11. Sonntag im Jahreskreis (B)

Ez 17,22-24; Ps 92,2-3.13-14.15-16; 2 Kor 5,6-10; Mk 4,26-34

Ez 17
22 So spricht GOTT, der Herr: Ich selbst nehme vom hohen Wipfel der Zeder und setze ihn ein. Einen zarten Zweig aus ihren obersten Ästen breche ich ab, ich selbst pflanze ihn auf einen hohen und aufragenden Berg.
23 Auf dem hohen Berg Israels pflanze ich ihn. Dort treibt er dann Zweige, er trägt Früchte und wird zur prächtigen Zeder. Alle Vögel wohnen darin; alles, was Flügel hat, wohnt im Schatten ihrer Zweige.
24 Dann werden alle Bäume des Feldes erkennen, dass ich der HERR bin. Ich mache den hohen Baum niedrig, den niedrigen Baum mache ich hoch. Ich lasse den grünenden Baum verdorren, den verdorrten Baum lasse ich erblühen. Ich, der HERR, habe gesprochen und ich führe es aus.

In der ersten Lesung hören wir aus dem Buch Ezechiel ein Gotteswort. Der Kontext dieser Worte ist der Treuebruch des davidischen Königs. Dass es zum Babylonischen Exil kommt, liegt an der Untreue seines Volkes, allen voran des Königs von Juda, der von Gottes Geboten abgewichen ist, um anderen Göttern zu dienen. Die Folge ist der Verlust des Segens. Dies zeigt sich an politischem Misserfolg, an der militärischen Niederlage und Deportation. Gott greift ein, wo Unrecht geschieht. Er hält Gericht, bevor das Heil kommen kann.
Die Gerichtsworte werden uns nicht verlesen, sondern erst was danach geschieht: Er nimmt vom hohen Wipfel der Zeder und setzt einen zarten Zweig auf einem hohen Berg. Das kann man zutiefst messianisch auslegen, doch zunächst ist das politisch gemeint. Eine hochrangige Person (hoher Wipfel) wird kommen, um das Volk aus dem Schlamassel zu holen. Wir denken an den Perserkönig Kyrus II. Er wird die Heimführung und den neuen Tempelbau in die Wege leiten, was die Juden als messianisches Zeichen bewerten werden. Es wird für sie einer Erlösungstat gleichkommen. Doch darüber hinaus verstehen wir noch mehr: Es wird der Höchste selbst kommen, Jesus Christus. Er ist ein zarter Zweig, der auf dem Zion gepflanzt wird, Andeutung seines Königtums, aber auch seiner davidischen Abstammung. Bei Jesaja wird ebenfalls das Baummotiv gewählt, wenn der Spross aus der Wurzel Isai angekündigt wird. Mit diesem Bildfeld lässt sich am besten das Thema Abstammung ausdrücken. Gott wird Mensch und nimmt einen Stammbaum an. Er ist integriert in die Menschheitsgeschichte.
Der aufragende Berg, auf dem Christus eingepflanzt ist, wird am intensivsten erfahrbar, wenn er am Kreuz über alle erhöht ist. Diese aufragende Berg Zion ist mehrfach zu begreifen. Ich habe es schon öfter ausgefaltet: Zion ist mit dem neuen Bundesschluss die Kirche Gottes, aber nicht nur sie als Gemeinschaft der Gläubigen und der Ort der Realpräsenz Christi, sondern auch das Herz jedes einzelnen Christen, in dem Christus Wohnung nimmt. Der Setzling in unseren Herzen muss gepflegt werden, damit daraus ein wunderbarer Garten entsteht. Jesus wächst in uns, je mehr wir Gottes Willen erfüllen und ihm in uns Raum geben. Zion ist vor allem auch das himmlische Jerusalem, zu dem wir alle pilgern, das Himmelreich. Christus trägt schon Früchte während seines irdischen Daseins vor seinem Tod. Er sammelt sich das Gottesvolk, die vielen Menschen aus dem ganzen Land, die ihm nachfolgen. Was klein anfängt – nicht umsonst wählt Jesus das Bild des Senfkorns – wächst zu einer prachtvollen Pflanze heran. Die Kirche beginnt mit einer Hand von Leuten und ist nun weltweit die größte Religionsgemeinschaft.
All diese Worte sind für die Juden zunächst als ein Hoffnungszeichen zu verstehen. Sie sind nicht mehr viele, sie sind am Boden. Doch Gott wird aus diesem kleinen Rest wieder ein großes Volk erstehen lassen, das wieder politisch und militärisch stark werden wird. Er wird seiner untreuen Braut einen Neuanfang schenken. Gott ist treu, auch wenn seine Braut es nicht ist.
Und wenn das Königreich Juda wieder groß werden wird, dann werden es auch die anderen Völker um es herum sehen. Sie werden erkennen, dass der Gott Israels der einzig wahre Gott ist. Was geschieht und geschehen wird, betrifft nicht nur den Alten Bund. Geschichte wiederholt sich. Es wird auch so mit dem Neuen Bund sein. Gott wird seine Pflanze beschneiden, wo sie der Verderbnis anheimfällt. Nur so wird sie gereinigt und von Neuem erblühen. Gott hat die Macht, das Verdorbene wieder gesund zu machen, das Tote zum Leben zu erwecken und das Verlorene wiederzufinden.

