Einige Links, die ich verwende:
Hier der Text im Wortlaut.
Hier die Pressemitteilung der DBK.
Hier die Pressemitteilung des ZdK.
Hier die Pressemitteilung des Neuen Anfangs.
Hier die Pressemitteilung von Maria 1.0.
Hier die Äußerungen des BDKJ.
Hier eine Hilfestellung bei WORDONFIRE.
Kurz vor Weihnachten war uns vom Dikasterium für die Glaubenslehre ein schwer verdauliches Weihnachtsgeschenk gemacht worden, das die katholischen Christen gefühlt so sehr spaltet wie noch nichts zuvor. Es geht um die Erklärung „Fiducia Supplicans“ über die pastorale Sinngebung von Segnungen. Die Spaltung findet zurzeit unter praktizierenden Katholiken statt, was das Ganze so drastisch macht. Es geht nicht um jene, die sowieso nicht darauf hören, was von Rom kommt. Es geht um jene, die sich darum bemühen, nach den Geboten Gottes zu leben und in Einheit mit Rom zu sein.
Das Timing hätte katastrophaler nicht ausfallen können mit dem Synodalen Weg in Deutschland, der zurzeit viele Katholiken verunsichert, dann die Weltsynode, die bereits polarisiert hat. Wie kann es sein, dass die Glaubenskongregation 2021 noch ausdrücklich schrieb, dass die Kirche keine Vollmacht besitze, gleichgeschlechtliche Verbindungen zu segnen, und nun anscheinend doch? Wie kann Rom einerseits durch den Kardinalstaatssekretär verlauten lassen, dass die Lehre von der Homosexualität unverhandelbar sei, und kurz darauf dann so eine Erklärung veröffentlichen? Wie kann Rom den Synodalen Weg in vielen Briefen, bei verschiedenen Treffen und auf anderen Wegen mehrfach kritisieren, nur um dann selbst die Segnung von homosexuellen Beziehungen zu erlauben? Wirkt das alles nicht wie ein Dolchstoß jenen, die den hl. Vater immer wieder in Schutz nehmen und sich um die Lehre der Kirche bemühen – dem zeitgeistlichen Druck zum Trotz?
Meines Erachtens ist bei dieser Sache zu unterscheiden zwischen Inhalt und Wirkung des Schreibens. Beides möchte ich im Folgenden genauer beleuchten, bevor ich ein persönliches Fazit ziehe.
Der Wortlaut
Zunächst einmal zu den wesentlichen Aussagen des Textes. In der Anmerkung des Präfekten Fernandez heißt es:
„Wie in der bereits erwähnten Antwort des Heiligen Vaters auf die Dubia zweier Kardinäle bleibt diese Erklärung fest bei der überlieferten Lehre der Kirche über die Ehe stehen und lässt keine Art von liturgischem Ritus oder diesem ähnliche Segnungen zu, die Verwirrung stiften könnten.“ Hier können Sie die Antwort auf die Dubia nachlesen. Was bringt die Erklärung Neues? „Der Wert dieses Dokuments besteht jedoch darin, einen spezifischen und innovativen Beitrag zur pastoralen Bedeutung von Segnungen zu bieten, der es in enger Verbindung mit einer liturgischen Perspektive ermöglicht, das klassische Verständnis von Segnungen zu erweitern und zu bereichern.“ Es wird bekräftigt: „Und gerade in diesem Zusammenhang wird es verständlich, Paare in irregulären Situationen und gleichgeschlechtliche Paare segnen zu können, ohne deren Status offiziell zu konvalidieren oder die beständige Lehre der Kirche über die Ehe in irgendeiner Weise zu verändern.“ Halten wir also hier schon einmal fest: Die Ehelehre soll nicht angetastet werden – die Wegbereitung einer katholischen „Ehe für alle“ muss man in dem Schreiben also nicht befürchten.
