine Apostel aber nicht überfordern. Sie haben in den letzten Jahren schon so oft seine Worte nicht begriffen. Aus sich selbst heraus können sie die göttliche Weisheit nicht begreifen. Sie brauchen den Heiligen Geist dafür, der sie erfüllt und ihnen die Augen öffnet. Und so kündigt Jesus an, dass wenn der Geist der Wahrheit kommen wird, sie in der ganzen Wahrheit leiten wird. Das bedeutet nicht, dass er ihnen etwas Neues offenbaren, sondern Jesu verkündete Lehre begreiflich machen wird. Jesus erklärt ihnen auch, dass er mit dem Geist etwas gemeinsam hat: eine Lehre zu verkünden, die er nicht aus sich selbst besitzt, sondern vom Vater. Es ist eine gemeinsame Offenbarung, auch wenn der Geist und er nicht einfach identisch sind. So wie Christus der authentische Exeget des Vaters ist, weil er an dessen Herzen ruht, ist auch der Geist Zeuge der Wahrheit, weil er offenbart, was er „hört“. Auch er ist vom Vater gesandt und so bringt auch er authentische Kunde. Er wird den Jüngern seine Gaben geben, wodurch sie sehen werden „was kommen wird.“ Es klingt die Gabe der Prophetie an, die unter anderem eine Schau kommender Dinge ermöglicht. Man kann es auch so verstehen, dass Gottes Geist den Aposteln den göttlichen Willen in kommender Zeit aufzeigen wird.
Dieser Geist ist es, der Christus verherrlichen wird. Wir glauben, dass mit der Himmelfahrt Jesu dieser die Entäußerung ablegen wird, die er mit der Menschwerdung auf sich genommen hat. Dann wird er seine Göttlichkeit nicht mehr verbergen, sondern in seiner ganzen Macht und Herrlichkeit wieder beim Vater sein. Hier sagt Jesus selbst, dass dies durch den Heiligen Geist geschieht. Die Herrlichkeit Gottes hängt also mit dem Heiligen Geist zusammen, was uns den Psalm tiefer verstehen lässt. Dort heißt es, dass Gottes Hoheit über die ganze Erde erstrahlt. Es ist ein und dieselbe Glorie, der Glanz Gottes. Durch den Heiligen Geist ist Gott in der Welt gegenwärtig. Mit der umfassenden Geistgabe an Pfingsten wird seine Gegenwart auf Erden intensiviert. Dann wird er umfassend das Wort Gottes, Jesus Christus nach dessen Heimkehr zum Vater offenbaren. Er wird von dem nehmen, was Jesus gehört – gemeint ist die Fülle der Offenbarung (Jesus hat ALLES gelehrt, auch wenn die Jünger nicht alles verstanden haben). Von derselben Offenbarung wird er nehmen und den Jüngern zugänglich machen, sodass sie nichts Neues hören, sondern daran erinnert werden. Es wird eine pneumatische Wiederholung sein.
Zum Schluss spricht Jesus noch ein Wort, das die Apostel ziemlich verwirrt. Eine kurze Zeit wird bis zum Weggang Jesu vergehen, doch auch nur eine kurze Zeit bis zu seiner Wiederkehr. Dies können wir zunächst auf das Osterereignis beziehen: Die Worte spricht Jesus am Abend vor seinem Tod. Nicht einmal 24 Stunden später ist er tot, was die Apostel im Abendmahlssaal noch nicht erahnen. Und dann wird es keine 48 Stunden dauern, bis er von den Toten wieder auferstehen wird. In dieser wörtlichen Lesart können wir die „kurze Zeit“ wirklich auf wenige Stunden beziehen. Da er aber im Kontext des Heiligen Geistes diesen Vers spricht, müssen wir weitergehen: Er ist nicht mehr lange auf Erden, bevor er zum Vater heimgeht. Das feiern wir morgen! Dann wird er nur noch verborgen in eucharistischer Gestalt in der Welt sein, bis er als verherrlichter Menschensohn am Ende der Zeiten wiederkommt. Diese Zeiträume sind schon größer zu fassen, aber was ist von der Ewigkeit her gesehen schon ein Tag? Wir leben in der Endzeit, so können wir nachvollziehen, was er mit der kurzen Zeit meint. Seine Wiederkunft ist schon sehr bald. Und bei seinem zweiten Kommen werden nicht nur die Apostel ihn sehen, sondern die ganze Welt.

