8. Januar in der Weihnachtszeit

1 Joh 4, 7-10; Ps 72,1-2.3-4b.7-8; Mk 6, 34-44

1 Joh 4
7 Geliebte, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott. 
8 Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe. 
9 Darin offenbarte sich die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben. 
10 Darin besteht die Liebe: Nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat.

Gleich der erste Begriff der heutigen Lesung hat es in sich. Ἀγαπητοί agapetoi bezieht sich im Griechischen immer auf die göttliche Liebe. Es impliziert für uns also die „von Gott Geliebten“ und nichts Romantisches. Dafür wird im Griechischen der Begriff des Eros verwendet. Die Konsequenz des Geliebtseins von Gott ist die Nächstenliebe (ἀγαπῶμεν ἀλλήλους agapomen allelous „lasst uns einander lieben“). Wenn wir dies nämlich tun, zeigen wir wiederum die Früchte unserer Herkunft aus Gott. Wir haben gestern schon davon gehört, dass Jesus und sein Evangelium der Maßstab dafür sind, ob jemand von Gott stammt oder vom Bösen/von der „Welt“. Heute fassen wir diesen Maßstab in einem einzigen Wort zusammen: als Liebe. Johannes erklärt uns heute, dass Gott die Liebe ist (ὁ θεὸς ἀγάπη ἐστίν). Die Agape ist also eine übernatürliche Form von Liebe, die wir am Kreuz von Golgota konkret gesehen haben: eine Liebe, die sich ganz verschenkt und verzehrt, eine Liebe, die grenzenlos vergibt. Das hat nichts mehr mit schönen Gefühlen zu tun, sondern ist das lauteste und ewig anhaltende JA Gottes. Wenn wir auch so lieben, dann zeigen wir, dass wir Gott erkannt haben. Das heißt konkret, dass wir auch Ja-Sager sein sollen. Auch wir sollen grenzenlos vergeben („Nicht siebenmal, sondern 77 Mal“) und uns ganz hingeben für unsere Freunde. Wir sollen aber vor allem unsere Feinde lieben und für die beten, die uns hassen (Stephanus: „Vater, rechne ihnen diese Sünde nicht an“, Jesus: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Joh 15,13). DAS ist Liebe, die von Gott kommt, die Agape.
Johannes erklärt dann, was mit dieser Liebe gemeint ist: Der Vater hat für uns so einen tollen Heilsplan vorbereitet, dass er uns sogar sein Liebstes hingegeben hat, seinen einzigen Sohn. Dass Jesus Mensch geworden ist, vor allem aber, dass er uns erlöst hat, ist der ultimative Liebesbeweis Gottes. Liebe bedeutet also v.a. die Entscheidung für den Anderen, damit dieser leben kann – ich schenke dem Anderen Freiheit durch meine Liebe. Für uns kann das ganz konkret bedeuten, dass wir den Anderen nicht an uns binden und ihn einschränken, sondern dass wir ihm eine freie Entfaltung ermöglichen ohne irgendeinen Eigennutz. Das betrifft die Eltern in der Familie, aber auch die Geistlichen in einer Gemeinde. Als Eltern tun wir alles für unsere Kinder, um ihnen ein gutes Leben zu ermöglichen. Dafür sollen wir aber nichts im Gegenzug erwarten. Eltern können Kinder mit dieser Hingabe nicht erpressen, indem sie sagen: „Ich habe so viel für dich getan, also sollst du dein Leben so gestalten, wie ich es gerne möchte.“ Als Geistlicher opfere ich meine Zeit und meine Kraft ganz auf, damit Menschen zum Glauben kommen oder im Glauben gestärkt werden. Wenn sie zu Jesus gefunden haben, sollen wir sie „loslassen“. Wir können sie jetzt nicht an uns binden, als wenn sie uns gehören, nur weil sie durch uns zum Glauben gekommen sind. Wie sie sich weiterentwickeln, liegt nun nicht mehr in unserer Hand.
In beiden Beispielen geht es um die echte Liebe gegenüber einer egoistischen Scheinliebe, bei der man um sich selbst kreist.
Jeder Akt der Nächstenliebe, der sich von der echten, göttlichen Liebe ableitet, ist immer nur Antwort oder Echo. Gottes Liebe zu uns ist nämlich zuerst. Er hat uns aus Liebe überhaupt erst geschaffen. Dass wir einander so lieben können, wie ER uns zuerst geliebt hat, wurde durch unsere Erlösung erst ermöglicht. Das dürfen wir nie vergessen. Unser ganzes Leben ist Antwort auf die erste Liebe, die Gott uns geschenkt hat. So bleiben wir auch dankbar dafür, dass er uns überhaupt liebesfähig gemacht hat. Wir werden die Liebestaten, die wir in unserem Leben vollbringen, dann nicht voller Stolz auf uns zurückführen, sondern dankbar auf Gott zurück verweisen.