Ps 92
2 Gut ist es, dem HERRN zu danken, deinem Namen, du Höchster, zu singen und zu spielen,
3 am Morgen deine Huld zu verkünden und in den Nächten deine Treue,
13 Der Gerechte sprießt wie die Palme, er wächst wie die Zeder des Libanon.
14 Gepflanzt im Haus des HERRN, sprießen sie in den Höfen unseres Gottes.
15 Sie tragen Frucht noch im Alter und bleiben voll Saft und Frische;
16 sie verkünden: Der HERR ist redlich, mein Fels! An ihm ist kein Unrecht.

Als Psalm beten wir ein Sabbatlied, das ursprünglich wohl ein Danklied für den Einzelnen darstellte. Gott rettet aus der vermeintlichen Sackgasse des Babylonischen Exils, so wie er schon aus der Sklaverei Ägyptens befreit hat. Gott kennt immer einen Ausweg. Deshalb ist es gut, ihm stets für alles Gute zu danken. Gott verdient immer unseren Lobpreis – den gesungenen und gespielten. Ihm Tag und Nacht für seine Treue zu danken, bedeutet nicht einfach 24 Std mündliches Gebet. Es ist eine lebenslange Haltung, die wir einnehmen sollen. Es ist eine Dankbarkeit, die wir durch unseren Lebensstil beweisen.
Auch in diesem Psalm wird das Bild des Baums aufgegriffen, um das neue Erblühen eines halbtoten Volkes zu umschreiben. Gott lässt sprießen, und zwar den Gerechten. Das ist etwas, das wir bereits mit messianischen Augen lesen. Ja, der Gerechte ist gekommen, Jesus Christus. Er ist in den Höfen unseres Gottes, weil er der einzig wahre Hohepriester ist. Hier dürfen wir aber zunächst auf die gerechten Diener am Tempel Jerusalems hinweisen, denen die Israeliten reichlich zu danken haben. Durch sie können sie Gott Opfer darbringen.
Die Gerechten Israels leben lang und sind auch im Alter „voll Saft und Frische“ – ein Ausdruck des Segens Gottes. Das sind die zaghaften Anfänge einer Auferstehungshoffnung. Man hat das Leben in Fülle vor allem diesseitig gedacht. Nach und nach kommt es zu einem Verständnis eines Jenseits.
Die Gesegneten geben Zeugnis von der Güte Gottes. Er ist ihr Fels, er ist beständig, robust und gibt nicht nach. Er ist Sicherheit. Gott ist nur gut, auf ihn kann man sich ganz verlassen.