Ihre Magstrauss

Mittwoch der 5. Woche der Fastenzeit

Dan 3,14-21.49.91-92.95; Dan 3,52.53.54.55.56; Joh 8,31-42

Dan 3
14 Nebukadnezzar sagte zu ihnen: Ist es wahr, Schadrach, Meschach und Abed-Nego: Meinen Göttern dient ihr nicht und das goldene Standbild, das ich errichtet habe, verehrt ihr nicht?
15 Nun, wenn ihr bereit seid, sobald ihr den Klang der Hörner, Pfeifen und Zithern, der Harfen, Lauten und Sackpfeifen und aller anderen Instrumente hört, sofort niederzufallen und das Standbild zu verehren, das ich habe machen lassen, ist es gut; verehrt ihr es aber nicht, dann werdet ihr noch zur selben Stunde in den glühenden Feuerofen geworfen. Wer ist der Gott, der euch retten könnte aus meiner Hand?
16 Schadrach, Meschach und Abed-Nego erwiderten dem König Nebukadnezzar: Wir haben es nicht nötig, dir darauf zu antworten:
17 Siehe, unser Gott, dem wir dienen, er kann uns retten. Aus dem glühenden Feuerofen und aus deiner Hand, König, wird er uns retten.
18 Und wenn nicht, so sei dir, König, kundgetan, dass wir deinen Göttern nicht dienen und das goldene Standbild, das du errichtet hast, nicht verehren.
19 Da wurde Nebukadnezzar wütend; sein Gesicht verzerrte sich vor Zorn über Schadrach, Meschach und Abed-Nego. Er ließ den Ofen siebenmal stärker heizen, als man ihn gewöhnlich heizte.
20 Dann befahl er, einige der stärksten Männer aus seinem Heer sollten Schadrach, Meschach und Abed-Nego fesseln und in den glühenden Feuerofen werfen.
21 Da wurden die Männer, wie sie waren – in ihren Mänteln, Röcken und Mützen und den übrigen Kleidungsstücken – gefesselt und in den glühenden Feuerofen geworfen.
49 Aber der Engel des HERRN war zusammen mit Asarja und seinen Gefährten in den Ofen hinabgestiegen. Er trieb die Flammen des Feuers aus dem Ofen hinaus
91 Da erschrak der König Nebukadnezzar; er sprang auf und fragte seine Räte: Haben wir nicht drei Männer gefesselt ins Feuer geworfen? Sie gaben dem König zur Antwort: Gewiss, König!
92 Er erwiderte: Ich sehe aber vier Männer frei im Feuer umhergehen. Sie sind unversehrt und der vierte sieht aus wie ein Göttersohn.
95 Da rief Nebukadnezzar aus: Gepriesen sei der Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos. Denn er hat seinen Engel gesandt und seine Diener gerettet. Im Vertrauen auf ihn haben sie lieber den Befehl des Königs missachtet und ihr Leben dahingegeben, als dass sie irgendeinen anderen als ihren eigenen Gott verehrten und anbeteten.

Heute hören wir aus dem Buch Daniel davon, wie die Freunde Daniels verbrannt werden sollen. Das ganze Geschehen findet zur Zeit des babylonischen Exils statt. Der Babylonierkönig Nebukadnezzar hat ein Standbild anfertigen lassen und erwartet von allen Bewohnern seines Reiches dessen uneingeschränkte Anbetung. Er erwartet dies auch von den dort lebenden Juden. So wird ihm schnell zugetragen, als die Freunde Daniels Schadrach Meschach und Abed-Nego seinem Befehl nicht Folge leisten, auch die babylonischen Götter nicht verehren.
