Mittwoch der 2. Woche im Jahreskreis

1 Sam 17,32-33.37.40-51; Ps 144,1-2c.9-10; Mk 3,1-6

1 Sam 17
32 David sagte zu Saul: Niemand soll wegen des Philisters den Mut sinken lassen. Dein Knecht wird hingehen und mit diesem Philister kämpfen. 

33 Saul erwiderte ihm: Du kannst nicht zu diesem Philister hingehen, um mit ihm zu kämpfen; du bist zu jung, er aber ist ein Krieger seit seiner Jugend.
37 Und David sagte weiter: Der HERR, der mich aus der Gewalt des Löwen und des Bären gerettet hat, wird mich auch aus der Gewalt dieses Philisters retten. Da antwortete Saul David: Geh, der HERR sei mit dir.
40 nahm seinen Stock in die Hand, suchte sich fünf glatte Steine aus dem Bach und legte sie in die Hirtentasche, die er bei sich hatte, in den Vorratsbeutel. Die Schleuder in der Hand, ging er auf den Philister zu.
41 Der Philister kam immer näher an David heran; sein Schildträger schritt vor ihm her. 
42 Als der Philister aufblickte und David sah, verachtete er ihn, denn er war jung, rötlich und von schöner Gestalt. 
43 Der Philister sagte zu David: Bin ich denn ein Hund, dass du mit einem Stock zu mir kommst? Und er verfluchte David bei seinen Göttern. 
44 Er rief David zu: Komm nur her zu mir, ich werde dein Fleisch den Vögeln des Himmels und den wilden Tieren geben. 
45 David antwortete dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert, Speer und Sichelschwert, ich aber komme zu dir im Namen des HERRN der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels, den du verhöhnt hast.
46 Heute wird dich der HERR mir ausliefern. Ich werde dich erschlagen und dir den Kopf abhauen. Die Leichen des Heeres der Philister werde ich noch heute den Vögeln des Himmels und den wilden Tieren geben. Alle Welt soll erkennen, dass Israel einen Gott hat. 
47 Auch alle, die hier versammelt sind, sollen erkennen, dass der HERR nicht durch Schwert und Speer Rettung verschafft; denn es ist ein Krieg des HERRN und er wird euch in unsere Hand geben. 
48 Als der Philister weiter vorrückte und immer näher an David herankam, lief auch David schnell auf die Schlachtreihe zu, dem Philister entgegen. 
49 Er griff in seine Hirtentasche, nahm einen Stein heraus, schleuderte ihn ab und traf den Philister an der Stirn. Der Stein drang in die Stirn ein und der Philister fiel mit dem Gesicht zu Boden. 
50 So besiegte David den Philister mit einer Schleuder und einem Stein; er traf den Philister und tötete ihn, ohne ein Schwert in der Hand zu haben. 
51 Dann lief David hin und trat neben den Philister. Er ergriff sein Schwert, zog es aus der Scheide, tötete ihn und schlug ihm den Kopf ab. Als die Philister sahen, dass ihr starker Mann tot war, flohen sie. 