2 Kor 5
6 Wir sind also immer zuversichtlich, auch wenn wir wissen, dass wir fern vom Herrn in der Fremde leben, solange wir in diesem Leib zu Hause sind;

7 denn als Glaubende gehen wir unseren Weg, nicht als Schauende.
8 Weil wir aber zuversichtlich sind, ziehen wir es vor, aus dem Leib auszuwandern und daheim beim Herrn zu sein.
9 Deswegen suchen wir unsere Ehre darin, ihm zu gefallen, ob wir daheim oder in der Fremde sind.
10 Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder seinen Lohn empfängt für das Gute oder Böse, das er im irdischen Leben getan hat.

In der zweiten Lesung hören wir einen Ausschnitt aus dem zweiten Korintherbrief. Dieser zeigt uns schon sehr ausgefeilt, welche Auferstehungshoffnung und Jenseitsvorstellungen wir Christen haben. Fremde und Heimat sind nicht mehr einfach geographische Größen. Fremde ist, wo das ewige Leben bei Gott und die neue Schöpfung ein Fremdwort sind. Heimat ist, wo Gott gegenwärtig ist in der Eucharistie. Und doch ist dies noch nicht die eigentliche Heimat, die nämlich im Himmel ist. Wir leben im Diesseits also noch in der Fremde, denn wir sind in der Taufe bereits zur neuen Schöpfung neugeboren. Dadurch entsteht eine Spannung. Wir sind noch der alten Welt verhaftet, obwohl wir innerlich schon zur neuen Welt gehören. Unser Blick ist schon auf die Ewigkeit gerichtet, doch bis dahin müssen wir noch den Weg in dieser Welt beschreiten. Der Blick ist kein unverschleierter Blick. Schauen werden wir Gott, wie er ist, erst im Himmelreich. Deshalb sagt Paulus auch in Vers 7, dass wir den Weg als Glaubende gehen. Auch wir Christen heute sind ja keine Augenzeugen Christi in Menschengestalt. Wir gehören schon zu den nachfolgenden Generationen, von denen Jesus gesagt hat: Selig, wer nicht sieht und doch glaubt. Wir schauen die Eucharistie, die Sakramente, alles Heilige durch einen Schleier. Dieser wird erst in der Ewigkeit weggenommen.
Wir dürfen Paulus nicht missverstehen. Mit „Leib“ meint er nicht unseren Körper. Wäre dem so, müssten wir ihn als Gnostiker bezeichnen. Aber er ist kein Irrlehrer und auch nicht leibfeindlich. Was er an dieser Stelle mit „Leib“ meint, ist der Leib der alten Schöpfung. Als Getaufte und zur Heiligkeit Berufene ziehen wir aus der Welt – gemeint ist vor allem eine innere Distanzierung, eine Loslösung von den Werten und Bestrebungen dieser Welt. Das hat auch äußerliche Distanzierung zur Folge, wenn wir z.B. bei sündhaften Handlungen der Welt nicht mitmachen. Das haben die ersten Christen sehr deutlich zu spüren bekommen, weil sie sich von den allseits beliebten Agonen, den verschiedenen Wettspielen, zurückgezogen haben. Dort wurde nämlich den Göttern geopfert und zunehmend Kaiserkult betrieben.
Daheim beim Herrn sind wir in seiner eucharistischen Gegenwart. Immer wenn wir uns zum Gebet versammeln, sind wir schon ein Stück weit in unserer Heimat. Wenn wir Gottes Gebote halten, sind wir schon ein Stück weit in der Heimat. Und schließlich ziehen wir es vor, am Ende unseres Lebens den Leib dieser vergangenen Schöpfung hinter uns zu lassen, um in der himmlischen Heimat ganz bei Gott zu sein.
Davon ausgehend ist unser ganzes Bestreben, Gott zu gefallen – schon in diesem Leben, obwohl dies zu Konflikten kommt. Wir müssen Gottes Willen tun, egal ob im kirchlichen Umfeld oder im atheistischen, ob wir mit Christen zusammen sind oder mit Andersgläubigen. Uns kann es nicht darum gehen, was wer dazu sagt.
Gott wird uns nämlich eines Tages zur Rechenschaft ziehen und danach fragen, wie wir zu ihm gestanden haben. Keiner kann sich dem Gericht Gottes entziehen und wird nach seinem Verhalten gerichtet.

