13. Sonntag im Jahreskreis

2 Kön 4,8-11.14-16a; Ps 89,2-3.16-17.18-19; Röm 6,3-4.8-11; Mt 10,37-42

2 Kön 4
8 Eines Tages ging Elischa nach Schunem. Dort lebte eine vornehme Frau, die ihn dringend bat, bei ihr zu essen. Seither kehrte er zum Essen bei ihr ein, sooft er vorbeikam.
9 Sie aber sagte zu ihrem Mann: Ich weiß, dass dieser Mann, der ständig bei uns vorbeikommt, ein heiliger Gottesmann ist.
10 Wir wollen ein kleines, gemauertes Obergemach herrichten und dort ein Bett, einen Tisch, einen Stuhl und einen Leuchter für ihn bereitstellen. Wenn er dann zu uns kommt, kann er sich dorthin zurückziehen.
11 Als Elischa eines Tages wieder hinkam, ging er in das Obergemach, um dort zu schlafen.
14 Und als er weiter fragte, was man für sie tun könne, sagte Gehasi: Nun, sie hat keinen Sohn und ihr Mann ist alt.
15 Da befahl er: Ruf sie herein! Er rief sie und sie blieb in der Tür stehen.
16 Darauf versicherte ihr Elischa: Im nächsten Jahr um diese Zeit wirst du einen Sohn liebkosen.

In der ersten Lesung des heutigen Sonntags hören wir wieder aus dem zweiten Königebuch. Es geht um Elischa, der nach Schunem zu einer Frau kommt. Diese bereitet dem Propheten aus eigenem Antrieb regelmäßig ein Mahl zu. Ihr ist auch bewusst, dass sie damit eigentlich Gott einen Dienst erweist. Denn sie erkennt in Elischa einen Gottesmann. Eines Tages überlegt sie sich, ihm noch mehr zu dienen, indem sie in ihrem Obergemach ein Zimmer herrichtet. Dort schläft er bei seinem Aufenthalt bei der Frau und ihrem Mann. Eines Tages fragt er nach ihrer Situation, wodurch deutlich wird: Der Mann ist alt, das heißt er lebt nicht mehr lange, und sie sind kinderlos. Für die Frau bedeutet das, dass sie bald in große Not kommen würde, da ihr einziger Versorger bald sterben würde. Für Witwen und vor allem kinderlose Witwen gab es im Alten Israel keine Sozialversorgung. Sie mussten für ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen oder verhungern. Inmitten in diese Situation, die nun auch auf die Frau in Schunem zukommt, spricht Elischa nun eine schier unglaubliche Verheißung hinein: Sie wird in einem Jahr einen Sohn haben. Dieser wird ihre Rettung sein. Wenn ihr Mann nicht mehr da sein wird, bleibt ihr ein Sohn, der sich seiner alternden Mutter annehmen kann. Zu Beginn der Lesung heißt es, dass die gastfreundliche Frau aus Schunem „vornehm“ ist. Sie mag in besseren Verhältnissen zu leben, aber dies würde sich schnell ändern, wenn sie den Sohn nicht bekommen würde. Gott rettet jeden Menschen aus seiner Not auf ganz individuelle Weise. Wir erinnern uns an den vergangenen Mittwoch, an dem wir die Geburt des Täufers gefeiert haben. Auch er ist ein „unerwartetes“ Kind, da seine Eltern unfruchtbar und alt waren. Und doch hat Gott einen besonderen Plan mit der Familie, sodass dem Ehepaar Zacharias und Elisabet noch ein Sohn geschenkt worden ist. Er ist ganz besonders, heilig und auserwählt, der unmittelbare Vorläufer Christi zu sein, die beiden Testamente miteinander zu verbinden und die Menschen zu einer vollkommenen Buße zu führen. Gottes Wege sind unergründlich und er hat oft ganz tolle Auswege aus vermeintlichen Sackgassen!

Ps 89
2 Von der Huld des HERRN will ich ewig singen, von Geschlecht zu Geschlecht mit meinem Mund deine Treue verkünden.
3 Denn ich bekenne: Auf ewig ist Huld gegründet, im Himmel deine Treue gefestigt.
16 Selig das Volk, das den Jubelruf kennt, HERR, sie gehen im Licht deines Angesichts.
17 Sie freuen sich allezeit über deinen Namen und sie jubeln über deine Gerechtigkeit.
18 Denn du bist ihre Schönheit und Stärke, du erhöhst unsre Kraft in deiner Güte.
19 Ja, dem HERRN gehört unser Schild, dem Heiligen Israels unser König.