So werden sie ihm vorgeführt und er stellt sie vor die Wahl: Entweder sie führen beim Schall der Anbetungsmusik die Proskynese vor dem Standbild aus oder sie müssen im glühenden Feuerofen sterben.
Ohne zu zögern erwidern die drei Männer dem König, dass ihr Gott sie aus der Hand des Königs und aus dem Feuerofen erretten werde, wenn es sein Wille ist. Andernfalls sei es ein Zeichen für den König, dass das Sterben besser sei als der Hochverrat an ihrem Gott.
Nebukadnezzar wird wütend und lässt den Ofen übermäßig stark heizen, nämlich siebenmal stärker als sonst. Dann werden die drei Männer komplett bekleidet in den Ofen geworfen, wo sie aber nicht verbrennen, sondern frei umhergehen. Auch sieht der König über die drei Männer hinaus noch eine Engelsgestalt im Ofen („sieht aus wie ein Göttersohn“). Wir müssen es uns so denken, dass Gott den Männern einen beistehenden Engel gesandt hat, der sie in dieser Notlage unterstützt. So ist der Herr. Wenn wir ihm zuliebe unseren Kopf hinhalten, dann lässt er uns nicht im Stich, sondern gibt uns die Kraft durchzuhalten.
Dieses Zeichen der Unbeschadetheit und auch der vierten Person lässt den König zur Einsicht kommen, dass der Gott der Juden stärker ist. Er ruft ihm sogar einen Lobpreis aus! So ist er zum Anbeter geworden und nicht die drei Freunde Daniels.
Das ist höchstaktuell. Wenn wir Einflüsse anderer Religionen um uns herum bemerken, heißt das nicht, dass wir irgendwen hasserfüllt behandeln oder sogar verfolgen sollen. Dennoch sollen wir bei allem friedlichen Zusammenleben bei unserem Glauben bleiben und auch offen bekennen. Wir können nicht um des friedlichen Zusammenlebens willen unseren eigenen Glauben aufgeben und unseren Gott betrügen, dem wir durch die Taufe die Treue versprochen haben. Und wenn es ernst wird, sollen wir ihn bis aufs Blut bezeugen – unser eigenes Blut! Diese Hingabe wird die anderen so sehr berühren, dass sie Gott die Ehre geben werden. Das ist die größte Mission, die es gibt. Dann wird der Andere durch unsere konsequent gelebte Liebe positiv beeinflusst. So soll es sein und nicht die nachlassende Liebe des Christen mit falschen Kompromissen.

Dan 3
52 Gepriesen bist du, HERR, du Gott unserer Väter, gelobt und gerühmt in Ewigkeit. Gepriesen ist dein heiliger, herrlicher Name, hochgelobt und verherrlicht in Ewigkeit.
53 Gepriesen bist du im Tempel deiner heiligen Herrlichkeit, hoch gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.