Mk 4
26 Er sagte: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät;

27 dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst und der Mann weiß nicht, wie.
28 Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre.
29 Sobald aber die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da.
30 Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben?
31 Es gleicht einem Senfkorn. Dieses ist das kleinste von allen Samenkörnern, die man in die Erde sät.
32 Ist es aber gesät, dann geht es auf und wird größer als alle anderen Gewächse und treibt große Zweige, sodass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können.
33 Durch viele solche Gleichnisse verkündete er ihnen das Wort, so wie sie es aufnehmen konnten.
34 Er redete nur in Gleichnissen zu ihnen; seinen Jüngern aber erklärte er alles, wenn er mit ihnen allein war.

Im Evangelium hören wir mehrere Gleichnisse, die das Reich Gottes umschreiben. Es greift unter anderem auf, was wir in den bisherigen Lesungen schon bedacht haben.
Zunächst hören wir vom Samen auf dem Acker. Es ist vergleichbar mit dem Gleichnis vom Sämann. Dieses landwirtschaftliche Bildfeld ist für die Zuhörer Jesu einfach sehr lebensnah und wird deshalb mehrfach verwendet.
Das Säen von Samen auf einen Acker ist das Säen des Wortes Gottes auf die Menschen. Der Mann ist in dieser Situation Jesus, der seine Verkündigung an die gekommenen Menschen richtet. Diese sind somit der Acker. Später werden Jesu Jünger zu den säenden Menschen und Jesu Testament wird der Same sein, den sie auf den Acker der ganzen Welt streuen. Wir können dieses Bild auch auf Gott übertragen. Er ist der säende Landwirt, der seinen Sohn, das fleischgewordene Wort Gottes auf die Erde sät, damit er Frucht bringe in der Welt, die der Acker ist. So bricht das Reich Gottes auf dem Acker an. Dabei muss das Korn sterben, damit es reiche Frucht bringt. Es könnte also schon als Passionsbild gedeutet werden: Gott hat seinen einzigen Sohn für uns, den Acker, hingegeben, damit wir gerettet werden. Jesus ist ja das Reich Gottes in Person. Es ist auch moralisch deutbar: Wir alle werden so zu säenden Menschen. Was wir säen, wächst, entwickelt sich und trägt Früchte, ohne dass wir nach dem Säen den weiteren Verlauf beeinflussen können. Die Früchte, die wir ernten, können dabei gut oder schlecht sein. Nicht umsonst heißt es, „ernten, was wir säen“. Das Wort, das wir zu anderen sprechen, kann so vieles bewirken – sowohl Gutes als auch Schlechtes. Was wir Gutes säen und was sich vermehrt, ist der Aufbau des Reiches Gottes. Schließlich ist es anagogisch zu deuten: Gott sät uns in diese Welt, die der Acker ist. Am Ende wird er uns ernten und je nachdem, ob wir gute oder schlechte Früchte geworden sind, trägt er uns in die Scheune oder ins Feuer. Die Sammlung der guten Früchte und das Erntefest, das nun gefeiert werden kann mit diesen Früchten, ist das Reich Gottes, das Himmelreich. Das Bild der Ernte ist in der Bibel oft eine Metapher für die Endzeit.
In der Evangelisierung ist es oft so, dass wir den Anfang machen, aber den weiteren Verlauf nicht mehr mitbekommen. Vielleicht erfahren wir noch von den Früchten, vielleicht aber auch nicht. Ich habe viele solcher Fälle erlebt. Da hat man eine Bemerkung gemacht oder ein kurzes Wort mit jemandem gesprochen und nicht geahnt, wie viel es bei dem Anderen ins Rollen gebracht hat. Eine lange Zeit später hat man diese Person wieder getroffen und sie ist ein ganz anderer Mensch geworden – ein brennender Christ. Wie es sich in der Zwischenzeit entwickelt hat, hat man nicht mitbekommen.
