Mittwoch der 24. Woche im Jahreskreis

1 Kor 12,31 – 13,13; Ps 33,2-3.4-5.12 u. 22; Lk 7,31-35

1 Kor 12
31 Strebt aber nach den höheren Gnadengaben! Dazu zeige ich euch einen überragenden Weg:
1 Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.
3 Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte und wenn ich meinen Leib opferte, um mich zu rühmen, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.
4 Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
5 Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
6 Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
7 Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
8 Die Liebe hört niemals auf. Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht.
9 Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden;
10 wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk.
11 Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was Kind an mir war.
12 Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt ist mein Erkennen Stückwerk, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.
13 Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

In der Lesung hören wir heute das Hohelied der Liebe. Es ist ein wunderbarer poetischer Text über die Liebe, der sehr gerne bei Trauungen verlesen wird. Gestern hat Paulus seine Charismenlehre entfaltet und uns dabei gezeigt, dass jede Aufgabe, jedes Talent, jede Stärke in der Gemeinde Platz findet. Kein Mensch kann gar nichts. Jeder kann sich einbringen und die Gaben des Geistes sind ganz bewusst unterschiedlich verteilt, damit die Gemeinde aufgebaut werde. Heute fordert er dazu auf, nach den höheren Gnadengaben zu streben. Wir Christen müssen bei den Gnaden Gottes immer „ehrgeizig“ sein, sie also anstreben und sie erbitten. Es muss uns immer ein Anliegen sein, noch mehr in der Heiligkeit zu wachsen und dafür immer noch mehr Hilfsmittel zu erlangen. Dann zeichnet Paulus den überragenden Weg, der bei all diesen Bemühungen nie aus den Augen verloren werden darf: der Weg der Liebe.
„Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete“ bezieht sich auf das Charisma der Zungenrede, das er im Kapitel zuvor schon bei den Charismen aufgezählt hat. Einem Menschen bringt es nichts, dieses wunderbare Charisma zu besitzen, wenn der Mensch ohne Liebe ist. Dann ist sein Sprachengebet nur Lärm. Denn in Gottes Herrlichkeit des Himmels ist kein Platz für Lieblosigkeit. Die Sprache des Himmels tönt allein die Liebe. Andernfalls schießt man am Ziel vorbei.
„Und wenn ich prophetisch reden könnte“ drückt eine der höchsten Gnadengaben aus, wie Paulus im Kapitel zuvor herausgestellt hat. Dieses Charisma dient den Mitmenschen sehr im Gegensatz zur Zungenrede, die allein Gott gebührt, außer jemand kann sie deuten. Dann haben auch die Mitchristen etwas davon. Und selbst diese mächtige Gabe bringt dem Menschen nichts, wenn er nicht zugleich die Liebe hätte. Wer nämlich so eine Gabe aus Liebe einsetzt, wird damit nur Gutes bezwecken wollen. Wer sie aus falscher Absicht einsetzt, wird den zu dienenden Menschen nicht zum Himmelreich verhelfen. Deshalb ist der Prophet ohne die Liebe nichts.
Ebenso ist es mit dem Verschenken von Besitz. Das ist eine Tat, die allein aus Liebe geschehen muss, damit sie vor Gott Frucht bringt. Warum sollte man denn auch sein ganzes Hab und Gut verschenken, wenn nicht aus Liebe zu jenen, denen man den Erlös verschenkt! Alle anderen Absichten sind egoistisch und verwerflich. Sie werden den Christen nicht ins Himmelreich bringen, denn der Mensch ist dann nicht wirklich arm vor Gott. Diese Armut muss von Liebe getragen sein, sonst besteht sie gar nicht.
Und dann erklärt Paulus, was diese Liebe ist, die offensichtlich den charismatisch begabten Menschen fehlen kann:
„Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf.“ Diese Worte sind wunderbar und werden konkret, wenn wir auf den schauen, der sie am vollkommensten gelebt hat – Jesus Christus. Er ist so geduldig mit den Menschen, die immer wieder auf Abwege geraten. Er schlägt nicht drein und verbannt die Sünder endgültig, sondern tut und macht, damit sie bis zu ihrem Tod unzählige Chancen zur Umkehr erhalten. Wenn das kein Ausdruck von Langmut ist! Jesus hat sich nie ereifert, das war die Spezialität der Zeloten (ζηλωτής zelotes=Eiferer). Er hat Liebe statt Gewalt gewählt. Das hat ihn unattraktiv für jene gemacht, die Barabbas ihm vorgezogen haben. Jesus hat sich nie aufgebläht, denn er ist die Demut in Person. Seine Präsenz und die Aufmerksamkeit der Menschen musste er sich nicht erkämpfen. Sein ganzes irdisches Dasein bestand darin, das Reich Gottes zu verkünden und den Menschen das Heil zu schenken. Er hat nie seinen eigenen Vorteil gesucht, sondern sich ganz an die Menschheit verschenkt. Schließlich ist er für uns alle ans Kreuz gegangen. Und bis zum letzten Atemzug wurde er versucht und provoziert. Noch am Kreuz hängend verspotteten die Menschen ihn und sagten, er solle sich selbst helfen. Und doch ging er auf die ganzen Versuchungen nicht ein. Er hat sich nie zum Zorn reizen lassen. Diese Art von Zorn, die hier angesprochen wird, hat nichts mit dem Zorn Gottes zu tun. Vielmehr meint es den Affekt, der ein Laster ist, weil er überzogen und impulsartig ist. Er hat nichts mit der angemessenen und kontrollierten Reaktion Gottes auf Unrecht zu tun. Diese ist ja nichts Schlechtes. Menschlicher Zorn ist aber das Gegenteil von Liebe. Also können wir hier nicht einwenden, dass Jesus ja im Zorn die Händler aus dem Tempel vertrieben hat. Das war eine prophetische Zeichenhandlung, die geplant war und nicht aus dem Affekt heraus geschehen ist.
Jesus hat die Wahrheit nie verschwiegen, auch wenn er sie mit ganz viel Fingerspitzengefühl verkündet hat. Wenn ein Mensch gesündigt hat, hat er diesem die Sünden immer ganz klar vor Augen geführt, aber mit so viel Liebe, dass die Menschen bereut haben und umgekehrt sind. Zur Liebe gehört auch, die Wahrheit beim Namen zu nennen.
Jesus hat alles ertragen, was die Menschen ihm angetan haben, weil er die Menschen liebt. Er erträgt auch jetzt alles, was die Menschen heute in ihrer Sünde tun. Es schmerzt ihn sehr, denn es ist jedes Mal ein Schlag ins Gesicht, ein Stich in sein brennendes Herz für uns. Und doch hört seine Liebe zu uns niemals auf. Gottes Bund währt ewig, weil er die Liebe ist und weil er unendlich ist. Wenn wir uns an Christus orientieren, werden wir die Liebe richtig begreifen und ebenfalls leben. Und diese muss stets Antrieb, Zweck und Ziel sein.
Denn wenn auch die Charismen aufhören – die Zungenrede, Prophetie oder Erkenntnis -, die Liebe bleibt. So ist es auch mit den göttlichen Tugenden „Glaube, Hoffnung und Liebe“. Glauben tun wir, solange wir dieses Leben beschreiten, hoffen können wir auf die Ewigkeit durch das Osterereignis. Beides fällt weg, wenn wir dann von Angesicht zu Angesicht mit Gott treten. Dann wird die Hoffnung erfüllt und wir kommen vom Glauben zum Schauen. Was dann bleibt, ist die ewige Liebe in Gottes Herrlichkeit.
Charismen sind nur Stückwerk, so Paulus. Sie sind es deshalb, weil der Mensch unvollkommen ist, auch der Charismatische. Wir bekommen Gottes Gnadengaben nicht erst, wenn wir heilig sind. Deshalb bewirken wir alles Charismatische wie durch ein gebrochenes Glas. Es geht immer durch unsere Unvollkommenheit. Die ganze Schöpfung ist gefallen und wie ein gebrochenes Glas, durch das wir nicht klar sehen. Paulus bringt dafür das Bild des Spiegels an. Erst am Ende der Zeiten werden wir klar sehen, weil wir vor Gottes Angesicht treten werden. Dann ist es wie der Prozess des Erwachsenwerdens. Was wir jetzt noch mit Kinderaugen erblicken, werden wir irgendwann mit erwachsenen Augen sehen. Dann werden wir einen Reifeprozess erfahren und die stückweise Erkenntnis wird vervollkommnet werden.
Paulus erklärt hier nicht nur, was die Liebe ist und wie entscheidend sie im Gemeindedienst ist. Er erklärt uns auch, dass dieses irdische Dasein vorläufig und bruchstückhaft ist. Was wir jetzt von Gott erkennen, ist noch unklar und nur ein Bruchteil von dem, was Gott wirklich ist. Irgendwann werden wir aber alles erkennen und dann wird nur noch die Liebe übrig bleiben.