Der Antwortpsalm ist voller Lob und Dankbarkeit. Er passt sehr gut zu der freudigen Erzählung der ersten Lesung. Zu Beginn erfolgt eine Selbstaufforderung oder ein Selbstversprechen zum ewigen Lobpreis. Gottes Huld und Treue soll in allen Generationen verkündet und gepriesen werden. Es ist wie die Stimme des Volkes Gottes, das in der Ich-Form für alle Zeiten dieses Versprechen Gott gegenüber signalisiert.
In Vers 3 bekennt der Beter, bzw. die betende Gruppe: Gottes Huld und Treue sind nämlich ewig. Wenn es heißt, dass Gottes Treue „im Himmel“ gefestigt ist, dann ist das für uns ein Hinweis auf Gottes Aufenthalt im Himmelreich.
In Vers 16 erfolgt ein Makarismus, das heißt eine Seligpreisung. Sie besagt, dass Israel in Gottes Angesicht ist, wenn es den Jubelruf kennt. Das heißt, dass Israel den Segen Gottes besitzt. Dies ist dann gegeben, wenn es nie vergisst, was Gott ihm Gutes getan hat. Wo das Volk aufhört, dankbar zu sein, beginnt es, sich von Gottes Geboten zu abzuwenden. Dann betet es andere Götter an, bricht die „Ehe mit Gott“ als seine Braut. Wenn Israel aber treu am Herrn festhält, seine Heilstaten immerzu preist wie schon zu Beginn des Psalms feierlich versprochen, dann kommt es nicht auf die Idee, von seinem Weg abzurücken. So bleibt es im Stand der Gnade Gottes. Dieser wird durch das Licht des Angesichts umschrieben.
So ist Israel selig zu preisen, das sich dann stets an dem Namen und der Gerechtigkeit Gottes erfreuen kann. Diese Worte können auch wir als das neue Volk Gottes sagen. Deshalb ist es so elementar für die Kirche, stets die Eucharistie zu feiern. Das ist ihr Ausdruck der ewigen Dankbarkeit, weil Eucharistie „Danksagung“ heißt. Immer wieder erinnert die Kirche an die größte Heilstat Gottes aller Zeiten, an das Kreuzesopfer Jesu Christi, und vergegenwärtigt es in jeder Heiligen Messe. So bleibt sie immer im Angesicht Gottes. Und weil die Eucharistie so wichtig für die Gemeinschaft der Gläubigen ist, ist sie es auch für den einzelnen Christen. Sie ist auf der Prioritätenliste auf dem ersten Platz. Wir sollen eucharistische Menschen sein, damit wir immer mehr selbst zum Leib Christi werden. Wenn wir ein derart sakramentales Leben führen und so die guten Taten Gottes auch in unserer persönlichen Biographie nie vergessen, dann werden wir nicht so schnell komplett von seinem Weg abkommen und in Todsünde fallen.
Gott ist die Schönheit und Stärke der Israeliten. Er verleiht ihnen Kraft, sodass sie als kleines Volk dennoch eine große Macht über die anderen Völker erhalten. Dass König David besonders große militärische Erfolge erzielt und das Volk gerade in der Zeit König Salomos so friedliche Zeiten erleben darf, ist auf Gott zurückzuführen, der Schild des Volkes ist. Mit seiner Hilfe wird wirklich alles möglich, auch das scheinbar Unmögliche.

Röm 6
3 Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?
4 Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln.
8 Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden.
9 Wir wissen, dass Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr über ihn.
10 Denn durch sein Sterben ist er ein für alle Mal gestorben für die Sünde, sein Leben aber lebt er für Gott.
11 So begreift auch ihr euch als Menschen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus.