Ps 72
1 Für Salomo. Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König, dem Königssohn gib dein gerechtes Walten. 
2 Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit und deine Elenden durch rechtes Urteil. 
3 Dann tragen die Berge Frieden für das Volk und die Hügel Gerechtigkeit. 
4 Er schaffe Recht den Elenden des Volks, er rette die Kinder der Armen, 
7 In seinen Tagen sprosse der Gerechte und Fülle des Friedens, bis der Mond nicht mehr da ist. 
8 Er herrsche von Meer zu Meer, vom Strom bis an die Enden der Erde.

Den heutigen Psalm haben wir schon mehrmals gebetet, insbesondere in der Weihnachtszeit. Es geht immer noch um den königlichen Messias.
In Ps 72 bittet David für Salomo, den Königssohn, um Gottes Gerechtigkeit und Rechtssprüche. Dabei formuliert er zunächst konkrete irdische Bitten: gerechtes Walten durch rechtes Urteil, die Kinder der Armen retten, die Unterdrücker zermalmen. Darüber hinaus kann man diese aber auch messianisch deuten: „Rechtssprüche“, was die Einheitsübersetzung hier mit“rechtes Urteil“ übersetzt, werden im NT z.B. in Offb (dikaiomata) für Gott verwendet. Es geht also um göttliches Gericht. Dieses ist immer gerecht und verschafft denen Gerechtigkeit, die sonst keine erfahren: Armen, Fremden, Witwen, Waisen. Die Gerechtigkeit ist dann bezüglich des Königssohns typologisch auf Jesus als den neuen Salomo bezogen. Jesus verschafft in seiner Verkündigungszeit unzähligen „Armen“ Gerechtigkeit und erntet dafür viel Unzufriedenheit derer, die ihr bequemes egoistisches Leben gefährdet sehen. Wenn Jesus an den Rand gedrängte Menschen wieder in die Mitte der Gesellschaft holt wie die blutflüssige Frau, die Aussätzigen, die Blinden, Verkrüppelten etc., dann sind das Zeichen seiner bereits jetzt bestehenden Herrschaft als Königssohn. Und dies ist ekklesiologisch weitergedacht schon jetzt mit der Kirche gegeben. Wo die Kirche in Christi Nachfolge handelt, herrscht Christus auch jetzt in der Welt. Dies betrifft auch jeden einzelnen Christen. Wo ich ihm mein Ruder über mein Leben, meine Entscheidungen und mein Handeln überlasse, herrscht er in meinem Leben. Dies alles wird sich aber erst in der Ewigkeit vollenden. Dann werden alle Feinde besiegt sein und zusammen mit Gott wird es einen ewigen Sabbat, ein ewiges zur Ruhe Setzen geben.
Der Wunsch nach einem langen Leben deutet stark auf den Messias, da ein König ja nicht mehrere Generationen leben kann. Falls hier schon messianische Elemente zu sehen sind, wird der Mensch auf den Messias als ewig lebend vorbereitet.
Wenn die Bitte formuliert wird, dass der Gerechte sprossen soll, ist das eine Andeutung an Jesaja, wo aus dem Baumstumpf Isais ein Reis hervorgeht. Jesus ist aus dem Stamm Juda und der Sippe Davids. Er ist nicht nur davididisch, sondern königlich. Mit dem Messias, dem Gesalbten, wird die Fülle des Heils, also der Schalom verbunden. Der ewige Sabbat wird ein Zustand des ewigen Schalom sein. So verheißt es Vers 7. Das Herrschen von Meer zu Meer meint die Universalherrschaft des Königs. Auch das ist natürlich zuerst der Wunsch, dass der König ein großes Reich erhält, aber wörtlich ist dies für Israel ja unrealistisch. Das wird erst mit Gottes Königsherrschaft realisierbar.
Alles, was Jesus getan hat, sind Liebestaten Gottes an uns. Sein ganzes Leben war die gelebte Agape, von der wir im ersten Johannesbrief gelesen haben. An ihm sehen wir, wie wir die Liebe leben können. Zugleich ist alles, was wir in dieser Richtung tun, eine Antwort auf Jesu Liebestaten an uns. Hier im Psalm lesen wir einige Beispiele, die sich mit dem Kommen des Messias erfüllt haben: gerechtes Walten, rechtes Urteil, den Elenden und Armen Recht verschaffen und die Fülle des Friedens. Diese Dinge hat Jesus nicht politisch erfüllt, sondern auf die Ewigkeit hin. Das ist noch viel wertvoller und wesentlicher. Politik vergeht, weil die Welt vergeht. Das ewige Leben vergeht aber nicht.