Die letzten Tage hörten wir von einigen militärischen Siegen unter König Saul und vom ausstehenden Sieg über die Philister. Heute spitzt sich die Lage zu, weil die Erzfeinde Israels einen regelrechten Riesen ins Rennen schicken, Goliat aus Gat. Die Israeliten fürchten sich vor diesem starken Kämpfer, der einen „Einsatz“ macht: Bei einer Niederlage der Philister dürfe Israel über die Philister herrschen, bei einer Niederlage der Israeliten dürften die Philister über Israel herrschen.
Wir lesen zu Anfang des Kapitels 17, dass David wie immer die Schafe seines Vaters hütet und eines Tages zu seinen drei ältesten Brüdern an den Ort der Schlacht mit Proviant hingeschickt wird. Dort wird er Zeuge der aussichtslosen Situation, die sich ganze vierzig Tage hingezogen hat.
Was David vor allem empört, ist die Gotteslästerung des Philisters, mit der er das heilige auserwählte Volk, die Soldaten Gottes, beleidigt und auch Gott selbst. Deshalb beschließt der Junge, sich mit dem Riesen in den Kampf zu begeben. Saul wehrt Davids Vorschlag ab, da er mit menschlicher Logik argumentiert: „Du bist zu jung, er aber ist ein Krieger seit seiner Jugend.“
David bewertet die Situation aber aus einem ganz anderen Blickwinkel, was ihn ja so besonders macht: Die Israeliten sind auf der Seite Gottes, der ihnen die Kraft gibt. Zudem hat er Erfahrung darin, Angriffe von wilden Tieren gegenüber den von ihm gehüteten Schafen abzuwehren. Gott hat sich bewusst diesen Menschen als König ausgesucht, der im Beschützen absolut erfahren ist.
An diesen beiden Aspekten sehen wir, wie es beim Menschen grundsätzlich sein sollte: Einerseits soll der Beistand Gottes vollkommen zugelassen werden, andererseits soll der Mensch selbst alles ihm Mögliche mit einbringen. Dieses vollkommene Teamwork macht den Menschen „fruchtbar“ für alles, was er tut. In dieser Einheit erhält er den Mut, alles zu meistern. Dann muss er keine Angst haben wie die Israeliten, die heute vor Goliat zurückschrecken.
Gestern haben wir vom Casting Samuels gelesen, zu dem Gott sprach: „Sieh nicht auf sein Aussehen“ und „der HERR aber sieht das Herz.“ Goliat, der sich David im Kampf nun nähert, hat schon verloren, weil er genau dies falsch macht. Er sieht auf das Aussehen Davids, auf seine zarte und jugendliche Gestalt, die alles Andere als typisch für einen Kämpfer ist. Aber wie wir es auch aus dem Sport kennen, ist der größte Fehler die Unterschätzung des Gegners. David dagegen scheut nicht den Kampf, weil er die Situation „mit Gottes Augen“ sieht: Die Körpergröße und physische Stärke des Philisters mögen die meisten einschüchtern, aber der Beistand Gottes, der auf Seiten der Israeliten liegt, ist ungleich stärker. Der Philister hat in Wirklichkeit seine absolute Schwachheit dadurch offenbart, dass er Gott gelästert hat. Deshalb entgegnet David Goliat auch in Vers 45: „Du kommst zu mir mit Schwert, Speer und Sichelschwert, ich aber komme zu dir im Namen des HERRN der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels, den du verhöhnt hast.“ Dann geschieht, was allgemein bekannt ist. David erschlägt Goliat mit einem Stein, den er ihm direkt an die Stirn schleudert. Nicht die physische Stärke hat den Philister besiegt, sondern erstens der Beistand Gottes, zweitens die Geschicktheit des Hirten. Die Philister fliehen, als ihr stärkster Mann gefallen ist. Somit hat ein Junge das ganze Volk gerettet – nicht nur der Junge, sondern Gott mit ihm.