Ab Vers 30 bringt Jesus dann ein weiteres Gleichnis aus dem landwirtschaftlichen Bereich. Das Reich Gottes ist wie ein Senfkorn. Sie werden ein solches vielleicht schon einmal in Händen gehalten haben. Es ist wirklich sehr klein und steht im Gegensatz zu der imposanten Größe der ausgewachsenen Staude, das anderen Lebewesen noch Schatten bietet. Mit diesem Bild möchte Jesus verdeutlichen, dass seine Verkündigung alles andere als imposant beginnt. Er ist zunächst allein, die ersten Jünger sind seine Eltern. Dann kommen nach und nach Menschen hinzu. Die Art und Weise, wie Jesus verkündet, ist schlicht und unkompliziert. Sein Kommen in diese Welt ist schon so unscheinbar gewesen, dass Herodes bei der Erwähnung seiner Geburt aus allen Wolken gefallen ist. Jesus wurde in einem armen Stall geboren. Der große Gott hat sich so klein gemacht, dass er als bedürftiges Baby den Menschen erschienen ist! Wenn das keine Senfkorn-Mentalität ist, was dann? Jesus ist nicht mit Pomp gekommen, er hat seine Verkündigung auch nicht spektakulär betrieben. Er kam einfach zum Jordan und stellte sich zu den anderen Menschen. Johannes sagte sogar: „Unter euch steht einer, den ihr nicht kennt.“ Er ging zu einzelnen Menschen und sagte „komm und folge mir nach“. Wer ihn ansprach, den nahm er kurzerhand mit nach Hause. Mit dieser Schlichtheit und Demut sollen auch seine Jünger evangelisieren. So ist auch das Christentum im ganzen Römischen Reich verbreitet worden. Es war ein Erzählen von Jesus Christus zwischen Tür und Angel, oft waren es Soldaten, Kaufmänner, Sklaven. Es war eine Weitergabe von Mensch zu Mensch, ganz unscheinbar. Und es ist so herangewachsen, dass es im 4. Jh. zur Staatsreligion im Römischen Reich geworden ist! Bis heute ist es die weltweit größte Religion der Welt mit den meisten Mitgliedern. Ich habe dies alles schon bei der Lesung angesprochen. Die Kirche ist wirklich zu einer riesigen Senfpflanze geworden. Was mit ein paar Jüngern begann, ist jetzt zur Weltreligion geworden. Das Evangelium von Jesus Christus ist wirklich bis an die Enden der Welt gekommen. Gott verdeutlicht seine Ausführungen immer wieder mithilfe von Bildern. Dies ist auch schon durch die Lesung geschehen. Er möchte sicherstellen, dass wir die ganz entscheidenden Dinge wirklich begreifen.

Gott beginnt im Verborgenen, er wirkt sehr oft im Verborgenen. Es ist wie bei Pflanzen verschiedenster Art. Sie sind klein und müssen erst einmal wachsen. Das bedeutet auch, dass jene, die dem Wachstum zusehen, viel Geduld haben müssen und auch etwas zu tun haben, damit die Pflanze nicht eingeht. Beten wir um das Wachstum der Kirche. Beten wir, dass Gott auch die verdorrenen Äste abschneidet, die Früchte reinigt und die Pflanze beschneidet. Das ist oft schmerzhaft, aber so kommt es zu einem Aufblühen. Wie sehr brauchen wir auch heute eine Erneuerung der Kirche! Dies können wir uns nicht selbst herbeiführen, sondern nur die Kraft des Hl. Geistes.

Ihre Magstrauss


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