Gen 23,1-4.19; 24,1-8.62-67; Ps 106,1-2.3-4.5; Mt 9,9-13
Gen 23-24
1 Das Leben Saras währte hundertsiebenundzwanzig Jahre; das waren die Lebensjahre Saras.
2 Sara starb in Kirjat-Arba, das ist Hebron, im Land Kanaan. Abraham kam, um die Totenklage für Sara zu halten und sie zu beweinen.
3 Danach stand Abraham auf, ging von seiner Toten weg und redete mit den Hetitern. Er sagte:
4 Fremder und Beisasse bin ich unter euch. Gebt mir ein Grab bei euch als Eigentum, damit ich meine Tote hinausbringen und begraben kann!
19 Dann begrub Abraham seine Frau Sara in der Höhle des Grundstücks von Machpela gegenüber von Mamre, das jetzt Hebron heißt, im Land Kanaan.
1 Abraham war alt und hochbetagt; der HERR hatte Abraham in allem gesegnet.
2 Da sagte Abraham zu seinem Knecht, dem Ältesten seines Hauses, der alles verwaltete, was ihm gehörte: Leg deine Hand unter meine Hüfte!
3 Ich will dir einen Eid beim HERRN, dem Gott des Himmels und der Erde, abnehmen, dass du für meinen Sohn keine Frau von den Töchtern der Kanaaniter nimmst, in deren Mitte ich wohne.
4 Du sollst vielmehr in mein Land und zu meiner Verwandtschaft gehen und eine Frau für meinen Sohn Isaak holen.
5 Der Knecht entgegnete ihm: Vielleicht will aber die Frau mir gar nicht hierher in dieses Land folgen. Soll ich dann deinen Sohn in das Land zurückbringen, aus dem du ausgewandert bist?
6 Hüte dich, antwortete ihm Abraham, meinen Sohn dorthin zurückzubringen!
7 Der HERR, der Gott des Himmels, der mich aus dem Haus meines Vaters und aus dem Land meiner Verwandtschaft herausgenommen hat, der zu mir gesagt und mir geschworen hat: Deinen Nachkommen gebe ich dieses Land!, er wird seinen Engel vor dir hersenden und so wirst du von dort eine Frau für meinen Sohn mitbringen.
8 Wenn dir aber die Frau nicht folgen will, dann bist du von dem Eid, den du mir geleistet hast, entbunden. Aber meinen Sohn darfst du auf keinen Fall dorthin zurückbringen.
62 Isaak war von einem Gang zum Brunnen Lahai-Roï gekommen. Er wohnte im Land des Negeb.
63 Isaak ging hinaus, um sich beim Anbruch des Abends auf dem Feld zu beschäftigen. Er erhob seine Augen und schaute hin, siehe, da kamen Kamele daher.
64 Auch Rebekka erhob ihre Augen und sah Isaak. Sie ließ sich vom Kamel herunter
65 und fragte den Knecht: Wer ist der Mann dort, der uns auf dem Feld entgegenkommt? Der Knecht erwiderte: Das ist mein Herr. Da nahm sie den Schleier und verhüllte sich.
66 Der Knecht erzählte Isaak alles, was er ausgerichtet hatte.
67 Isaak führte Rebekka in das Zelt seiner Mutter Sara. Er nahm sie zu sich und sie wurde seine Frau. Isaak gewann sie lieb und tröstete sich so über den Verlust seiner Mutter.
Heute hören wir verschiedene Episoden, die den Verlauf der Genesis prägen. Nachdem Abraham von Gott auf die Probe gestellt worden war, lebte die Familie noch eine lange Zeit, bis Sara mit 127 Jahren verstarb – vor ihrem Mann, der sie dann beisetzte. Sie ist die erste, die in der Höhle von Machpela bestattet wurde. Abraham sowie die Nachfahren würden an diesem Ort ebenfalls ihre Ruhestätte finden, was zu deren Lebensziel werden sollte – bei den Vätern begraben zu werden. Es besitzt eine große Aussagekraft, dass sich das Grab der Erzeltern in Kanaan befindet. Dadurch kommt die Hoffnung zum Ausdruck, dass Gottes Verheißung eines Tages wahr wird: dass dieses Land dem Volk Israel gegeben werde.
