Freitag der 22. Woche im Jahreskreis

1 Kor 4,1-5; Ps 37,3-4.18-19.27-28b.39-40b; Lk 5,33-39

1 Kor 4
1 So soll man uns betrachten: als Diener Christi und als Verwalter von Geheimnissen Gottes.
2 Von Verwaltern aber verlangt man, dass sie sich als treu erweisen.
3 Mir macht es allerdings gar nichts aus, wenn ihr oder ein menschliches Gericht über mich urteilt; ich urteile auch nicht über mich selbst.
4 Ich bin mir zwar keiner Schuld bewusst, doch bin ich dadurch noch nicht gerecht gesprochen; der Herr ist es, der über mich urteilt.
5 Richtet also nicht vor der Zeit; wartet, bis der Herr kommt, der das im Dunkeln Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen aufdecken wird! Dann wird jeder sein Lob von Gott erhalten.

In der heutigen Lesung hören wir eine Schlussfolgerung dessen, was uns gestern vorgelesen worden ist: Kein Mensch gehört sich selbst. Die Missionare sind alle für die Gläubigen da und ziehen am selben Strang. Die Gläubigen aber gehören Christus und dieser gehört dem Vater.
Aus dieser richtiggestellten Verhältnisbestimmung muss man die Missionare wie Paulus oder Apollos als „Diener Christi und als Verwalter von Geheimnissen Gottes“ betrachten. Diese wiederum müssen sich bewähren als treue Verwalter. Jesus hat dieses Bild öfter verwendet, wenn er von der Endzeit gesprochen hat: Ein Hausherr geht auf Reisen und beauftragt seine Verwalter, das Haus gut zu verwalten. Wenn er dann aber überraschend zurückkehrt und seine Verwalter faulenzen sieht oder bei der Veruntreuung seines Besitzes oder sogar beim Schlagen seiner Knechte, dann wird so ein Verwalter sehr streng zur Rechenschaft gezogen werden.
Paulus sieht sich als so ein Verwalter, denn Jesus hat damit in erster Linie seine Apostel gemeint. Er weiß, was er wert ist und wofür er sich die Mühe macht, weshalb es ihm auch egal ist, wie Menschen oder weltliche Gerichte über ihn urteilen. Das ist eine wichtige Lektion für uns Menschen, denn wir alle müssen unseren Wert in Gottes Augen erkennen. Wenn wir das ein für alle mal realisiert haben, wird uns die Meinung anderer Menschen über uns egal sein. Dann werden zugleich Lob und Tadel uns im Innersten nicht mehr berühren. Denn wir sind demütig geworden. Paulus geht sogar so weit, dass er nicht mal selbst über sich urteilt, sondern das ganz Gott überlässt.
Er sagt, dass er sich zwar keiner Schuld bewusst sei, doch dadurch noch nicht gerecht vor Gott ist. Das ist ein wichtiger Aspekt, denn nur weil wir uns einer Sünde nicht bewusst sind, heißt das nicht, dass wir fehlerlos sind. Unser Urteilsvermögen ist unvollkommen und so können wir uns nicht einmal selbst kompetent bewerten. Es kann also sein, dass Paulus es nicht merkt, wenn er etwas Unvollkommenes oder Sündiges getan hat. Wir lernen noch etwas daraus: Nur weil wir keine böse Tat vollzogen haben, sind wir noch nicht gut. Denn es gibt zwei Seiten einer Medaille: Wir sollen das Böse meiden und das Gute tun. Paulus mag also vielleicht Recht haben, dass er nichts Böses getan hat, aber damit ist die zweite Seite der Medaille noch nicht automatisch mitgetan. Und selbst wenn der Mensch die Gebote hält, was mit „Gutes tun“ in erster Linie gemeint ist, ist der Mensch noch nicht automatisch gerecht vor Gott. Schließlich kommt es auf das Maß an Liebe an, mit dem man die Gebote gehalten hat. Die rechte Absicht ist mindestens genauso entscheidend. Auch heute muss das also den Gläubigen kommuniziert werden, dass es nicht reicht, zu sagen: „Ich bin doch kein böser Mensch. Ich habe niemanden umgebracht.“ Aber was ist mit den anderen Sünden, die man begehen kann? Was ist mit dem unterlassenen Guten? Beten wir im Schuldbekenntnis nicht zuerst „dass ich Gutes unterlassen habe“ und dann erst „und Böses getan habe“?
Wir Menschen sind in unserem Urteilvermögen nicht vollkommen und weil es uns an Kompetenz fehlt, sollen wir das Richten Gott überlassen. Wer von uns kann schon in das Herz eines Mitmenschen hineinschauen außer einige Geistbegabte mit der Gabe der Seelenschau? Deshalb sollen wir nicht „vor der Zeit“ richten, das heißt bis zur Wiederkunft des Herrn bzw. vor dem Tod. Dann wird Gott nämlich das Weltgericht am Ende der Zeiten bzw. das Individualgericht nach dem Tod des Menschen abhalten und wirklich gerecht und kompetent richten.
Dann wird Gott alles Verborgene aufdecken, auch gerade die guten Absichten, die kein Mensch sehen konnte und deshalb den vermeintlichen Sünder aufgegeben hat. Das heißt, dass das Gottesgericht wirklich eine erlösende Sache für jene sein wird, die zu Unrecht verurteilt worden sind. Es wird nicht nur etwas Bedrohliches für die Verstockten sein. Gott wird alles aufdecken, nicht nur die geheimsten Sünden, sondern auch die tief vergrabenen guten Seiten des Menschen.