Der Text versteht sich als Anknüpfung an das 2021 veröffentlichte Responsum ad dubium: „…angesichts der väterlichen und pastoralen Haltung von Papst Franziskus neue Klarstellungen zum Responsum ad dubium vorzunehmen“. Man möchte denen entgegenkommen, die die Klarheit des Responsums nicht erkannt haben oder nicht damit einverstanden waren. Intention des Schreibens sei Folgende: „…der lehrmäßige Aspekte mit pastoralen Aspekten kohärent verbindet, denn ‚jede Unterweisung in der Lehre muss in einer Haltung der Evangelisierung geschehen, die durch die Nähe, die Liebe und das Zeugnis die Zustimmung des Herzens weckt.'“ Die Frage ist, ob diese vielleicht gute Intention das Problem nicht verschlimmert hat. Denn der KKK besagt ganz klar, dass den Bischöfen die pastorale Aufgabe obliegt, den Menschen in Klarheit und Wahrheit den Glauben zu vermitteln, sodass diese sich dann zu ihm bekennen können (890). Während das Responsum sehr klar formuliert ist und stringente Erläuterungen mitliefert, ist das in diesem Schreiben schwieriger. Ich gebe zu: Ich habe den Text mittlerweile siebenmal studiert, um den genauen Wortlaut zu verstehen und das Anliegen sauber vor Augen zu haben. Wenn ich als Person, die theologischen Sprech gewöhnt ist, so viele Anläufe benötigt habe, umso mehr gilt das für theologisch nicht Versierte. Das frustriert, denn wenn ein Schreiben so formuliert ist, dass man es mehrfach lesen muss, um es zu verstehen, verdunkelt es das ursprüngliche Anliegen – wie kann es pastoral entgegenkommen, wenn es nicht verstanden wird? Wie kann es dazu aufrufen, Ärgernis und Verwirrung zu vermeiden, und eine solche dann selbst herbeiführen? Zurück zum Inhalt: Es wird gesagt, dass das Responsum vor allem verdeutliche, dass keine Verwechslung mit dem Ehesakrament entstehen darf.
„Es geht darum zu vermeiden, ‚dass etwas, was nicht der Fall ist, als Ehe anerkannt wird.‘ Daher sind Riten und Gebete, die Verwirrung stiften könnten zwischen dem, was für die Ehe konstitutiv ist, nämlich die ‚ausschließliche, dauerhafte und unauflösliche Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau, die von Natur aus offen ist für die Zeugung von Kindern‘ , und dem, was dem widerspricht, unzulässig. Diese Überzeugung gründet sich auf die beständige katholische Lehre von der Ehe. Nur in diesem Zusammenhang finden die sexuellen Beziehungen ihren natürlichen, angemessenen und vollständig menschlichen Sinn. Die Lehre der Kirche hält an diesem Punkt unverändert fest.“
Das ist allerdings nicht alles. In den Erläuterungen des Responsums von 2021 heißt es auch, und zwar als erstes Argument noch vor dem der Verwechslungsgefahr, dass man keine Verbindung segnen kann, die der Schöpfungsordnung widerspricht. Es wird zudem unterschieden zwischen der Segnung einer Verbindung und von Einzelpersonen. Was in diesem Schreiben neu dazukommt, ist eine weitere Differenzierung, nämlich von zwei Arten des Segens – dem liturgischen und dem spontanen Segen. Dafür wird zunächst einmal der Segen biblisch begründet:
„In streng liturgischer Sicht erfordert die Segnung, dass das, was gesegnet wird, dem Willen Gottes entspricht, wie dies in der Lehre der Kirche zum Ausdruck kommt.“ Das heißt, dass die Kirche niemals eine liturgische Segnung von gleichgeschlechtlichen Beziehungen erlauben würde, denn zugleich sagt sie ja mit dem Responsum in Anlehnung an die bisherige Lehre, dass ausgelebte Homosexualität Sünde sei und deshalb nicht gutgeheißen werden kann. Es heißt noch deutlicher in Nr. 11:
„…dass, wenn bestimmte menschliche Beziehungen durch einen besonderen liturgischen Ritus gesegnet werden, das, was gesegnet wird, den in die Schöpfung eingeschriebenen und von Christus, dem Herrn, vollständig geoffenbarten Plänen Gottes entsprechen muss. Da die Kirche seit jeher nur solche sexuellen Beziehungen als sittlich erlaubt ansieht, die innerhalb der Ehe gelebt werden, ist sie nicht befugt, ihren liturgischen Segen zu erteilen, wenn dieser in irgendeiner Weise einer Verbindung, die sich als Ehe oder außereheliche sexuelle Praxis ausgibt, eine Form der sittlichen Legitimität verleihen könnte. „
Weil das bei homosexuellen Beziehungen aber so ist, können diese genau wie heterosexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe weiterhin nicht gesegnet werden. Im Grunde wird die bisherige Lehre an dieser Stelle bekräftigt.