Dann beginnt die Geschichte Isaaks und Rebekkas. Abraham könnte für seinen mittlerweile heiratsfähigen Sohn eine Frau aus den Kanaanitern auswählen, doch er versteht, dass der Herr das nicht möchte, sondern dass das Volk Israel unter sich bleiben soll, ohne sich mit anderen Völkern zu vermischen. Deshalb beauftragt er seinen Knecht und nimmt von ihm einen Eid ab, das feierliche Versprechen, dass dieser wirklich aus dem Volk Israel, ja aus der Verwandtschaft Abrahams eine Frau für Isaak auswählt. Es geht also darum, eine Reise zu unternehmen, um aus der Heimat jemanden auszuwählen. Was uns dann nicht mehr berichtet wird, ist die Begegnung zwischen dem Knecht und Rebekka. Es ist ein einziger Erweis der Vorsehung Gottes, denn dieser Knecht vertraut darauf, dass Gott alles so fügt, dass eine junge Frau für Isaak bereitet und er ihr begegnen würde. So macht er einen Deal und macht mit Gott ein Signal aus, an dem er die richtige Kandidatin erkennt. Es kommt, wie er mit Gott ausgemacht hat, und die Verhandlungen mit der Familie gehen gut aus, sodass er am Tag darauf mit Rebekka wieder zurückkehrt.
Die Begegnung mit Isaak erfolgt erst, nachdem sie bereits als seine Braut ausgewählt worden ist, und doch gewinnt Isaak sie lieb, wie es am Ende der Lesung heißt. Es handelt sich um eine Liebesehe und wir erhaschen einen Blick auf das Gefühlsleben dieses Mannes, der den Tod seiner Mutter beklagte. Seine Frau tröstete ihn darüber hinweg.
Wir lernen aus der Episode, dass wir uns wirklich ganz auf Gott verlassen können, der immer alles für uns bereit hält. Er hat seinen Plan mit den Menschen, der ihnen stets zum Heil gereicht. So können wir nur staunen, was uns so widerfährt, wenn wir uns darauf einlassen. Gerade die Ehe ist nicht einfach ein zufälliges Zusammentreffen von Mann und Frau, sondern von Beginn des Lebens an bereitet Gott die Menschen aufeinander vor. Es liegt an ihnen, dafür zu beten, dass sie einander begegnen und Gott die beiden zusammenführt. Das ist nicht einfach naives oder romantisches Denken, sondern muss ernstgenommen werden. So wird man die Ehe auch nicht bagatellisieren oder sogar profanisieren, sondern als ein Geschenk Gottes betrachten.
Ps 106
1 Halleluja! Dankt dem HERRN, denn er ist gut, denn seine Huld währt ewig.
2 Wer kann die großen Taten des HERRN erzählen, all seinen Ruhm verkünden?
3 Selig, die das Recht bewahren, die Gerechtigkeit üben zu jeder Zeit.
4 Gedenke meiner, HERR, in Gnade für dein Volk, such mich heim mit deiner Hilfe,
5 dass ich das Glück deiner Erwählten schaue, / mich freue an der Freude deines Volkes, dass ich zusammen mit deinem Erbe mich rühme!
Als Antwort beten wir Psalm 106, einen Geschichtspsalm, der die vierte Psalmengruppe abschließt. Er passt sehr gut im Anschluss an die Lesung, weil er die Ereignisse in den Gesamtzusammenhang der Heilsgeschichte Israels einordnet. Dass Gottes Vorsehung ausgerechnet diese Menschen zusammengebracht hat, die das Bundesvolk weiter entstehen lassen, ist Teil des großen Plans Gottes und der Verheißung, die Gott Abraham schon vor langer Zeit gemacht hat.
Darauf kann man nur mit Halleluja antworten, der Lobpreisaufforderung, Jahwe zu preisen. Ihm sei zu danken, denn seine Huld währt ewig. Diese Aussage erfolgt häufig in Psalmen, denn sie ist ein fester Lobpreisausdruck.
Gottes Taten sind so überragend und zahlreich, dass es schwer ist, all dies in Worte zu fassen. Deshalb erfolgt in Vers 2 eine rhetorische Frage. Gott hat seine Herrlichkeit durch die Zusammenführung von Isaak und Rebekka erneut erwiesen und wir dürfen auch an dieser Stelle betonen: Dies kann er immer dann tun, wenn wir ihn lassen. Abraham war bereit, einen großen Aufwand zu betreiben, um Gottes Geboten gehorsam eine Schwiegertochter aus der eigenen Verwandtschaft zu erwählen. Dementsprechend ist ihm und seinem Nachkommen so eine Gnade erwiesen worden. Er ist wirklich selig zu preisen, weil er sich gerecht und gehorsam verhalten hat. Das Mosaische Gesetz besteht noch nicht, die zwölf Stämme Israels bestehen noch nicht, aber was Abraham bereits geoffenbart wurde, nimmt er gläubig an. Er bewahrt das Recht und deshalb hat Gott seiner gedacht. Er hat ihm Gnade erwiesen und so seinen Heilsplan weiter umgesetzt. Gott hat wirklich geholfen und Abraham schickte genau den richtigen Knecht los, um den Plan Gottes zu erfüllen. Dieser Mann war gehorsam und gottesfürchtig. Er handelte mit Gott sogar aus, woran er dessen Willen bei der Brautsuche erkennen könne. So ist Abraham und seinem Nachkommen das Glück der Erwählten zuteilgeworden, eine große Freude, die sogar über die Trauer der verstorbenen Sara hinausreichte.