Ps 37
3 Vertrau auf den HERRN und tue das Gute, wohne im Land und hüte die Treue!
4 Habe deine Lust am HERRN! So wird er dir geben, was dein Herz begehrt.
18 Der HERR kennt die Tage der Bewährten, ihr Erbe hat ewig Bestand.
19 Sie werden nicht zuschanden in böser Zeit, in Tagen des Hungers werden sie satt.
27 Meide das Böse und tue das Gute, so bleibst du wohnen für immer.
28 Denn der HERR liebt das Recht und wird seine Frommen nicht verlassen, auf immer werden sie bewahrt.
39 Die Rettung der Gerechten kommt vom HERRN, ihre Zuflucht zur Zeit der Bedrängnis.
40 Der HERR hat ihnen geholfen und sie gerettet, er wird sie vor den Frevlern retten.

Als Antwort auf die Lesung beten wir Psalm 37, der das scheinbar gute Leben der Gottlosen thematisiert. Kennen wir nicht alle die Erfahrung, dass wir Mitmenschen sehen, denen es gut geht, obwohl sie ganz ohne Gott leben? Der größte Fehler, den man da begehen kann, ist die Resignation ganz nach dem Motto „das bringt doch alles nichts. Da kann ich auch einfach aufhören, gegen den Strom zu schwimmen. Wenn es den Gottlosen sowieso besser ergeht, kann ich auch einer werden. Das Schwimmen gegen den Strom ist mir zu anstrengend.“
Wir sehen nur eine Momentaufnahme unseres Lebens und das des anderen. Wir sehen nicht das Gesamtbild, das Gott sieht. Und so sollen wir weiter auf dem Weg Gottes bleiben und ihm vertrauen. So sollen auch die Israeliten nicht auf die Völker sehen, die ganz ohne den Gott Israels scheinbar ein besseres Leben führen als sie. Auch sollen die Frommen nicht auf jene schauen, die mit dem Bösen durchkommen und mehr erreichen als die Ehrlichen und Gottesfürchtigen. Sie sollen weiterhin im verheißenen Land Gott treu sein und das Bundesversprechen einhalten.
„Habe deine Lust am HERRN! So wird er dir geben, was dein Herz begehrt.“ Bei Gott ist es so, dass man kurzfristige „Unannehmlichkeit“ auf sich nimmt, um auf lange Sicht ein glückliches Leben zu führen. Das bedeutet, dass man z.B. seine Triebe nicht auslebt, sondern sich zurücknimmt und sich nicht alles einfach nimmt. Wir denken hier an die Gebote gegen die Begierde (Hab und Gut sowie Frauen). Wenn man nicht habgierig ergreift, sondern abwartet, dann wird Gott einem alles schenken, was man braucht und sich ersehnt hat. Wer aber gierig ergreift, der wird das Erbeutete langfristig verlieren, weil der Segen Gottes nicht darauf liegt. Was Gott gibt, hat Bestand, was wir uns selbst nehmen, da greift das Sprichwort „Wie gewonnen, so zerronnen“. Ist es uns das wert?
Deshalb sollen sie nicht neidisch und eifersüchtig auf die Gottlosen schauen, die scheinbar besser vorankommen als man selbst, sondern auf sich selbst achten. Und eines Tages werden sie hinter die Fassade blicken und sehen: Es ist längst nicht alles Gold, was glänzt. So schnell sie es sich genommen haben, so schnell ist es ihnen wieder entglitten. Die Frommen und Geduldigen dagegen werden haben und noch mehr bekommen. Auf Dauer werden sie die Glücklichen sein.
Gott sieht die Herzen jener, die treu an ihm festhalten und bei der Gottlosigkeit und dem Frevel nicht mitmachen. Und wenn dann die Hungersnöte und andere Situationen kommen, werden jene überleben, die treu am Herrn festgehalten haben.
König David fordert die Psalmenbeter dann dazu auf, was Paulus schon in der Lesung thematisiert hat: „Meide das Böse und tue das Gute, so bleibst du wohnen für immer“. Er meint das Wohnen im verheißenen Land. Sünde bedeutet für das Volk Israel dagegen die Verbannung ins Exil. So wird es tatsächlich kommen. Wir denken auch an das Exil aufgrund der ersten Sünde im Garten Eden. Die ganze Menschheit durfte das Paradies nicht mehr betreten, egal wie gerecht sie war. Sünde führt immer ins Exil. Das betrifft auch unser irdisches Leben heute. Wenn wir sündigen, gelangen wir ins Exil außerhalb der Gnade Gottes. Und wenn wir in diesem Zustand sterben, kommen wir ins ewige Exil der Hölle.
Wohnen bleiben für immer, das ist der Himmel. Auf Erden sollen wir deshalb in Gott sein und er muss in uns sein, um es einmal johanneisch zu sagen. Das erreichen wir ganz konkret durch die beiden Dinge, die David uns hier prägnant zusammenfasst: Im Meiden des Bösen und im Tun des Guten. Beide Seiten derselben Medaille müssen beachtet werden.
Gott ist ein treuer Gott und wird seine Frommen auf lange Sicht retten und erlösen. Diese lange Sicht geht so weit, dass wir hier von der Ewigkeit sprechen. Was ist schon ein temporäres Leiden oder eine Unannehmlichkeit in dieser Erdenzeit, wenn daraufhin das ewige Heil auf sie wartet? Wenn die Israeliten also endlich anfangen, die ganze Situation aus der Sicht Gottes zu betrachten, werden sie ein ganz anderes Bild sehen. Die Gottlosen haben es gar nicht so gut, wie man zunächst denken könnte.