54 Gepriesen bist du, der in die Tiefen schaut und auf Kerubim thront, gelobt und gerühmt in Ewigkeit.
55 Gepriesen bist du auf dem Thron deiner Herrschaft, hoch gerühmt und gefeiert in Ewigkeit.
56 Gepriesen bist du am Gewölbe des Himmels, gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.

Statt eines Psalms beten wir heute als Antwort auf die Lesung einen Ausschnitt aus dem Lobpreis der Männer im Feuerofen. Dieses kraftvolle Gebet ist es, das die Männer vor den Flammen gerettet hat zusammen mit ihrem unerschütterlichen Gottvertrauen:
Die Verse beginnen jeweils mit „gepriesen bist du“ und enden mit Wendungen wie „gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit“ oder „gelobt und gerühmt in Ewigkeit“. Der Abschluss mit dem Begriff der Ewigkeit ist eine gängige Abschlussformel jüdischer Gebete. Im heutigen Abschluss preisen die Männer den Gott ihrer Väter, der an verschiedenen Orten gedacht wird, also als allpräsenten Gott: Er ist gepriesen im Tempel der heiligen Herrlichkeit. Das ist sehr tiefsinnig. Historisch-wörtlich ist es auf den ersten Blick ausgeschlossen, denn zur Zeit, als die Männer im Feuerofen Lobpreis machen, ist der Tempel in Jerusalem zerstört. Es gibt also keinen Tempel mehr auf Erden, in dem Gottes Herrlichkeit wohnt. Wenn wir aber einen zweiten Blick darauf werfen und in der Originalsprache lesen (dieser Lobpreis ist nur auf griechisch verfasst, nicht auf Hebräisch), dann sehen wir ein Partizip für „gepriesen sein“. Partizipien dienen der Zeitlosigkeit bzw. übergreifenden Zeitspanne. So ergibt ihr Lobpreis auch auf wörtlicher Ebene Sinn, denn es spielt keine Rolle, ob der Tempel jetzt gemeint ist oder der vergangene oder zukünftige Tempel, den sie sich als Juden natürlich erhofft haben. Über diesen wörtlichen Sinn hinaus lesen wir hier schon die christologische Bedeutung. Wir erkennen den Einfluss des Hl. Geistes bei den Worten der Männer: Gepriesen sei Gott, der im Tempel seiner Herrlichkeit Mensch geworden ist! Dieser Tempel ist die Jungfrau Maria und so ist es ein Lobpreis an Christus. Wir lesen es auch ekklesiologisch weiter als Preisung der Gegenwart Gottes im allerheiligsten Sakrament. Die Kirche wird somit zum neuen „Tempel seiner Herrlichkeit“. Es liest sich auch moralisch als Lobpreis Gottes, der in uns wohnt, nämlich im Tempel der Herrlichkeit unserer Seele! Und schließlich wird es im Feuerofen der Endzeit, wenn der Antichrist auf dem Höhepunkt seiner Macht sein wird, aber nichts ausrichten kann, der letzte Lobgesang irdischer Bedrängnis. Dann werden wir Gott preisen, der im himmlischen Tempel seiner Herrlichkeit wohnt.
Die Männer preisen Gott auch als den, der auf die Tiefen schaut und auf Kerubim thront. Gott ist nicht einfach irgendwo weit weg und gleichgültig unserer irdischen Bedrängnis gegenüber. Er ist ein solidarischer Gott, der tagtäglich zürnt, wie wir vor einigen Tagen bedacht haben – ja, er reagiert auf jede Ungerechtigkeit auf die angemessenste Weise. Er hört jeden Klageschrei seiner geliebten Kinder und er begleitet sie auf all ihren Wegen. Und doch ist er der Höchste, der auf Kerubim thront. Das ist ein Bild für seine Herrschaft. Sie sind es, die ihn ohne Ende preisen und ihn deshalb bildhaft gesprochen auf den Thron heben. Dieses Bild schauen viele Propheten im Alten Testament und es wird auch in der Johannesoffenbarung aufgegriffen, wo die Engelscharen Gott ohne Ende loben und preisen.
„Gepriesen bist du auf dem Thron deiner Herrschaft“ – auch hier könnten wir uns stundenlang aufhalten. Es meint nicht nur Gott, der Himmlische, der auf dem Thron sitzt. Es meint auch den Thron der Herrschaft, den Jesus mit seiner Menschwerdung, seinem Leiden, Tod und seiner Auferstehung bestiegen hat. Wir beten im Glaubensbekenntnis, dass Jesus zur Rechten Gottes des Vaters sitzt und von dort wiederkommen wird zu richten die Lebenden und die Toten. Er ist es, der auch in unserem Leben auf dem Thron sitzt, da wir mit ihm den Taufbund eingegangen sind. Er ist die Nummer eins in unserem Leben, so herrscht er dort als König. Und wenn wir im Stand der Gnade sterben, werden wir vor Gottes Thron kommen, um auf ewig dort zu bleiben. Dann wird dieser Lobpreis unsere dauerhafte Tätigkeit sein.