Was wir heute lesen, hat eine typologische Entsprechung im Neuen Testament. Auch dort wird ein Kampf geschildert, der vierzig Tage dauert und bei dem der Gotteslästerer verliert: Die Versuchung Jesu in der Wüste. Über die typologische Verbindung von David und Jesus, dem Sohn Davids haben wir die letzten Tage bereits gesprochen. Heute wird sie noch deutlicher: Wie im ersten Samuelbuch befindet sich Jesus in einem vierzigtägigen Kampf gegen den Teufel, der alle möglichen Methoden versucht, Jesus zu Fall zu bringen. Er versucht ihn mit den drei Hauptversuchungen. Er möchte unter anderem, dass Jesus ihn anbetet. Das ist die größte Gotteslästerung, die es geben kann. Deshalb hat der Teufel schon verloren, weil er sich einbildet, er als Geschöpf könne Gott dem Schöpfer auch nur annähernd das Wasser reichen. Jesus kämpft mit geistigen Waffen, nämlich mit dem Wort Gottes. Er zitiert aus der Hl. Schrift, um den Versucher zu entmachten. So wie David betrachtet er die Situation aus der Sicht Gottes und erkennt dadurch die wirklichen Erfolgschancen. Würde er menschlich denken, könnte er einknicken: Er hat z.B. Hunger vom Fasten, weshalb Steine zu Brot zu machen, sehr verlockend wirkt. So wie David, um nicht zu sagen noch viel mehr als David, besiegt Jesus seinen Versucher haushoch mit geistigen Waffen. Zur Zeit Davids ist das noch nicht so ausschließlich. Er ist immer noch Kind seiner Zeit und die brutale Geste des Enthauptens ist von diesem kulturell-zeitlichen Kontext her zu bewerten. Von beiden lernen wir aber: Der größte Kampf ist ein geistiger. Es geht darum, für den HERRN einzustehen und ihn nicht zu verraten. Dann wird er einem den Rücken stärken und unbesiegbar machen.
Das können wir auf die Kirche übertragen sowie auf uns selbst. Die Mächte der Finsternis werden die Kirche nicht überwältigen, so hat Jesus es uns versprochen, als er in Mt 16 Petrus zum Felsen seiner Kirche ernennt. Das heißt aber nicht, dass wir uns als Kirche bequem zurücklehnen können und nichts tun müssen. Es ist auch heute ein vollkommenes Teamwork. Wir sollen unsere Fähigkeiten und Erfahrungen einbringen, um den geistigen Angriffen zu widerstehen, den Bösen zurückzudrängen und den Versuchungen unserer heutigen Zeit nicht zu erliegen. Dann wird Gott, für den wir jederzeit einstehen, auch heute der Kirche den Rücken stärken und sie unbesiegbar machen. Wo wir aber die Mentalität Goliats übernehmen und menschlich bewerten, wo wir aufs Äußere schauen und vor allem unseren Feind unterschätzen, machen wir uns sofort angreifbar. Die heutigen Gefahren müssen stets klar benannt und bekämpft werden, auch wenn die Kirche dafür noch mehr Verachtung erntet.
Wir selbst müssen unser ganzes Leben, das ein einziges Schlachtfeld ist, immer aus der Sicht Gottes betrachten. Wir sollen nichts und niemanden aus rein menschlicher Logik bewerten, sondern immer nach dem Willen Gottes fragen, seine Logik (von Logos!), seinen Sohn als Schablone auf alles anlegen, um alle Herausforderungen zu bestehen. Wie sehr werden wir versucht, Tag für Tag. Da müssen wir die eigentlichen Gefahren hinter allem erkennen und mit geistigen Waffen dagegen ankämpfen. Stehen wir für Gott ein, wird er auch uns den Rücken stärken und unbesiegbar machen. Manchmal scheinen die Probleme riesig wie Goliat, dann müssen wir genau hinschauen und den eigentlichen Schwachpunkt hinter dem Problem erkennen. Mit einem „Steinwurf“ fällt es in sich zusammen wie ein Kartenhaus. Gott ist immer stärker. Deshalb wird er auch am Ende der Zeiten eingreifen und das die Erde verderbende Kartenhaus des Bösen fällt in sich zusammen. Dann wird selbst der Tod vernichtet und Gott wird ewig mitten unter den Menschen im himmlischen Jerusalem wohnen.