Mk 6
34 Als er ausstieg, sah er die vielen Menschen und hatte Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange. 
35 Gegen Abend kamen seine Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen und es ist schon spät. 
36 Schick sie weg, damit sie in die umliegenden Gehöfte und Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können! 
37 Er erwiderte: Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten zu ihm: Sollen wir weggehen, für zweihundert Denare Brot kaufen und es ihnen zu essen geben? 
38 Er sagte zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Geht und seht nach! Sie sahen nach und berichteten: Fünf Brote und außerdem zwei Fische. 
39 Dann befahl er ihnen, sie sollten sich in Mahlgemeinschaften im grünen Gras lagern. 
40 Und sie ließen sich in Gruppen zu hundert und zu fünfzig nieder. 
41 Darauf nahm er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern, damit sie diese an die Leute austeilten. Auch die zwei Fische ließ er unter allen verteilen. 
42 Und alle aßen und wurden satt. 
43 Und sie hoben Brocken auf, zwölf Körbe voll, und Reste von den Fischen. 
44 Es waren fünftausend Männer, die von den Broten gegessen hatten.

Im Evangelium lesen wir heute noch weitere Liebestaten Jesu, die uns zeigen, wie wir aus der Liebe Gottes leben können:
Jesus hat Mitleid. Das ist ein typisches Kennzeichen der göttlichen Agape. Er leidet mit uns Menschen mit. Das Verb, das hier verwendet wird, ist σπλαγχνίζομαι splangchnizomai, was „sich erbarmen, Mitleid haben“ bedeutet. Gott ist barmherzig. Das bedeutet sein Mitleid. Jesus tut es nicht in erster Linie leid, dass die Menschen Hunger haben oder sonstiges. Sein Mitleid bezieht sich auf ihren seelischen Zustand: Sie sind wie Schafe ohne Hirten, d.h. sie leben ohne Perspektive oder Anleitung zum EWIGEN Leben. Deshalb heißt es dann: „Und er lehrte sie lange.“ Was hier in Vers 34 zitiert wird, ist Num 27,17. Da heißt es, dass die Gemeinde des Herrn nicht wie Schafe sein soll, die keinen Hirten haben. Daraufhin wird Josua von Gott ausgewählt. Dort ist es vor allem noch ein kriegerischer Kontext. Jesus wird nun hier zum „Anführer“, nämlich ihrer Seelen. Er lehrt ihnen das Himmelreich, das ewige Leben. Es ist ein Ausrüsten für den geistigen Kampf, den die Menschen für die Erlangung des ewigen Lebens austragen müssen. Bisher haben sie nicht einmal gekämpft (wie gesagt, Schafe ohne Hirten – das heißt sie gehen zugrunde).
Er lehrt sie so lange, dass der Tag sich neigt und die Menschen ohne Versorgung mitten in der Pampa ein Problem bekommen. Diese „irdischen“ Sorgen erkennen die Jünger Jesu und sprechen ihn darauf an. Jesus könnte ganz leicht ihren Vorschlag annehmen, die Menschen in die umliegenden Dörfer zu schicken, doch er hat noch eine wichtige Lektion zu erteilen. Deshalb sagt er diesen bedeutungsvollen Satz „Gebt ihr ihnen zu essen.“ Das heißt natürlich zuerst wörtlich „versorgt die Hungrigen“. Das ist aber für die Jünger gar nicht machbar, da sie weder die nötige Nahrung noch das Geld haben. Wenn die Jünger Jesus nämlich entgegnen: „Sollen wir (…) für 200 Denare Brot einkaufen“, dann ist das eine rhetorische Frage. Sie antworten ihm mit dieser ironischen Aussage, weil sie Jesu Aufforderung wörtlich aufgefasst haben und ihm zu verstehen geben wollen, dass es unmöglich umsetzbar ist.
Er fragt sie daraufhin nach den Essensvorräten. Es kommen fünf Brote und zwei Fische zusammen. Jesus bittet die Menschen, sich in kleineren Gruppen auf den Boden zu legen. Das Verb ἀνακλίνω anaklino wird dabei verwendet, was u.a. „sich zu Tisch legen“ bedeutet. Hier wird parallel zu Matthäus 15 ein eucharistisches Mahl bereitet. Dass Jesus die Menschenmasse in Kleingruppen zusammenfassen lässt und hier die Rede von „Mahlgemeinschaften“ ist, ist seinen Jüngern eine wichtige Lektion. Das griechische Wort ist hier der Plural συμπόσια symposia. Was hier geschieht ist also ein Symposion. Es ist ein Freudenmahl, das hier stattfinden wird. Jesus führt in seiner göttlichen Pädagogik die Jünger an ekklesiologische Grundlagen heran, die sich mit der Kirche etablieren werden. Dort wird es auch Mahlgemeinschaften als kleinere Einheiten geben – bis heute jede Pfarrei. Diese summiert ergeben ein Bistum und die Summe der Bistümer ergeben die gesamte Kirche. Er führt die Anwesenden auch an das ewige Leben heran, das er sie lange gelehrt hat: Das Freudenmahl, das sie nach dem Tod erwartet – die Hochzeit des Lammes!