Ps 33
2 Preist den HERRN auf der Leier, auf der zehnsaitigen Harfe spielt ihm!
3 Singt ihm ein neues Lied, spielt kunstvoll mit Jubelschall!
4 Denn das Wort des HERRN ist redlich, all sein Tun ist verlässlich.
5 Er liebt Gerechtigkeit und Recht, erfüllt von der Huld des HERRN ist die Erde.
12 Selig die Nation, deren Gott der HERR ist, das Volk, das er sich zum Erbteil erwählt hat.
22 Lass deine Huld über uns walten, HERR, wie wir auf dich hofften!

Als Antwort darauf beten wir Psalm 33. Wie so oft erfolgt zu Anfang eine Aufforderung zum Lob, die diesmal sogar die Begleitung des Lobgesangs mit Instrumenten umfasst („auf der Leier, auf der zehnsaitigen Harfe“).
Der Psalm wird als „neues Lied“ bezeichnet, das König David selbst gedichtet hat. Im Judentum wird es zu Feiertagen als Morgengebet gebetet.
Das Wort und die Tat Gottes sind verlässlich. Gott ist treu und hält sich an seine Versprechen, auch wenn wir ihm untreu werden. Das macht seine Treue und Geduld aus. Wie oft hätte Gott das Volk Israel schon längst aufgeben können! Und doch hat er ihm immer wieder eine neue Chance verliehen.
Gott liebt die Gerechtigkeit und das Recht. Das ist für uns keine Drohbotschaft im Sinne eines strengen Richterbildes. Gott sorgt schon für Gerechtigkeit, wo wir Unrecht erleiden. Sein Recht setzt sich durch, auch wenn es in unserem Leben aktuell nicht so erscheinen mag. Das ist eine totale Trostbotschaft. Und auch dies gehört zu seinem liebenden Wesen. Liebe lässt sich nicht von Wahrheit trennen. Wir haben es vorhin bei Paulus gehört.
Dann erfolgt ein Makarismus, das heißt eine Seligpreisung. Und wenn wir die hebräischen Bezeichnungen für „Nation“ und „Volk“ betrachten, versetzt es uns in Erstaunen: Selig zu preisen ist הַ֭גֹּוי haggoj, die nichtjüdische Nation, die Jahwe zum Gott hat. Aber im nächsten Schritt heißt es הָעָ֓ם ha’am, das jüdische Volk, das sich Gott zum Erbteil erwählt hat. Wir könnten nun glätten, indem wir den ersten Begriff aufgrund der Singularform als „Ausnahme“ bewerten, also damit auch Israel gemeint ist. Die nichtjüdischen Völker werden ja zumeist im Plural genannt. Im wörtlichen Sinn ist das womöglich eine schlüssige Erklärung. Doch wenn wir dies mit christlichen Augen vertiefend betrachten, dann sehen wir den Neuen Bund vor Augen, die Einbeziehung von Juden und Heiden, sie alle dürfen sich selig nennen, wenn sie den Bund mit Gott eingehen.
Gott soll seine Huld über jene walten lassen, die auf ihn hoffen. Über die Hoffnung haben wir bei Paulus gehört, dass sie vorübergehend ist. Mit Christus ist uns die Hoffnung auf eine ganz neue Weise geschenkt worden, doch bei David lernen wir bereits, dass Gott diese Hoffnung nie unerhört lässt. Er enttäuscht den Menschen nie und so schenkt er uns allen die Chance auf das ewige Heil!
Psalm 33 wird als „Danklied des Volkes“ bezeichnet. Es bildet womöglich einen gemeinsamen Psalm mit Ps 32, so vermutet man, weil während in der Septuaginta die Überschrift vorhanden ist, der hebräische Urtext keine Überschrift aufweist. Wir als das neue Volk Gottes können wirklich voller Dank diesen Psalm an Gott richten. Seine Liebe ist so überwältigend, dass wir nur ins Staunen kommen können.