Ps 144
1 Von David. Gepriesen sei der HERR, mein Fels, der meine Hände den Kampf lehrt, meine Finger den Krieg! 
2 Er, meine Huld und meine Festung, meine Burg und mein Retter, mein Schild, dem ich vertraue, der mir mein Volk unterwirft. 
9 Gott, ein neues Lied will ich dir singen, auf der zehnsaitigen Harfe will ich dir spielen, 
10 dir, der den Königen Sieg verleiht, der David, seinen Knecht, vom Schwert des Unheils befreit.

Auch heute lesen wir eine Reflexion dessen, was Gott David Gutes getan hat. Es ist ein Dankespsalm an Gott den „Felsen“. Ich habe bereits die Typologie zwischen David und Jesus angesprochen sowie die Ernennung Simon bar Jonas zu Petrus, dem Felsen. Jesus ist eigentlich der Felsen, auf den wir bauen sollen, doch Jesus bevollmächtigt einen Menschen als seinen irdischen Stellvertreter. Deshalb ist es kein Zufall, dass er das Bild des Felsens in den Evangelien mehrfach aufgreift. In den Psalmen lesen wir Gott als Felsen regelmäßig. Gott ist es, „der meine Hände den Kampf lehrt, meine Finger den Krieg“. Zur Zeit Davids ist es noch nicht so eindeutig, aber wir verstehen spätestens seit der Versuchung Jesu, dass es um einen geistigen Kampf, um geistige Waffen geht. David kämpft noch wörtlich. Gott ist es, der rettet und der ein wirklich vertrauensvolles Schild ist. Wir lesen im ersten Samuelbuch, dass der Riese Goliat einen Waffenträger vor sich herlaufen lässt. Dieser ist nichts im Gegensatz zu Gottes Assistenz im Kampf.
Wir können diese Worte Davids genauso dankbar beten wie David selbst. Auch uns rettet Gott immer wieder aus geistigen Kämpfen und Versuchungen, sodass ihm stets unser Dank gebührt. So bleiben wir übrigens auch bescheiden und demütig: Wenn wir den Fall Anderer sehen und schadenfroh mit dem Finger drauf zeigen, weil wir nicht dieselbe Sünde getan haben, fallen wir in Null Komma nichts wegen derselben Sünde. Wenn wir aber dankbar auf uns selbst schauen und sagen: „Danke HERR, dass du mich davor bewahrt hast, dass du mir die Kraft gegeben hast, derselben Versuchung zu widerstehen“, erkennen wir an, dass unser Gutsein durch Gottes Gnade ermöglicht wird. Wir rühmen ihn statt uns selbst.
David, so werden wir noch hören, ist ein begnadeter „Harfenspieler“ (es ist keine richtige Harfe wie unser heutiges Instrument, sondern ein antikes Saiteninstrument). Er wird für Saul spielen und sein musikalisches Talent gepaart mit seiner Frömmigkeit sowie seiner Kreativität haben uns den Psalter geschenkt, das Psalmenbuch, das heute einen festen Ort in der katholischen Liturgie hat.
Lernen wir von David und beten wir ihm nach, der Gottes Werk anerkennt, „der den Königen Sieg verleiht“ und der „vom Schwert des Unheils befreit“. Dieses Unheil ist in erster Linie geistiger Art. Es bringt von Gott weg. Wir beten dies im Vaterunser, wenn wir sagen „und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen“.

Mk 3
1 Als er wieder in die Synagoge ging, war dort ein Mann mit einer verdorrten Hand. 

2 Und sie gaben Acht, ob Jesus ihn am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn. 
3 Da sagte er zu dem Mann mit der verdorrten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte! 
4 Und zu den anderen sagte er: Was ist am Sabbat erlaubt – Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zu vernichten? Sie aber schwiegen. 
5 Und er sah sie der Reihe nach an, voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz, und sagte zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er streckte sie aus und seine Hand wurde wiederhergestellt. 
6 Da gingen die Pharisäer hinaus und fassten zusammen mit den Anhängern des Herodes den Beschluss, Jesus umzubringen.