Dabei bleibt die Erklärung jedoch nicht stehen, sondern es heißt sodann:
„Wir müssen zugleich die Gefahr vermeiden, die Bedeutung des Segens allein auf diesen Gesichtspunkt zu reduzieren, denn das würde dazu führen zu beanspruchen, für einen einfachen Segen dieselben moralischen Bedingungen zu verlangen, wie sie für den Empfang der Sakramente gefordert werden. Dieses Risiko verlangt ein Ausweiten dieser Perspektive. Es besteht nämlich die Gefahr, dass eine so geliebte und weit verbreitete seelsorgerliche Geste allzu vielen Voraussetzungen moralischer Art unterworfen wird, die unter dem Vorwand von Kontrolle die bedingungslose Kraft der Liebe Gottes in den Schatten stellen könnten, auf der jedoch die Geste des Segens beruht.“
Ich möchte betonen, dass das nichts Neues ist. Das hat die Kirche immer so kommuniziert. Natürlich ist ein Segen, das heißt auch besonders ein Segen von Einzelpersonen, nicht vom moralischen Zustand des zu Segnenden abhängig. Die Wirkung eines Segens hängt dagegen gewiss davon ab, ob sich der Mensch für die Gnade Gottes öffnet oder nicht. Aber das nur mal nebenbei. Es wird nun also eine weitere Ausdifferenzierung des Segensbegriffs vorgenommen, indem anhand der Hl. Schrift die Unterscheidung von auf- und absteigendem Segen vorgenommen wird. In beiden Fällen wird im Griechischen der Begriff eulogia verwendet, im Hebräischen beracha. Er kann einerseits „segnen“ bedeuten, z.B. wenn Gott Segen auf jemanden herabregnen lässt bzw. man Gottes Segen auf sich oder andere herabruft (so wie in der Epiklese des eucharistischen Hochgebets). Als Beispiele führt der Präfekt, der übrigens Exeget ist, Num 6,24-26 an. Das ist der aaronitische Segen. Hier geht es um den „absteigendem Segen“. Das griechische Wort „eulogia“ bzw. das hebräische „beracha“ kann aber auch übersetzt werden mit „loben, preisen“. Das ist mit „aufsteigendem Segen“ gemeint, denn es ist das gute Wort, das der Mensch zu Gott aufsteigen lässt. Als Beispiel wird Ps 103 angebracht. Als Konsequenz des segnenden Gottes wird sodann das Segnen von Mitmenschen thematisiert wie Melchisedek, der Abraham segnet etc. Im Neuen Testament wird diese Bedeutung von Segen übernommen. Im Anschluss an die Schriftbelege kommt es zum pastoralen Anliegen:
„Wer um den Segen bittet, zeigt, dass er der heilbringenden Gegenwart Gottes in seiner Geschichte bedarf, und wer die Kirche um den Segen bittet, erkennt die Kirche als ein Sakrament jenes Heils, das Gott darbietet. Das Verlangen nach einem Segen seitens der Kirche bedeutet anzuerkennen, dass das kirchliche Leben dem Schoß der Barmherzigkeit Gottes entspringt und uns hilft, vorwärts zu gehen, besser zu leben, und um dem Willen des Herrn zu entsprechen.„
Ist das so? Gibt es nicht viele Menschen, die den Segen wollen, um den Schandfleck der Sünde zu beseitigen? Um nicht mehr gebrandmarkt zu sein in einer „irregulären Beziehung“? Sie kommen nicht mit dem Bewusstsein, dass ihre Beziehung sündhaft ist und sie deshalb der Barmherzigkeit Gottes bedürfen. Sie kommen nicht, um die Gnade Gottes auf sich herabzurufen, um den Willen Gottes besser umsetzen zu können. Das würde ja bedeuten, dass sie sich trennen müssten. Aber genau diese Personengruppe soll mit dem neuen Segen angesprochen werden: die Paare, die im Grunde spüren, dass ihre Lebensführung in den Augen Gottes nicht gut ist. Die das aber noch nicht vollständig begreifen oder nicht die Kraft oder Möglichkeit haben, sich zu trennen. Es wird dabei eine weitere Differenzierung vorausgesetzt – der Segen eines Paars, aber nicht ihrer ausgelebten Sexualität. Letztere soll mitnichten legitimiert werden und im Sinne einer Ab-Segnung begriffen werden. Es geht um den Segen als Bitte um die helfende Gnade, damit das Paar Buße tun und nach dem Evangelium leben kann. Es geht nicht darum, die sündhafte Natur der Verbindung (ausgelebte Homosexualität, Ehebruch etc.) zu legitimieren:
„…hat Papst Franziskus uns aufgefordert, mit einer Haltung des Glaubens und väterlicher Barmherzigkeit die Tatsache zu betrachten, dass „wenn um einen Segen gebeten wird, drückt man eine Bitte um Gottes Hilfe aus, eine Bitte, besser leben zu können, das Vertrauen auf einen Vater, der uns helfen kann, besser zu leben“ .“
Worum es hier geht, ist also eine epikletische Segensform, die man bei den Bittstellern vermutet – wie gesagt ist davon zu unterscheiden, wie realistisch das ist bzw. wie gut ein Priester diese Unterscheidung überhaupt vornehmen kann. Dazu aber später mehr.