Die ganze Heilsgeschichte, alle Höhen und Tiefen des Volkes Israel, alles läuft hinaus auf den Tod Jesu Christi am Kreuz, der am dritten Tage von den Toten auferstanden ist! Paulus reflektiert in der zweiten Lesung, dass unsere Taufe, der Bundesschluss mit Gott, auf dem Osterereignis gründet und nicht nur Zielpunkt der Heilsgeschichte, sondern auch Anfangspunkt unseres neuen Lebenswandels ist:
„Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?“ Das fasst unsere Taufe zusammen. Dass wir diesen Neuen Bund mit Gott überhaupt eingehen können und zu seinen Kindern, zu Erben des Reiches Gottes werden können, verdanken wir dem Tod Jesu Christi. Die Rede von Tod, Begräbnis und Auferweckung geht auf eine uralte Oster-Überlieferung zurück, die auch im ersten Korintherbrief aufgegriffen wird.
Unser alter Mensch ist mit Christus zusammen begraben worden. Unsere alte, sündige Natur, die dem ewigen Verderben geweiht war, ist zusammen mit Jesus Christus gestorben. Wir sind durch die Taufe zum neuen ewigen Leben auferweckt! Dadurch sind wir Christen österliche Menschen geworden. Und so wie Jesus jetzt ewig beim Vater lebt, so werden auch wir das ewige Leben beim Vater haben, auch wenn wir biologisch sterben. Schon jetzt sind wir auf sakramentale Weise in einer neuen Lebensqualität und besonders innigen Beziehung zur Heiligsten Dreifaltigkeit. Was jetzt aber noch verborgen ist, wird am Ende der Zeiten offenbar sein.
Jesus hat unser altes Menschsein mit ans Kreuz genommen, damit wir für die Sünde mitsterben. Er hat uns dadurch aus der ewigen Sklaverei, aus dem ewigen Exil befreit, damit auch wir mit ihm leben. So wie Christus durch die Auferstehung den Tod endgültig besiegt hat, kann dieser auch uns nicht mehr schaden.
Wir sind für die Sünde tot, aber leben für Gott. Das ist Grund für eine unerschütterliche Hoffnung bis zum letzten Atemzug! Wir sehen, wie so viele der ersten Christen mit einem Lobpreis und Jubel auf den Lippen in den Tod gegangen sind für diese Osterbotschaft! Nur ein einziger Apostel ist eines natürlichen Todes gestorben. Alle anderen wurden für diese Botschaft umgebracht. Und sie haben bis zum Schluss daran festgehalten. Das zeigt, dass es wahr ist, dass Jesus lebt. Auch wir dürfen diese unerschütterliche Hoffnung haben und unser Leben auf dieser österlichen Botschaft aufbauen, die wir auf dieses Ereignis hin getauft sind. Das heißt aber, dass wir als der Sünde Gestorbene auch nicht mehr so leben können wie damals, als die Sünde uns noch beherrscht hat. Wir können nach der Taufe nicht zum alten sündhaften Verhalten gegen die Gebote Gottes zurückkehren. Taufe auf den Tod und die Auferstehung Jesu Christi heißt also auch, ein neues Leben zu beginnen nach den Zehn Geboten aufgrund des Doppelgebotes der Liebe. Wenn wir die Taufgnade nicht direkt wieder verlieren möchten, müssen wir entsprechend darum bemüht sein, die innige Beziehung zu Gott aufrecht zu erhalten.

Mt 10
37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert. 38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht wert.
39 Wer das Leben findet, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.
40 Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.
41 Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten.
42 Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist – Amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.