Dann geht Jesus so vor, wie er es immer wieder tut, auch gerade beim letzten Abendmahl: Er nimmt das Essen, schaut zum Himmel (Ausrichtung auf den Vater) und dankt ihm dafür. Er sieht das Essen als Gabe Gottes. Er bricht das Brot und gibt es den Jüngern. Das Dankgebet über das Essen ist im Judentum normale Praxis. Was Jesus nun aber tut, ist absolut eucharistisch. Er bereitet die Menschen auf die Eucharistie vor, indem er das Brot seinen Jüngern gibt und diese den Mahlgemeinschaften. Das ist wichtig: Jesus lehrt die Jünger und so wird es mit der Kirche auch sein: Die Jünger sind es, die die Kommunion, den Leib Christi austeilen. Auch das Einsammeln der übriggebliebenen Stücke wird sich in der Kirche etablieren. Was Jesus hier tut und an anderer Stelle wiederholt (Mt 15), ist eine Vorbereitung auf das letzte Abendmahl vor seinem Tod.
Es ist bemerkenswert, dass die Menschen nicht nur irgendwie gesättigt werden, sondern regelrecht gemästet werden. Hier wird nämlich im Griechischen das Verb χορτάζω  chortazo verwendet, was „mästen“ bedeutet. Wenn Gott gibt, dann immer im Überfluss! Diese Episode beweist erneut, dass wir vom Vater „Gnade über Gnade“ bekommen.
Jesus hat diese wunderbare Speise nicht in erster Linie vorgenommen, weil die Menschen Hunger hatten, sondern weil er auf die geistige Speise, auf die Eucharistie vorbereiten will.
Jesus geht es natürlich auch um das leibliche Wohl, aber er möchte die Menschen in erster Linie innerlich stärken. Er möchte, dass wir alle in Ewigkeit leben können. Deshalb lehrt er die Menschen im heutigen Evangelium auch zuerst sehr lange. Die Speisung erfolgt ja erst zum Ende des Tages. Die Menschen sind zu einem abgelegenen Ort gekommen, um Jesus zu hören. Ihnen geht es heute wirklich zuerst um das Reich Gottes. Und ihnen wird auch alles andere dazu gegeben – mehr als genug! So soll es auch bei uns sein. Uns muss es zunächst um das ewige Leben gehen, auch wenn wir das leibliche Wohl nicht vernachlässigen sollen. Gott wird sich darum kümmern, dass dies nicht passiert. Wir sollen auch unsere Kinder so erziehen. Dann sind auch wir gute Hirten: Es geht nicht nur darum, ihnen ein gutes materielles Leben zu bescheren, nicht nur darum, ihre körperliche Gesundheit zu garantieren, eine gute Bildung und ein luxuriöses Leben. Wir sollen uns in erster Linie darum kümmern, dass sie das ewige Leben haben. Bringen wir ihnen bei, wie das gelingen kann, indem wir ihnen das Evangelium vorleben, indem wir ihnen die Liebe vorleben, die Gott uns geschenkt hat. Alles andere ist auch wichtig und Gott wird immer dafür sorgen, dass wir und unsere Familien genug haben, wenn wir uns aufrichtig um sein Reich bemühen.
So muss es auch in der Pastoral sein: Es muss zuerst um Jesus gehen. Es muss um sein Reich und um seine Liebe gehen. Es muss das höchste Ziel sein, die Menschen zu Jesus zu führen und ihnen das ewige Leben zu ermöglichen. Wie? Durch die Ermöglichung der Heilsmittel, der Sakramente und Sakramentalien. Dafür brauchen die Menschen unbedingt die Geistlichen. Sie ermöglichen den Menschen das ewige Leben auch durch die Verkündigung des Evangeliums. Die Menschen müssen schließlich wissen, was die Gebote Gottes sind. Die Menschen müssen die Nächstenliebe aus der Gottesliebe auch vorgelebt bekommen, um eine Ahnung davon zu bekommen, wie das konkret aussieht. Daraus ergeben sich die drei kirchlichen Vollzüge der Leiturgia, Martyria und Diakonia.

Wenn wir als Eltern unsere Kinder wirklich lieben, werden wir alles daran setzen, ihnen gerade das ewige Leben zu ermöglichen. Wenn wir als Gemeinde unsere Mitglieder wirklich lieben, werden wir alles dafür tun, dass sie das ewige Leben haben können. Was ist das irdische Leben im Gegensatz zur Ewigkeit!

Liebe heißt also – den Menschen die ewige Glückseligkeit zu ermöglichen.

Ihre Magstrauss

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