Mt 9
9 Als Jesus weiterging, sah er einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Und Matthäus stand auf und folgte ihm nach.
10 Und als Jesus in seinem Haus bei Tisch war, siehe, viele Zöllner und Sünder kamen und aßen zusammen mit ihm und seinen Jüngern.
11 Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann euer Meister zusammen mit Zöllnern und Sündern essen?
12 Er hörte es und sagte: Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken.
13 Geht und lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer! Denn ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder.
Im Evangelium hören wir von dem Apostel und Evangelisten Matthäus, der im Markusevangelium Levi genannt wird. Es handelt sich um einen Zöllner, dessen Berufsgruppe nicht gut angesehen ist. Das liegt daran, dass Zöllner immer mehr als nötig eintreiben müssen, um das Risiko von Missernten etc. zu berücksichtigen. Sie gelten deshalb als unehrlich, erhalten keine bürgerlichen Ehrenrechte und werden vor Gericht nie als zuverlässige Zeugen einbezogen. Jesus hat im heutigen Evangelium aber einen wunderbaren Plan mit diesem Menschen. Er sieht in ihm mehr als nur den unehrlichen Zöllner. Er sieht das Potenzial eines von Gott geliebten Kindes. So ist es auch bei uns Menschen. Wir drücken anderen schnell einen Stempel auf. Wir schreiben andere ab, obwohl wir sie erstens gar nicht richtig kennen können (also nicht in ihr Herz schauen können), zweitens noch so schlimme Menschen jederzeit eine Umkehr erleben, ein besserer Mensch werden können. Jeder hat jederzeit eine neue Chance verdient. Und wie Matthäus in Wirklichkeit ist, sieht nur Gott. Billy Graham sagte einmal sinngemäß: Es gibt drei Arten des Ichs – das Ich, das ich selbst kenne, das Ich, das die Menschen kennen und das Ich, das Gott kennt. Jesus sieht in Matthäus, was sonst keiner bisher gesehen hat – vielleicht nicht mal er selbst.
Warum eigentlich hat dieser Zöllner, der dann Jesu Jünger wird, zwei verschiedene Namen? Das hängt wohl damit zusammen, dass er beide Namen besaß. Die moderne Exegese bestreitet dies, weil im Gegensatz zu Paulus kein jüdischer und römischer Name vorlag, sondern zwei jüdische. Dem ist entgegen zu halten, dass es auch eine latinisierte Form gibt (nämlich eben Matthäus) und eine doppelte Namensgebung auch mit seiner römischen Bürgerschaft zusammenhängen kann wie bei Paulus. Eine andere Erklärung ist, dass er später von Jesus den Namen Matthäus erhalten hat. Das alles spielt für uns eine untergeordnete Rolle. Für uns ist es lehrreich, dass Jesus so einen Menschen überhaupt beruft.
Wie schon bei den anderen Aposteln steht der Berufene direkt auf und folgt Jesus nach, ohne zu zögern.
Wie auch bei Zachäus hält Jesus gemeinsames Mahl mit Matthäus und seinen Freunden. Da er bei den meisten Juden nicht beliebt ist, hat er in seinem Umfeld Menschen seines Berufsstandes.
Jesus isst mit Sündern, weil er Gott ist. Dieser ist so allmächtig, dass er höchstpersönlich tief in das sündige Leben von uns Menschen eintauchen kann, ohne dass es ihm irgendwie schadet. Er tut es, um uns Menschen aus der Sünde herauszuholen, nicht weil er die Sünde an sich gutheißt. Sein Verhalten ist also kein Anlass, Sünder zur Kommunion zuzulassen, wie heutzutage gerne instrumentalisiert wird. Jesus hält Mahl als „Rettungsaktion“ für die echten Sünder (die vor Gott Sünder sind, nicht die von den Menschen abgestempelt werden) und als prophetische Zeichenhandlung für die Selbstgerechten (Gott hält Mahl mit allen Menschen guten Willens, beim letzten Abendmahl mit seinem berufenen Zwölferkreis, in der eucharistischen Gemeinschaft mit allen Getauften und zur Eucharistie Gekommenen, am Ende des Lebens beim himmlischen Hochzeitsmahl). Wer daran teilnimmt, wird nicht automatisch nach den Maßstäben der Pharisäer und Schriftgelehrten entschieden, sondern allein nach Gottes Maßstab – mit so einigen Überraschungen. Warum Überraschungen? Weil nur Gott das Herz der Menschen sieht und genau weiß, wer wirklich gerecht ist (nicht nur nach außen so tut).