„Die Kirche muss sich im Übrigen davor hüten, ihre pastorale Praxis auf die Festigkeit ‚vermeintlicher doktrineller oder disziplinarischer Sicherheit‘ zu stützen, vor allem wenn das ‚Anlass gibt zu einem narzisstischen und autoritären Elitebewusstsein, wo man, anstatt die anderen zu evangelisieren, die anderen analysiert und bewertet, und anstatt den Zugang zur Gnade zu erleichtern, die Energien im Kontrollieren verbraucht.‘ Wenn also Menschen einen Segen erbitten, sollte eine umfassende moralische Analyse keine Vorbedingung für die Erteilung des Segens sein. Und auch darf von ihnen keine vorherige moralische Vollkommenheit verlangt werden.“
Ich kann nachvollziehen, dass in der Pastoral danach verfahren werden soll „das geknickte Rohr nicht zu zerbrechen“. Und dennoch frage ich mich bei einer solchen Wortwahl: Was steckt da für ein Barmherzigkeitsverständnis dahinter? Barmherzigkeit ist von Wahrheit ja nicht zu trennen. Vertieft eine solche Aussage den Graben zwischen Lehre und Pastoral nicht, wobei doch beides Hand in Hand gehen sollte? Begriffe wie Narzissmus oder Elitebewusstsein als Generalverdacht? Wenn man den Menschen die Lehre klar vor Augen führt, rettet das ihre Seele. Und selbstverständlich sollte man sich davor hüten, die Segensbitte abhängig zu machen vom moralischen Zustand des Gegenübers. Das ist ebenfalls nichts Neues und Lehre der Kirche. Doch das Entscheidende ist ja, dass nun ein Paar kommt, um den Segen für die Verbindung zu erbitten. Bisher wurde dies kategorisch ausgeschlossen, weil man bei dieser Segensform automatisch von einem absteigenden Segen ausging – einem Segen, der die Beziehung heiligt und somit gutheißt. Ein Streitpunkt verdichtet sich bei genau dieser Frage: Kann man nun differenzieren zwischen einem Paar und seiner Verbindung, um eine Paarsegnung in Form einer aufsteigenden Segensbitte zu legitimieren, wie es z.B. in folgender Aussage zum Ausdruck kommt:
„…könnten Klugheit und pastorale Weisheit – unter Ausschluss schwerer Formen des Skandals oder der Verwirrung unter den Gläubigen – es nahelegen, dass der Priester oder ein anderer Amtsträger der Kirche sich dem Gebet dieser Personen anschließt, die, obwohl sie sich in einer Verbindung befinden, die in keiner Weise mit der Ehe verglichen werden kann, sich dem Herrn und seiner Barmherzigkeit anvertrauen, seine Hilfe erflehen und zu einem besseren Verständnis seines Plans der Liebe und der Wahrheit geführt werden wollen.“
Man versteht sich nichtsdestotrotz in „Tradition“ des Responsums von 2021: „In dieser Hinsicht trägt die Antwort des Heiligen Vaters dazu bei, die von der vormaligen Kongregation für die Glaubenslehre im Jahr 2021 formulierte Erklärung aus pastoraler Sicht zu vertiefen, da sie tatsächlich auffordert zu einer Unterscheidung bezüglich der Möglichkeit von Segnungsformen, ‚die von einer oder mehreren Personen erbeten werden und die nicht eine falsche Vorstellung von der Ehe vermitteln‘, und die auch der Tatsache Rechnung tragen, dass in Situationen, die aus objektiver Sicht moralisch inakzeptabel sind, ‚dieselbe pastorale Fürsorge von uns verlangt, andere Menschen, deren Schuld oder Verantwortung durch verschiedene Faktoren, die die subjektive Schuldfähigkeit beeinflussen, gemildert werden kann, nicht einfach als ‚Sünder‘ zu behandeln‘.“ Solche Aussagen sind schwierig in einer Zeit, in der sich Menschen nicht mehr die Mühe machen, innezuhalten und genau zu lesen. In der es auch viele gibt, die dem Relativismus verfallen sind und solche Steilvorlagen in Relativierungen verwandeln. „Sünde muss nicht wirklich Sünde heißen!“ Dabei wird hier ja das Rad gar nicht neu erfunden: Mildernde Umstände gibt es laut KKK schon längst, ich erinnere an die drei W als Voraussetzungen einer Todsünde. Schauen wir uns eine Aussage mal genauer an:
„In diesen Fällen wird ein Segen gespendet, der nicht nur einen aufsteigenden Wert hat, sondern auch die Anrufung eines herabsteigenden Segens von Gott selbst für diejenigen ist, die sich als mittellos und seiner Hilfe bedürftig erkennen und nicht die Legitimation ihres eigenen Status beanspruchen, sondern darum bitten, dass alles, was in ihrem Leben und ihren Beziehungen wahr, gut und menschlich gültig ist, durch die Gegenwart des Heiligen Geistes bereichert, geheilt und erhöht wird.“
Das heißt, dass nicht pauschal alles an dieser Verbindung gesegnet und somit in der Außenwirkung gutgeheißen wird, sondern inklusivistisch nur das geheiligt werden möge, was gut ist. Jemand sagte zu Fiducia Supplicans in den sozialen Medien deshalb das „Lumen Gentium der Sexualmoral“. Man mag darüber weiter nachdenken und sich kritisch damit auseinandersetzen, wie das theologisch untermauert werden kann, ob das überhaupt als angemessene Erweiterung zu verstehen ist oder ein Widerspruch zum Bisherigen. Dazu bedarf es längerer Reflexion. Und da ist meines Erachtens eine kritische Auseinandersetzung auch erlaubt, ohne sich den Vorwurf des fehlenden Gehorsams gegenüber dem Lehramt einzuheimsen.