Im heutigen Evangelium lesen wir von einem weiteren messianischen Heilszeichen und der Provokation der Pharisäer.
Es ist wieder Sabbat, denn Jesus geht in die Synagoge. Dort ist ein Mann mit einer verdorrten Hand. Die Gegner Jesu warten schon darauf, dass Jesus wieder gegen die Torah verstößt, indem er am Sabbat Verbotenes tut. Was heißt es denn, eine verdorrte Hand zu haben? Das bedeutet in erster Linie, keiner Arbeit mehr nachgehen zu können, wahrscheinlich sind dem Mann auch schwere Sünden unterstellt worden, sodass die verdorrte Hand ihm als Strafe Gottes zugeschrieben worden ist.
Umso bemerkenswerter ist es, dass er sich in die Synagoge traut, wo viele Menschen mit dem Finger auf ihn zeigen könnten. Seine Hand ist vielleicht vertrocknet, aber sein Herz dürstet nach dem Wort Gottes. Er kommt, um zu lernen.
Dagegen haben die anwesenden Pharisäer intakte Hände, doch ein verstocktes Herz.
Jesus scheut die Konfrontation nicht, obwohl diese die Pharisäer noch mehr provozieren wird. Er stellt den Mann mit der verdorrten Hand in die Mitte. Diese geographische Zuordnung ist wichtig. In der Mitte befindet sich nämlich das Lesepult, an dem die Torah verlesen wird. Wenn Jesus den Geplagten nun in die Mitte stellt, wird er zum Mittelpunkt und zum konkreten Beispiel dessen, was die Torah beschreibt. Jesus tut dies also zur Veranschaulichung und aus pädagogischen Gründen. Alle Anwesenden können aus dem Folgenden also lernen, wenn sie wollen. Die Pharisäer bleiben jedoch verstockt und lernen deshalb nicht aus der Situation. Was möchte Jesus denn erklären? Am Sabbat geht es darum, mehr Zeit zu haben, um Gott die Ehre zu geben, zu ruhen wie er und dem Vieh sowie den Arbeitern eine Erholung zu gönnen. Wie geben wir Gott die Ehre? Indem wir ihn von ganzem Herzen lieben und deshalb seine Gebote halten. Gleichzeitig sollen wir unseren Nächsten lieben wie uns selbst und deshalb die Gebote Gottes, die den Nächsten betreffen, ebenso halten.
Jesus tut einen Akt der Nächstenliebe an dem Mann mit der verdorrten Hand. Er tut dies an der Stelle der Torah, um herauszustellen, dass ihr Kern die Liebe ist. Er heilt den Mann nicht nur körperlich und rettet sein Leben, wie er es hier sagt. Er gibt ihm wieder die Möglichkeit, Geld zu verdienen und seine Familie zu versorgen, die er vielleicht hat. Er bringt ihn zurück in die Gesellschaft. So wie wir gestern gelesen haben, geht es am Sabbat nicht darum, unter allen Umständen tatenlos zu sein um der Tatenlosigkeit willen. Man soll die Arbeit ruhen lassen, um diese Zeit und Kraft Gott zu schenken. Durch die Heilung des Mannes tut Jesus genau dies. Die Pharisäer haben den ursprünglichen Sinn des Gebotes längst vergessen und echauffieren sich deshalb über Jesu „Verstoß“. Auch hier sehen sie die Gebote, aber nicht den Geber der Gebote. Auch hier erkennen sie Jesus als Messias nicht.
Jesus sieht uns an. Er schaut jeden Menschen und dabei in das Herz hinein. Er sieht, was wir gar nicht mal selbst sehen. Es stimmt nicht, dass Gott unser Leben egal ist. Er sieht alles und weiß alles. Wir sind es nur, die vor dem Blick flüchten so wie Adam und Eva nach dem Sündenfall. Wir wollen nicht angesehen werden und schauen selber weg. Das macht den Herrn traurig. Er will, dass wir wie David heute im ersten Samuelbuch mit ihm zusammen im Teamwork unser Leben bestehen. Er möchte, dass wir den Versuchungen widerstehen und uns nicht über Gott erheben, der uns den Sinn seiner Gebote erklärt.
Heute haben die Pharisäer erneut die Zeit der Gnade nicht erkannt. Im Gegenteil. Sie beschließen sogar das „Teamwork“ mit den Anhängern des Herodes und planen die Ermordung Jesu.
Ist uns bewusst, dass wenn wir verstockt sind und uns von Gott nicht belehren lassen, so werden wie die Pharisäer? Wir versuchen dann, den Herrn mundtot zu machen, damit er uns nicht mehr belästigt, damit wir unser Leben weiterleben können, ohne uns ändern zu müssen. Verhärten wir nicht unser Herz wie sie, sondern lassen wir uns belehren. Nehmen wir die Lektionen Gottes ernst, der der perfekte Pädagoge ist. Gehen wir die Partnerschaft mit Gott in den Kämpfen unseres Lebens ein und sehen wir alles mit Gottes Augen. Dann werden wir seine Gebote aus Liebe halten, nicht um der Gebote selbst willen.

Ihre Magstrauss

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