Sie sind es auch, die auf Jesu Mahlgemeinschaft mit den von ihnen bezeichneten „Sündern“ unzufrieden reagieren. Sie zeigen durch ihre Reaktion, dass sie Jesus als Messias und Gott nicht erkannt haben. Sie sehen Jesus als üblichen Rabbi, der sich an die jüdischen Gesetze halten soll. Sie sehen nicht, dass der Messias Herr über die Torah ist.
Jesus bekommt ihre Reaktion mit und weil er alle Menschen retten will, geht er auch auf diese Menschen zu mit den Worten: „Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken“. Gott ist der Arzt unserer Seelen. Er macht uns wieder heil, wo wir uns von ihm behandeln lassen. Jesu Mahlgemeinschaft ist also nicht nur „Rettungsaktion“ und prophetische Zeichenhandlung, sondern vor allem eine „Therapiesitzung“. Wir könnten uns jetzt fragen: „Heißt das, dass die Zöllner und Sünder bei Jesu Mahlgemeinschaft die Kranken sind und die Pharisäer und Schriftgelehrten nicht?“ Wir können uns getrost selbst beantworten: Natürlich ist jeder Mensch krank, nämlich durch die Erbsünde. Es gibt niemanden, der ganz gesund ist. Jeder ist nur unterschiedlich „krank“. Das ist eine Sache. Die andere ist aber hier entscheidend: Wer erkennt die eigene Krankheit und lässt sich auf die Therapie Gottes ein? Wer meint, keine Umkehr nötig zu haben, weil er schon gerecht genug ist, wird die eigene Krankheit nicht sehen und deshalb nie therapiert. Jesus verrät uns durch seine Antwort jedoch wirklich, dass er die Sünde der Zöllner nicht bagatellisiert. Es ist Stehlen und Lügen. Das sind ernstzunehmende Sünden. Jesus redet uns unsere Sünden auch nicht weg. Er hält sie uns in Liebe vor, damit wir unser eigenes sündiges Spiegelbild sehen, betroffen sind und uns ändern. Die Zöllner sind in dieser Hinsicht wirklich krank, aber sie lassen sich wenigstens behandeln. Wie ist es mit uns? Reagieren wir auch unwirsch, wenn Gott anderen seine Barmherzigkeit zeigt? Sollten wir nicht froh sein und uns mit diesen Menschen mitfreuen, dass sie zu Gott umkehren? Uns erinnert diese ganze Situation an das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Auch dort geht es nicht nur um einen einzigen Sohn, sondern um zwei, die je auf ihre Weise versöhnt werden müssen. Wollen wir zum unbarmherzigen großen Bruder werden, der dem jüngeren die Umkehr nicht gönnt?
Wenn Jesus dann am Ende noch sagt: „Ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder“, müssen wir genau überlegen, was Jesus damit meint. Jesus beruft Menschen, nicht ihre Sünde. Wen Jesus ruft, der wird dabei immer verändert. Wir denken z.B. an Zachäus, der am Ende alles, was er zuviel eingenommen hat, sogar noch vierfach zurückgezahlt hat. Wir denken auch an Maria Magdalena, die durch die Begegnung mit Jesus von sieben Dämonen befreit worden ist und von da an Jesu Verkündigung u.a. finanziell unterstützt hat. Die Sünder waren keine Sünder mehr, aber befreit wurden sie erst davon, als sie es einsahen und umkehrten. Deshalb sagt Jesus, dass er Sünder beruft, nicht Gerechte – Sünder ist jeder Mensch, aber nicht jeder erkennt sich als Sünder. Ihm nachfolgen kann nur, wer die Demut besitzt, sich zu sehen, wie man wirklich ist, arm und erlösungsbedürftig. Wer sich selbst aber als Gerechter bezeichnet, der keiner Umkehr bedarf, kann Jesus nicht nachfolgen. Es geht also bei der Aussage Jesu weniger darum, wie viel, wie arg, welche Art von Sünde man auf dem Konto hat, sondern vielmehr darum, wie viel man von den Sünden tatsächlich bereut. Gleichzeitig verharmlost er keine einzige Sünde. Sonst würde er nicht zu den großen Sündern sagen: „Geh und sündige von nun an nicht mehr.“ Und die Zehn Gebote möchte er ja nicht im Geringsten verändern. Das sagt er in der Bergpredigt mit aller Deutlichkeit.
Ihre Magstrauss