Lk 5
33 Sie sagten zu ihm: Die Jünger des Johannes fasten und beten viel, ebenso die der Pharisäer; deine Jünger aber essen und trinken.
34 Jesus erwiderte ihnen: Könnt ihr denn die Hochzeitsgäste fasten lassen, solange der Bräutigam bei ihnen ist?
35 Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam weggenommen sein; dann, in jenen Tagen, werden sie fasten.
36 Er erzählte ihnen aber auch ein Gleichnis: Niemand schneidet ein Stück von einem neuen Gewand ab und setzt es auf ein altes Gewand. Sonst würde ja das neue Gewand zerschnitten und zu dem alten würde das Stück von dem neuen nicht passen.
37 Auch füllt niemand jungen Wein in alte Schläuche. Sonst würde ja der junge Wein die Schläuche zerreißen; er läuft aus und die Schläuche sind unbrauchbar.
38 Sondern: Jungen Wein muss man in neue Schläuche füllen.
39 Und niemand, der alten Wein trinkt, will jungen; denn er sagt: Der alte ist bekömmlich.

Das heutige Evangelium greift Lesung und Psalm auf: Gerecht vor Gott machen uns keine äußeren Handlungen, wenn sie ohne eine entsprechende innere Haltung begleitet werden. Die Hauptversuchten in dieser Richtung sind zur Zeit Jesu die Pharisäer.
Der Streitpunkt ist dabei das Fasten, eine Sache, die man nach außen hin durchaus zur Schau stellen konnte. Jesus erklärt an anderer Stelle die richtige Haltung beim Fasten, wo die pharisäische Haltung uns vermittelt wird: „Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten“ (Mt 6,16).
Die Johannesjünger und die Pharisäer fasten zusätzlich zu den gebotenen Fastentagen für die Juden. Bei den Johannesjüngern geht es dabei um die Buße für den kommenden Messias. Das ist ihre Berufung. Die Pharisäer sühnen ursprünglich für das Volk, aber leider sind sie versucht, dies den anderen vorzuhalten oder sich höher zu stellen als der Rest. Sie verkennen dabei, dass nicht der Unterschied in der Fastenpraxis sie vor Gott gerechter machen kann als die anderen. Die eigene Reue und Umkehr, das Tun des Willens Gottes, der Gehorsam macht gerecht vor Gott.
Jesus ist der Messias. Er muss nicht wie die Johannesjünger fasten, weil er ja das Ziel ihrer Vorbereitung ist. Er ist der Bräutigam, der um seine Braut Israel wirbt. Jetzt ist der Bräutigam da und er möchte durch seine Feiermentalität herausstellen, wer er ist. Im gesamten AT lesen wir diese Metapher der Braut Israel und des Bräutigams Gott. Dieser greift die Hauptmetapher der heiligen Schrift auf, die die Juden eigentlich erkennen sollten. Nun ist er so weit gegangen, Mensch zu werden, um ganz bei seiner Braut zu sein. Kann man da fasten? Natürlich nicht! Diejenigen, die sich an Jesu fehlendem Fasten stören, haben ihn als Messias nicht erkannt. Sie erkennen nicht, dass die Vorbereitungszeit vor dem Kommen des Messias schon abgeschlossen ist, weil die neue, messianische Heilszeit angebrochen ist!
Jesus deutet auch an, dass er sterben werde, weshalb der Bräutigam der Braut weggenommen werde. Für alles gibt es eine Zeit, so das Buch Kohelet. Jetzt ist die Zeit zum Feiern und mit Jesu Tod kommt das Fasten.