„Diese Formen des Segens sind Ausdruck der Bitte an Gott, jene Hilfen zu gewähren, die aus den Anregungen seines Geistes hervorgehen – die die klassische Theologie „helfende Gnaden“ nennt -, damit die menschlichen Beziehungen in der Treue zur Botschaft des Evangeliums reifen und wachsen, sich von ihren Unvollkommenheiten und Schwächen befreien und sich in der immer größeren Dimension der göttlichen Liebe ausdrücken können.“
Die pastorale Erweiterung des Segens-Begriffs besteht im Wesentlichen darin, dass man jene in Sünde segnen könne, weil sie den Segen brauchen, um zur Wahrheit zu gelangen und den Willen Gottes zu erkennen. Problem ist, das „den Willen Gottes erkennen“ natürlich so offenbleibt in der Formulierung, dass jeder alles hineinlegen kann. Zugleich muss man jedoch den Gesamtkontext mitlesen und da wird dann vom Text her deutlich, was mit „den Willen Gottes erkennen“ wirklich meint – umzukehren, Buße zu tun und nach den Geboten Gottes zu leben: „Gottes Gnade wirkt in der Tat im Leben derjenigen, die nicht behaupten, gerecht zu sein, sondern sich demütig als Sünder wie alle anderen bekennen“ – für wie viele Paare trifft das aber zu? Wer wünscht denn einen Segen für eine homosexuelle Beziehung mit dem Bewusstsein, in Sünde zu leben? Im Gegenteil. Es sind ja jene, die meinen, dass auch ihre Beziehung von Gott gutgeheißen wird und sie deshalb einen Segen, wenn nicht sogar die sakramentale Ehe verdienen! Und doch möchte Fiducia supplicans die Anzahl an Paaren in irregulären Beziehungen ansprechen, die sich der Sünde bereits bewusst sind oder sie zumindest schon erahnen, den Weg verlassen und umkehren möchten, aber aus welchen Gründen auch immer noch nicht können. „Auf diese Weise wird jeder Bruder und jede Schwester spüren können, dass sie in der Kirche immer Pilger, immer Bettler, immer geliebt und trotz allem immer gesegnet sind.„
Um ein Missverständnis zu vermeiden und nach außen hin zu signalisieren, dass die sündhafte Beziehung von der Kirche abgesegnet werde, wird jegliche Ritualisierung dieses Segens strikt verboten: „Deshalb soll man die Segnung von Paaren, die sich in einer irregulären Situation befinden, weder fördern noch ein Ritual dafür vorsehen, aber man sollte auch nicht die Nähe der Kirche zu jeder Situation verhindern oder verbieten, in der die Hilfe Gottes durch einen einfachen Segen gesucht wird. In dem kurzen Gebet, das diesem spontanen Segen vorausgehen kann, könnte der geweihte Amtsträger um Frieden, Gesundheit, einen Geist der Geduld, des Dialogs und der gegenseitigen Hilfe für sie bitten, aber auch um Gottes Licht und Kraft, um seinen Willen voll erfüllen zu können…Mit diesen Segnungen, die nicht in den rituellen Formen der Liturgie, sondern als Ausdruck des mütterlichen Herzens der Kirche erteilt werden, ähnlich wie die Segnungen, die dem Kern der Volksfrömmigkeit entspringen, soll in der Tat nichts legitimiert, sondern vielmehr das eigene Leben für Gott geöffnet werden, um seine Hilfe für ein besseres Leben zu erbitten und auch den Heiligen Geist anzurufen, damit die Werte des Evangeliums mit größerer Treue gelebt werden können.“ Es sind zahlreiche Diskussionen entfacht worden, die beweisen, dass die Vermeidung jeglicher Rituale als hieb- und stichfestes Argument gegen Missverständnisse nicht ausreicht. Der Diskussionsbedarf ist immens. Es stellt sich nämlich noch eine ganz andere Frage in dem Kontext: Kann man eine Segensform jenseits eines liturgischen Rahmens voraussetzen? Handelt es sich hier um die Einführung einer neuen Segensform und wenn ja – wie lässt sich diese Neuerung theologisch untermauern? Kardinal Müller, der selbst der – damals noch sogenannten – Glaubenskongregation vorstand. Er ist davon überzeugt, dass Fiducia supplicans unrechtmäßiger Weise eine neue