„Gepriesen bist du am Gewölbe des Himmels“ – Gott ist zunächst der ganz Andere. Er ist Geist. Er ist transzendent. Für die Juden ist das ganz wichtig und so grenzt Gott sich von den Götzen der anderen Völker ab. Diese sind Geschöpfe oder bestehen aus geschaffenem Material wie Holz, Stein, Gold, Silber etc. Sie sind Teil der Schöpfung und stehen nicht über ihr. So entlarven sie sich selbst als Götzen, als Nichtigkeiten. Als der Mensch soweit war, diese absolute Transzendenz zu verstehen, ist Gott Mensch geworden. Ein neues Kapitel hat sich aufgetan, sodass Gott, der ganz und gar von seiner Schöpfung verschieden ist, sich ganz klein gemacht hat. Er wollte bei den Menschen wohnen und so um seine Braut werben. Als er alles vollbracht hat, ist er mit Leib und Seele heimgekehrt zum Vater.
Der heutige Lobpreis ist sehr tiefgründig und auch nur ein kleiner Abschnitt. Es lohnt sich, einmal das gesamte Gebet zu betrachten und auch regelmäßig zu beten! Es ist ein kraftvolles Gebet zur Abwehr des Bösen auch in heutiger Zeit!

Joh 8
31 Da sagte er zu den Juden, die zum Glauben an ihn gekommen waren: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wahrhaft meine Jünger.
32 Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien.
33 Sie erwiderten ihm: Wir sind Nachkommen Abrahams und sind noch nie Sklaven gewesen. Wie
kannst du sagen: Ihr werdet frei werden?
34 Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Wer die Sünde tut, ist Sklave der Sünde.
35 Der Sklave aber bleibt nicht für immer im Haus; nur der Sohn bleibt für immer.
36 Wenn euch also der Sohn befreit, dann seid ihr wirklich frei.
37 Ich weiß, dass ihr Nachkommen Abrahams seid. Doch ihr sucht mich zu töten, weil mein Wort in euch keine Aufnahme findet.
38 Ich sage, was ich beim Vater gesehen habe, und ihr tut, was ihr von eurem Vater gehört habt.
39 Sie antworteten ihm: Unser Vater ist Abraham. Jesus sagte zu ihnen: Wenn ihr Kinder Abrahams wärt, würdet ihr die Werke Abrahams tun.
40 Jetzt aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit verkündet hat, die ich von Gott gehört habe. So hat Abraham nicht gehandelt.
41 Ihr vollbringt die Werke eures Vaters. Sie entgegneten ihm: Wir stammen nicht aus Unzucht, sondern wir haben nur den einen Vater: Gott.
42 Jesus sagte zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben; denn von Gott bin ich ausgegangen und gekommen. Ich bin nicht von mir aus gekommen, sondern er hat mich gesandt.

Das heutige Evangelium setzt an dem gestrigen an. Wir hören die Fortsetzung des Streitgesprächs Jesu mit den Juden in Jerusalem, nachdem er einen Mann von seiner Lähmung geheilt hat.
Gestern sprach er über seine eigene Erhöhung und so kamen viele Menschen zum Glauben an ihn durch den sich schließenden Kreis.