Ab Vers 36 versucht Jesus durch zwei Bilder die ganz neu angebrochene Epoche zu verdeutlichen. Mann kann keine zwei unterschiedlichen Stoffe aufeinandernähen, weil sie sonst reißen. Man kann keinen neuen Wein in alte Schläuche gießen, weil diese zerbersten. Was Jesus durch die Bilder konkret sagen möchte: Ihr könnt nicht bei der angebrochenen messianischen Heilszeit weiterhin so tun, als sei der Messias noch nicht da. Ihr könnt nicht jetzt, wo ich direkt vor euch stehe, weiterhin auf mich warten. Dann fährt der Zug ohne euch ab. Mit dem gekommenen Messias müsst ihr eine vollkommen neue Verhaltensweise an den Tag legen.
Auch für uns sind das zwei wichtige Bilder, die an uns appellieren: Wir können nicht Jesus nachfolgen und dabei noch ein bisschen an dem alten sündigen Leben hängen. Wenn wir als Neugetaufte in die Gemeinschaft der Kirche eingegliedert worden sind, sind wir neugeboren im Heiligen Geist. Dann können wir nicht mehr so leben, als wären wir nicht getauft. Dann können wir auch nicht neidisch auf die Ungetauften zurückschauen, die ein vermeintlich besseres Leben führen als wir.
Wenn wir gebeichtet haben und zurück in den Stand der Gnade gekommen sind, können wir nicht die alten sündhaften Verhaltensweisen fortsetzen. Wir haben in der Beichte Jesus versprochen, uns zu ändern. Wenn wir trotzdem das alte Leben weiterführen, wird ein großer Schaden entstehen wie die zerbersteten Schläuche und der größere Riss im Stoff. Jetzt wo wir die Gnade der Vergebung erhalten haben und vor allem zur Erkenntnis unserer Sünde gelangt sind, werden wir viel größere Verantwortung für dieselben Vergehen tragen müssen. Jetzt tun wir die bösen Dinge ja, obwohl wir ihre Bosheit erkannt haben.

Wir erfahren nicht davon, wie die Fragesteller reagiert haben, aber es wäre schon interessant, ob der ein oder andere Jesu Worte verstanden hat und ihm nachgefolgt ist.
Gott hat in seinem Heilsplan den Höhepunkt erreicht. Er hat seinen einzigen Sohn dem auserwählten Volk an die Seite gestellt. Und auch hier ist es nicht ge-hor-sam – es hört nicht zu, was Gott ihm erklärt. Stattdessen will es die eigenen Dinge tun, um vor Gott gerecht zu werden (also lieber fasten, obwohl Gott ihnen in dieser Zeit signalisiert: „Jetzt nicht, meine Kinder! Ich bin gekommen, also lasst uns feiern!“). Die Selbstgerechten verpassen die Chance, die Gott ihnen bietet. Sie sollten die Zeit der Gnade nutzen Davids Worte beherzigen, die da lauten: „Meidet das Böse und tut das Gute“. Sie sollen dies aber nicht zur Voraussetzung für die Erlösung machen, sondern bedenken, was Paulus sagte: „Ich bin mir zwar keiner Schuld bewusst, doch bin ich dadurch noch nicht gerecht gesprochen; der Herr ist es, der über mich urteilt.“

Bei allem, was wir heute gehört und bedacht haben, sollen wir wieder neu gestärkt und motiviert den Weg Gottes beschreiten und nicht auf die anderen Menschen schauen, die scheinbar ohne Gott glücklich sind. Wir haben die ewige Glückseligkeit vor Augen. Gehen wir weiter treu diesen Weg, denn Jesus sagte nicht umsonst in seiner Abschiedsrede: „Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich!“

Ihre Magstrauss

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