Segensform einführt. Seine Stellungnahme können Sie hier nachlesen. Er bezeichnet FS sogar als Gotteslästerung. Er liest FS nicht als Erweiterung des Responsums von 2021, sondern als Bruch. Er erkennt in der – seiner Auffassung nach unrechtmäßigen – neuen Segensform eine Redundanz, da für Menschen in der in FS beschriebenen Lebenssituation bereits eine Segensform existiert: „Diese Erweiterung über die Sakramente hinaus vollzog sich nun tatsächlich bereits durch die Sakramentalien. Die Kirche verlangt nicht die gleichen moralischen Bedingungen für einen Segen wie für den Empfang eines Sakraments. Dies geschieht zum Beispiel für einen Büßer, der seine Sündensituation nicht aufgeben möchte, der aber demütig um einen persönlichen Segen bitten kann, damit der Herr ihm Licht und Kraft gibt, um eines Tages die Lehren des Evangeliums zu verstehen und zu befolgen. Dafür wäre keine neue Art von Segen erforderlich.“ Sündige Einzelpersonen könnten gesegnet werden, jedoch keine „Dinge, Orte oder Umstände, die der Norm oder dem Geist des Evangeliums widersprechen (FS 10, unter Berufung auf das Rituale Romanum)“ – somit also auch keine sündhafte Beziehung, auch nicht der gute Teil dieser Beziehung, so der ehemalige Glaubenspräfekt. Weiter stellt Kardinal Müller fest: „FS bekräftigt, dass es für den Priester kein Problem ist, sich am Gebet von Menschen zu beteiligen, die sich in dieser Situation befinden, die im Widerspruch zum Evangelium steht (FS 30), aber in diesem pastoralen Segen schließt sich der Priester nicht dem Gebet an, sondern ruft die Herabkunft der Gaben Gottes auf die Beziehung selbst an. Da der Priester im Namen Christi und der Kirche handelt, bedeutet der Versuch, diesen Segen von der Lehre zu trennen, einen Dualismus zu postulieren zwischen dem, was die Kirche tut, und dem, was die Kirche sagt. Aber die Offenbarung erfolgt, wie das Zweite Vatikanische Konzil lehrt, durch Zeichen und Worte, die untrennbar miteinander verbunden sind (Dei Verbum 2), und auch die Predigt der Kirche kann Zeichen und Worte nicht trennen. Gerade die einfachen Menschen, die das Dokument durch die Förderung der Volksfrömmigkeit begünstigen will, sind am stärksten gefährdet, durch ein der Lehre widersprechendes Zeichen getäuscht zu werden, da sie den Lehrgehalt des Zeichens intuitiv erfassen.“
Es bleibt die Frage, ob die Einführung einer neuen Segensform erfolgt ist, die im Widerspruch zum bisherigen steht oder ob Segen weiter ausdifferenziert wird. Schließlich beginnt FS mit einer ausführlichen Erklärung des Segensbegriffs aus der hl. Schrift. Und daraus geht immer hervor, unabhängig von jeglichen Fragestellungen wie der des Spenders und des Empfängers: Segen ist immer dem Willen Gottes untergeordnet. Ein Einwand gegen Kardinal Müllers Kritik – kein Segen kann nichtliturgisch erfolgen, weil ein Priester immer im Namen Christi und der Kirche handelt – ist die Tatsache, dass jeder segnen kann und dies auch durch die hl. Schrift hervorgeht. Das ist wahr – auch Nichtpriester segnen, viele Segnungen erfolgen vor der Begründung des aaronitischen Priestertums, nämlich durch das sogenannte „natürliche Priestertum“ der Patriarchen, siehe z.B. die Episode des Erstgeburtssegens durch Isaak an Jakob. Vielleicht wäre es hilfreich, bei der inhaltlichen Diskussion die Differenzierung der zwei Priestertümer in Kontinuität bis in den neuen Bund mit zwei Priestertümern (Weihepriestertum und Taufpriestertum) noch konsequenter zu durchdenken. Vielleicht verhilft dies zu einer Annäherung? Zugleich Hand aufs Herz: Kommen nicht Paare gerade zu Priestern mit der Bitte um Segen – bei welcher Intention auch immer (zur Legitimierung ihrer Verbindung durch die Kirche oder um die aktuelle Gnade für die Verbindung zu erbitten, um den Willen Gottes zu erfüllen).