Heute spricht Jesus jene gläubig gewordenen Menschen an: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wahrhaft meine Jünger.“ Sie sind zu seinem Wort gekommen, aber das kann nicht das Ende sein. Sie müssen diese Beziehung nun aufrechterhalten. Es ist ein Aufruf zu einem Leben der treuen Nachfolge. Sein Wort ist er selbst, das fleischgewordene Wort Gottes. In ihm zu bleiben ist johanneische Sprache für den Stand der Gnade. Seine Jünger sind auch wir heute nicht nur dadurch, dass wir getauft sind, sondern dass wir diesen Taufbund treu leben. Denn die Erbschaft der Taufe können wir durch ein unwürdiges Leben wieder verspielen.
„Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien.“ – Dieser Vers ist so tiefgründig und vielschichtig, dass wir an dieser Stelle betrachtend einhalten müssen: Jesus spricht dies zu den gläubig gewordenen Juden. Sie werden dies zukünftig tun, obwohl sie ja jetzt schon die Wahrheit erkannt haben, sonst wären sie nicht gläubig geworden. In Zukunft werden sie es noch anders tun, nämlich bei der Taufe, die sie empfangen werden, wenn Jesus zum Vater heimgekehrt und seine Kirche durch den Hl. Geist zum Leben erweckt hat. Dann wird diese Wahrheit, die sie auf noch umfassendere Wahrheit erkennen, nämlich wenn Jesus gestorben und wieder auferstanden ist, wenn sie die Osterbotschaft als die Wahrheit erkennen werden. Dann werden sie sie gläubig annehmen und sich taufen lassen. Durch diesen sakramentalen Bundesschluss wird die Wahrheit, die Jesus selbst ist, die Getauften befreien – nämlich aus ihrer Sünde. So wird ihnen die Aussicht auf das Himmelreich ermöglicht, doch sie müssen entsprechend leben (wie Jesus zu Anfang gesagt hat). Dieser Vers ist zu allererst auf seine Mutter zu beziehen: Sie war nämlich die Erste, die die Wahrheit erkannt hat, die Gott ist. Sie hat sie so „erkannt“, dass sie von ihm schwanger geworden ist (erkennen umschreibt in biblischer Sprache auch immer den Geschlechtsakt). Sie hat durch den Hl. Geist die Wahrheit erkannt, die in ihr als Mensch herangewachsen ist. So ist sie der Archetyp der erlösten Menschheit. Sie gehört zur neuen Schöpfung, die Gott zum ewigen Leben befreit hat. Sie ist dies auf besondere Weise, denn sie ist es von Anbeginn ihres Lebens.
So wie sie werden auch wir zum ewigen Leben befreit, wenn wir die Wahrheit erkennen. Sie befruchtet uns zwar nur auf geistige Weise, aber doch ist es eine Empfängnis, deren Früchte wir am Ende unseres Lebens ernten werden. Gebe Gott, dass es gute Früchte sind!
Dieser Vers ist auch moralisch zu betrachten: Wir Menschen werden die Wahrheit seiner Gebote erkennen und diese so verinnerlichen, dass es uns immer leichter fällt, sie ganz umzusetzen. Dann wird diese Wahrheit, die Jesus Christus selbst ist, uns schon in diesem Leben frei machen, was wir den Stand der Gnade nennen. Wir sind frei, weil wir immer weniger Sklaven unserer Sünde sind. Dann handelt es sich um eine innere Freiheit, die aus 100% Gnade und 100% Tugend besteht. Sie ergibt sich aus dem wunderbaren Teamwork des Hl. Geistes in uns und unserer eigenen Fähigkeiten.
Schließlich können wir diese Worte Jesu auf anagogische Weise deuten: Spätestens am Ende unseres Lebens werden wir die Wahrheit erkennen, weil wir den Herrn sehen werden, wie er ist (1 Joh 3,2).
Dann wird er uns zu einem neuen Leben befreien in seinem Reich, wenn wir bis dahin standhaft im Glauben geblieben sind. Dann ist es wahrhaft „vom Glauben zum Schauen.“ Dieses Erkennen wird am Ende der Zeiten ein ultimatives und endgültiges Erkennen für alle sein – für die einen ein erlösendes, für die anderen ein schmerzhaftes. Befreiend wird es für jene sein, die Gott bis dahin angenommen haben, schmerzhaft und ewig fesselnd für jene, die ihn bis zum Schluss abgelehnt haben.