All die wichtigen Schrifttexte werden nun im Evangelium wieder aufgegriffen. Jesus spricht noch weiter zu seinen Aposteln, die er in die umliegenden Städte aussenden möchte.
Er sensibilisiert sie im heutigen Abschnitt für eine richtige Prioritätensetzung: Gott muss an allererster Stelle stehen. Wer nämlich die Eltern oder Kinder über Gott stellt, kann nicht Jünger Jesu sein. Das würde nämlich bedeuten, dass Eltern oder Kinder zum Götzen werden. Vielmehr besteht die richtige Priorisierung in der Ableitung der Eltern- und Kinderliebe aus der Gottesliebe. So ist es ein Liebesdienst, der sich aus der ersten Liebe speist und übernatürlich ist. Das Doppelgebot der Liebe ist aber der Kern des Evangeliums, die Zusammenfassung des Gesetzes und der Propheten sowie das Gütesiegel der Jüngerschaft. Das heißt nicht, dass man seine Eltern als Christ nicht mehr lieben darf, ebenso wenig, dass man die Kinder lieben darf. Es geht darum, dass Gott trotz dieser Liebe immer wichtiger sein soll. Erstens soll es uns immer zuerst um das Reich Gottes gehen und in erster Linie sind wir als Christen Kinder Gottes. Er ist unser erster und eigentlicher Vater und unsere erste Mutter. Im zweiten Schritt sind wir Menschen in einer irdischen Familie, die physisch zusammenhängt. Nicht umsonst bestehen die ersten drei Gebote des Dekalogs aus Gottesliebe-Geboten. Das vierte bis zehnte Gebot fußt sodann auf der Nächstenliebe. Zweitens können wir nur aus der Gottesliebe heraus so richtig unsere Eltern und Kinder lieben. Alles andere ist auf menschliche Kapazitäten beschränkt. Wir sollen aber so weit gehen, sogar für sie zu sterben. Können wir das aus rein menschlicher Kraft? Würden Sie für Ihren Vater Ihr Leben hingeben, wenn er die Familie verlassen hat? Würden Sie für ihren Ehepartner sterben, wenn er fremdgegangen ist? Da merken wir dann, wie schnell wir mit unseren menschlichen Kapazitäten an unsere Grenzen kommen. Deshalb muss zuerst die Gottesliebe gegeben sein. Alles andere wird dann den richtigen Platz und das richtige Maß erhalten.
Jesu Jünger können ihm nicht nachfolgen, wenn sie nicht den Weg bis zum Kreuz mitgehen. Hier nimmt Jesus sein Lebensende vorweg, das die Jünger noch gar nicht verstehen und fassen können. Immer wieder kündigt Jesus sein Leiden an, doch es wird den Jüngern erst in der Nacht seiner Verhaftung klarwerden. Schon hier spricht er ganz unverblümt von seinem gewaltsamen Tod. Wer nicht bereit ist, Christus bis in die Katastrophe des Karfreitags zu folgen, kann nicht sein Jünger sein.
Auch im nächsten Vers geht es um die richtige Prioritätensetzung: Es soll um das ewige Leben gehen, nicht um das irdische. Wer um jeden Preis, auch um den Preis des Verrats an Christus, sein irdisches Leben retten will, wird das ewige Leben bei Gott im Himmelreich verlieren. Jesus hat in der Bergpredigt bereits verdeutlicht, dass wer ihn in seinem Leben verleugnet, von Christus vor dem Vater verleugnet werde. Wer dagegen sein irdisches Leben gering achtet und den Tod für die Treue Christi in Kauf nimmt, wird das ewige Leben gewinnen. Wir lesen in der Johannesoffenbarung, dass die Märtyrer direkt zu Gott kommen, weil sie auf intensivste und treuste Weise Zeugnis abgelegt haben für Christus (Martyria heißt auf Deutsch „Zeugnis“).
Alles, was bisher thematisiert worden ist, ist uns vor allem in der zweiten Lesung bereits vermittelt worden. Ab Vers 41 kommt noch ein Aspekt hinzu, der uns an die erste Lesung erinnert: Da sagt Jesus den Grundsatz, dass wer einen Propheten um seines Prophetendaseins willen aufnimmt, den Lohn eines Propheten erhalten wird. Wir denken an die Frau aus Schunem, die Elischa als Mann Gottes in ihr Haus aufgenommen hat. Gott hat sie dafür reich belohnt. Bei diesem Grundsatz schaut Gott wieder auf die Absicht. Davon ist uns in den letzten Wochen durch die Lesungen aus der Bergpredigt immer wieder berichtet worden. Gott prüft den Menschen auf Herz und Nieren. Er schaut nicht nur auf die Handlung, sondern die Motivation dahinter. Wer also gastfreundlich ist nicht aus egoistischen Gründen (um sich selbst zu rühmen), sondern um der Person willen, vor allem wenn sie ein besonderes Werkzeug Gottes ist, wird für diesen Dienst reich belohnt. Warum aber ausgerechnet geht es um den Propheten? Für Israel war der Prophet höher als der König anzusehen, weil er das Sprachrohr Gottes war. Zugleich waren Propheten auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen, indem sie bei ihnen ein Obdach oder Nahrung empfingen. Wer ihn also in sein Haus aufnahm, unterstützte dadurch den höchsten Dienst, den der Mensch vollbringen konnte. Deshalb gebührt jenen laut Jesus auch der höchste Lohn. So ist es auch mit der Gastfreundschaft gegenüber Gerechten. Sie sind vielleicht nicht die höchsten Werkzeuge Gottes, leben dennoch in seiner Gnade. Wer sie aufgrund ihrer Gerechtigkeit aufnimmt, erhält auch den Lohn eines Gerechten.
Und wer dem Kleinsten auch nur ein wenig Wasser anbietet, wird dafür von Gott belohnt werden. „Diesen Kleinsten“ bezieht sich auf die Jünger, die im Begriff sind, in die umliegenden Orte zu gehen und das Wort Gottes zu verkünden. Was Jesus also tut, ist die Ermutigung jener, die die Jünger in ihre Häuser aufnehmen werden.
Die Jünger treten im Namen Jesu auf, der selbst nicht in alle Orte gehen kann. Wer sie also aufnimmt, nimmt Gott selbst auf. Dies ist uns schon in der ersten Lesung durch die Elischa-Erzählung klargeworden. Umso mehr betrifft es nun das Evangelium Jesu Christi, weil die Zeichen, die die Jünger in seinem Namen tun werden, noch viel größer und vollkommener sein werden. Dies betrifft zwar schon die „Generalprobe“, zu der Christus sie aussendet. Dies wird noch viel ersichtlicher nach dem Pfingstereignis, durch das sie voll ausgestattet werden mit den Früchten, Gaben und Charismen des Heiligen Geistes.

Ihre Magstrauss

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s