Lk 7
31 Mit wem soll ich also die Menschen dieser Generation vergleichen? Wem gleichen sie?

32 Sie gleichen Kindern, die auf dem Marktplatz sitzen und einander zurufen: Wir haben für euch auf der Flöte gespielt und ihr habt nicht getanzt; wir haben die Totenklage angestimmt und ihr habt nicht geweint.
33 Denn Johannes der Täufer ist gekommen, er isst kein Brot und trinkt keinen Wein und ihr sagt: Er hat einen Dämon.
34 Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt und ihr sagt: Siehe, ein Fresser und Säufer, ein Freund der Zöllner und Sünder!
35 Und doch hat die Weisheit durch alle ihre Kinder Recht bekommen.

Im Evangelium geht es heute drastisch zu. Wir sehen eine Form von Liebe, die auch notwendig ist, auch wenn wir sie nicht so gerne sehen wollen: Jesus wirft „dieser Generation“ vor, dass man es ihr nicht recht machen könne. Das Verhalten dieser Generation ist kindisch, deshalb wird auch der Vergleich mit Kindern auf dem Marktplatz verwendet. Gott liebt und wirbt immer noch um sein Volk, versucht verschiedene Methoden, es zu erweichen, doch es funktioniert nicht. Er schickt ihnen Johannes und versucht es, seine Braut mithilfe von Bußpredigt und Askese zur Umkehr zu bewegen. Stattdessen wirft man Johannes Besessenheit vor. Dann kommt Gott selbst und wird Mensch. Er kommt als Bräutigam, der Hochzeit feiert, damit die Braut endlich versteht, dass sie seine Braut ist! Doch Christus wird als Fresser und Säufer beschimpft. Die Braut hat die Zeit der Gnade nicht erkannt. Jesus spricht hier so harte Worte, weil er zu den Angesprochenen sonst nicht durchdringen kann.
Es heißt zum Schluss, dass die Weisheit Recht bekommen habe. Gemeint ist, dass Gottes Vorsehung hinter beiden steht, Johannes und Jesus. Sie legitimiert beide Verhaltensweisen, unabhängig davon, ob die Menschen es annehmen oder nicht. Dies deutet schon an, dass diese göttliche Weisheit sich durchsetzen und sich offenbaren wird. Dies wird schon mit der Auferstehung Jesu der Fall sein, dies wird umso mehr offenbar am Ende der Zeiten, wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit wiederkommen wird. Dann werden es alle sehen und sich an die Brust schlagen. Auch wenn Jesus sehr drastische Bilder verwendet, ist es für uns eine Trostbotschaft: Auch wenn in unserer heutigen Zeit so viel Unrecht, Gottlosigkeit und Grausamkeit die Oberhand ergreifen, wird sich am Ende die göttliche Weisheit durchsetzen. Alles ist eingebettet in den Heilsplan Gottes für die ganze Menschheit. Und auch so in der Kirche: Auch wenn wir jetzt so viele schwarze Schafe sehen, auch gerade unter den Geistlichen, auch wenn wir so viel liturgischen Missbrauch, Ignoranz gegenüber der Gebote Gottes, so wenig Liebe und Barmherzigkeit sehen, dürfen wir uns sicher sein: Gott ist größer als das alles und er wird die Kirche erneuern. Die Mächte der Finsternis werden sie nicht überwältigen. Und die Liebe hört niemals auf.

Ihre Magstrauss

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