Und doch bleiben einige Fragen. So ist zu überlegen, ob aus Nichts etwas kommen kann. Was bedeutet denn Gnade? Kann man bei einem Paar etwas Potenzielles segnen, was durch die Todsünde überdeckt wird? Maria 1.0 verneint dies in ihrer PM zu Fiducia supplicans: „Die hier vom Glaubensdikasterium vorgeschlagenen Segnungen sind invokativer Art, das heißt, dass sie zeitlichen Segen, Schutz, Gedeihen und aktuelle Gnaden ( auch „helfende Gnade“ genannt, Anmerkung M.S.) erwecken sollen. Dadurch sind sie auch abhängig sowohl von der frommen Gesinnung des Spenders als auch des Empfängers und das zu Segnende muss fähig sein, gesegnet zu werden, also begnadet zu werden, gedeihen zu können, was inhärent schlechte Akte nicht können, da jede sündige Handlung einen Verlust an Gottes heiligmachender Gnade bedeutet. Auch der Empfangende muss fromm disponiert sein, das heißt ein frommes moralisch gutes Bemühen ist die Bedingung für eine Wirkung des Segens, was bei dem in sich schlechten Objekt des Segens, der schlechten Handlung, unmöglich ist.“ Es ist freilich so, dass ein Paar ohne Reue und Wille zur Umkehr nichts von einem solchen Segen hat, ja sogar in die Irre geführt werden kann, wenn es den Segen als Ab-Segnung des Zustands missversteht. Aber solche Paare sollen laut Fiducia supplicans auch gar nicht gesegnet werden. Es geht um jene, die diese Reue oder den Willen zur Umkehr mitbringen oder durch ihren Zustand in ihrer Schuldfähigkeit eingeschränkt sind. Hat man etwas von der helfenden Gnade, wenn man die heiligmachende Gnade bereits verloren hat? Bedarf es nicht gerade deshalb des Gebets einer anderen Person? Aber es besteht ja doch ein Unterschied zwischen einem fürbittenden Gebet mit einem Paar und dem Segen für das Paar oder nicht? Es bleibt vor allem auch die Frage, ob man ein Paar segnen kann, ohne ihre Verbindung – mit den Worten von Maria 1.0 „die schlechte Handlung“ – zu segnen. Kardinal Müller fasst es so zusammen und trifft damit den Nerv vieler Menschen, die genau diesen Kritikpunkt in den sozialen Medien formulieren: „Es ist wahr, dass Kardinal Fernández in Erklärungen gegenüber Infovaticana schon klargestellt hatte, dass es nicht erlaubt ist, die Ehe zu segnen, sondern das Paar – aber das ist ein Wortspiel, da das Paar genau durch ihre Verbindung definiert wird.“ Was er als Wortspiel bezeichnet, stellt für viele andere jedoch einen immensen Unterschied dar, insbesondere homosexuelle Katholiken, die sich darum bemühen, nach der Lehre der Kirche zu leben. Markus Hoffmann, selbst Betroffener, der mit homosexuellen Menschen arbeitet, leitet unter anderem eine Bruderschaft von Homosexuellen, die enthaltsam leben. Es gibt sie, die Homosexuellen in einer Partnerschaft, die die Lehre der Kirche leben und deshalb enthaltsam sind. In diesem Kontext zeichnet ihre Beziehung eben nicht die geteilte Sexualität aus. Wir würden ja auch nicht auf die Idee kommen, eine Josefsehe nicht als Ehe zu bezeichnen. Dieser Aspekt sollte im theologischen Kontext zukünftig noch eingehender betrachtet werden, denn es geht um die stete Korrelation zwischen Theologie und anthropologischen Beobachtungen.
Die Initiative „Neuer Anfang“ vertritt hingegen die These, dass ausgehend vom genauen Wortlaut Fiducia supplicans‘ die bisherige Lehre nicht angetastet werde:
Nein, der Papst verwirft nicht die Responsio ad Dubium (Antwort auf eine zur lehramtlichen Klärung vorgelegte »Zweifels«-Frage) vom 22.2.21. Er verneint sie nicht, er ändert sie nicht einmal, er erweitert den Horizont um eine pastorale Perspektive.
Nein, der Papst erlaubt keine Feiern, keine Riten, keine Liturgien. Kirchliche Medien hatten die Meldung durch Bebilderung und Überschriften ins Zweideutige getrieben.
Nein, der Papst legitimiert in keiner Weise homosexuelle Beziehungen durch einen Segen.
Nein, der Papst verändert in keiner Weise die Lehre von der Ehe und der moralischen Bewertung homosexueller Handlungen.
Der Papst approbiert die Erklärung in Kontinuität der bisherigen Lehrtradition:
Ja, der Papst will die pastorale Zuwendung zu homosexuellen Menschen auch in Paarbeziehungen und zu Menschen in anderen irregulären Beziehungen auch in der Form des spontanen, nicht-liturgischen, nicht-rituellen Segens – ausdrücklich aber nicht zur Legitimation gängiger, unerlaubter Praktiken, sondern im Blick auf geistliches Wachstum im seelsorgerlichen Dialog mit betroffenen Menschen.