Die Juden verstehen diese Sklaverei noch nicht, in der sie sich befinden. Deshalb fragen sie Jesus auch, wie er sie befreien will, wenn ihre konkrete Generation in Freiheit lebt (die Fremdherrschaft der Römer wird wohl nicht als Sklaverei, sondern als Vasallentum verstanden, dennoch gibt es Freiheitskämpfer, die als Zeloten bezeichnet werden).
Jesus erklärt es ihnen geduldig, indem er die Sklaverei als eine Gefangenschaft der Sünde erläutert.
Jesus geht noch weiter und erklärt, dass er als Sohn des Hauses wirklich umfassend befreien kann, weil er ewig im Haus bleibt. Dies ist bildhaft gemeint für das Reich Gottes, in dem er der Sohn ist. Er ist ewig dort beim Vater. So kann Jesus wirklich umfassend befreien und erlösen, sodass die Sklaven der Sünde zu Kindern im Hause Gottes werden können. Dies betrifft nicht erst die Endzeit, sondern wird sakramental mit der Kirche vorweggenommen, in welcher die Getauften zu Kindern Gottes wiedergeboren werden.
Jesus sagt den Juden, die ihm nicht gutgesinnt zu, dass sie Kinder Abrahams sind, denn sie sind ja ins Judentum hineingeboren. Doch er entlarvt auch ihre bösen Absichten, ihn zu töten, weil sie sein Wort nicht annehmen. Sie nehmen damit ihn selbst nicht auf, wodurch sie sich unfruchtbar für das Reich Gottes machen.
Jesus betont noch einmal, dass alles, was er sagt und tut, Zeugnis für den Vater ist. Er verkündet, was er beim Vater gesehen hat. Die Juden sagen dagegen nur: „Unser Vater ist Abraham.“ Jesus wendet sein Selbstzeugnis nun auf sie an und sagt: Wärt ihr Kinder Abrahams, würdet ihr auch seine Werke tun. Abraham steht für einen absoluten Glaubensgehorsam. Sie sind dagegen weder gläubig noch gehorsam. Sie nehmen Gottes Willen und Botschaft nicht an. Stattdessen wollen sie ihn mundtot machen. Er stellt heraus, dass sie nicht wie ihr Stammvater Abraham handeln. So ändern sie die Strategie und sagen: „Wir stammen nicht aus Unzucht, sondern wir haben nur den einen Vater: Gott.“ Doch auch hier stellt Jesus richtig: „Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben; denn von Gott bin ich ausgegangen und gekommen. Ich bin nicht von mir aus gekommen, sondern er hat mich gesandt.“ Jesus ist der Sohn Gottes und eins mit dem Vater. Er offenbart durch sein Sprechen, Handeln und Sein den Vater. Würden die Juden diesen wirklich zum Vater haben, würden sie auch ihn lieben, der der göttliche Sohn des Vaters ist.

Die heutigen Lesungen haben uns vieles gelehrt von Gottvertrauen und Glauben, von den Anfeindungen derer, die im Gegensatz zu den Gläubigen das Wort Gottes nicht in sich aufnehmen, egal ob Juden oder babylonischer König. Nebukadnezzar hat durch die unerschütterliche Treue der drei Männer im Feuerofen den Gott Abrahams anerkannt. Die Juden zur Zeit Jesu tun es ihm jedoch nicht gleich bzw. muss Jesus sterben, damit sich viele zu ihm bekennen und die Wahrheit erkennen. Er wird nicht verschont wie die Männer im Feuerofen. Dafür hat er die Erlösung für alle Menschen erwirkt. Danken wir ihm und preisen wir Gott für seine übergroße Liebe mit den Worten Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos!

Ihre Magstrauss