„Ja, man muss alles tun, um das rechte Verständnis gegen absichtliche und unabsichtliche Missverständnisse nach vorne zu bringen. Denn die Absicht des Papstes ist wichtig und gut. Es muss gefragt werden, ob der Zeitpunkt opportun ist. Vorhersehbar ist seine Vereinnahmung durch extreme Positionen. Die einen werden den Papst instrumentalisieren und eine angebliche päpstliche Erlaubnis bejubeln, die anderen werden den Papst im Widerspruch zur Heiligen Schrift sehen und seine Lehrautorität in Frage stellen.“ Anliegen des Textes sei, pastoral zu verdeutlichen, dass Segen an keine moralische Bedingung geknüpft sei.
Gerade Letzteres wird nun heiß diskutiert: Segen an sich war bisher an keine moralische Bedingung geknüpft, wenn es sich um Einzelpersonen handelt. Nun geht es aber um den Segen einer Beziehung. Ist auch diese an keine moralische Bedingung geknüpft? Wer diese Frage mit Ja beantwortet und somit FS folgt, wird in der Öffentlichkeit der Naivität und Blauäugigkeit, ja der Gotteslästerung und der Verabschiedung von der kirchlichen Lehre beschuldigt. Wer die Frage mit Nein beantwortet, holt sich den Vorwurf der Unbarmherzigkeit und Homophobie ein. Die Einschätzungen gehen hier also auseinander und gehen mit gegenseitigen Vorwürfen einher.
Ich möchte noch in diesem ersten Teil zu Fiducia supplicans die jüngst erschienenen Erläuterungen behandeln, die Sie hier nachlesen können: Solche Erläuterungen als Nachsatz sind deshalb notwendig geworden, weil ganze Bischofskonferenzen die Erklärung kritisiert haben. Nun wird zusätzlich festgehalten: Fiducia supplicans hält weiterhin an der Ehelehre fest und die thematisierten Segnungen sollen keine sündhaften Handlungen legitimieren. „Von daher bietet die Erklärung keinen Rahmen, um ihr gegenüber lehrmäßig in Distanz zu gehen oder sie als häretisch, der kirchlichen Tradition zuwiderlaufend oder blasphemisch zu betrachten.“ Dem Ortsbischof obliegt die finale Regelung in seiner ihm anvertrauten Herde, die er selbst am besten kennt. Er soll mit Umsicht agieren, die Priester durch die Gabe der Unterscheidung in den jeweiligen Situationen handeln. Als konkrete Hinweise besagt die Erläuterung, dass die pastoralen Segnungen wenige Sekunden dauern sollen, also kurzgehalten werden müssen. „Wenn zwei Personen gemeinsam herantreten, um einen Segen zu erbitten, bittet man einfach den Herrn um Frieden, Gesundheit und andere Güter für diese beiden Personen, die ihn erbitten. Gleichzeitig bittet man darum, dass sie das Evangelium Christi in voller Treue leben mögen und dass der Heilige Geist diese beiden Personen von allem befreien möge, was nicht seinem göttlichen Willen entspricht und alles, was der Reinigung bedarf…Diese nicht ritualisierte Form der Segnung erhebt in ihrer Einfachheit und Kürze nicht den Anspruch das zu rechtfertigen, was moralisch nicht vertretbar ist. Ganz offensichtlich handelt es sich nicht um eine Eheschließung, aber auch nicht um eine „Approbation“ oder Ratifizierung von irgendetwas. Es geht lediglich um die Antwort eines Hirten auf die Bitte zweier Menschen um Gottes Hilfe. Deshalb stellt der Priester in diesem Fall keine Bedingungen und will auch nichts über das Intimleben dieser Menschen erfahren.“ Weiterhin heißt es: „An manchen Orten scheint eine Katechese erforderlich dahin gerichtet, allen klar zu machen, dass diese Art von Segnungen keine Bestätigung der Lebensführung derjenigen darstellt, die einen solchen Segen erbitten. Noch weniger bedeutet ein solcher Segen eine Absolution, denn diese Segenshandlungen sind weit davon entfernt, ein Sakrament oder ein Ritus zu sein. Sie sind einfache Ausdrucksformen pastoraler Nähe, die nicht die gleichen Anforderungen stellen wie ein Sakrament oder ein formeller Ritus.“
Jetzt habe ich lang und breit den Inhalt des Textes sowie die dazu veröffentlichten Erläuterungen reflektiert, sodass dieser Blogpost bereits sehr lang geworden ist. An dieser Stelle möchte ich also zum Ende kommen und zugleich verweisen auf den morgigen Tag. Dann gibt es nämlich den zweiten Teil mit der Fortsetzung: Wie ist die Wirkung des Textes mit Blick auf das Timing der Veröffentlichung und die weiteren Umstände? Wie sind die Reaktionen von DBK und ZdK, von Outinchurch und BDKJ? Was sagen weitere bekannte Persönlichkeiten zu dem Schreiben und was sagt Tucho in einem aktuellen Interview über Fiducia supplicans? Bleiben Sie dran und warten Sie den morgigen Post ab, bevor Sie mich fressen!
Ihre Magstrauss
