17. Sonntag im Jahreskreis (B)

2 Kön 4,42-44; Ps 145,8-9.15-16.17-18; Eph 4,1-6; Joh 6,1-15

2 Kön 4
42 Einmal kam ein Mann von Baal-Schalischa und brachte dem Gottesmann Brot von Erstlingsfrüchten, zwanzig Gerstenbrote und frische Körner in einem Beutel. Elischa sagte: Gib es den Leuten zu essen!
43 Doch sein Diener sagte: Wie soll ich das hundert Männern vorsetzen? Elischa aber sagte: Gib es den Leuten zu essen! Denn so spricht der HERR: Man wird essen und noch übrig lassen.
44 Nun setzte er es ihnen vor; und sie aßen und ließen noch übrig, wie der HERR gesagt hatte.

In der ersten Lesung hören wir heute von einem Wunder, das der Prophet Elischa wirkt. Die Episode stellt ein einziges typologisches Ereignis dar, das auf die Entsprechung im Evangelium hinweist.
Elischa wirkt unmittelbar vor dem gehörten Abschnitt ein anderes Wunder und wir erfahren davon, dass in Gilgal, wo er sich aufhält, eine große Hungersnot herrscht. Die Menschen leiden große Not und so kommt aus Baal-Schalischa ein Mann mit zwanzig Gerstenbroten und frischen Körnern zu Elischa. Das ist angesichts der Hungersnot eine sehr wertvolle Gabe. In diesem Mann sehen wir das Vertrauen auf Gottes gute Vorsehung und die Hoffnung, dass er durch seinen Diener Elischa die Menschen retten wird. Was der Mann bringt ist eine Opfergabe. Wir erkennen es daran, dass er nicht einfach Früchte der Ernte bringt, sondern Erstlingsfrüchte. Trotz der Notlage vergisst er nicht, Gott voller Dankbarkeit die besten Früchte zurückzugeben, der die Menschen nährt und durch die Ernte seinen Segen zum Ausdruck bringt.
Elischa reagiert darauf mit einer für die Menschen irritierenden Aussage: Der Diener Elischas soll diese zwanzig Brote hundert Männern zu essen geben. Dabei reicht das rein logisch gedacht nie aus. Doch Elischa bleibt dabei: Der Diener soll es den Männern vorsetzen und Gott selbst sagt zu: „Man wird essen und noch übrig lassen.“ Wie oft kommt die Situation auf, dass Gott etwas von uns verlangt, was wir mit unserem menschlichen Verstand nicht nachvollziehen können. Oft müssen wir uns überwinden, im liebenden Gehorsam auch in Kauf zu nehmen, uns zum Affen zu machen. Doch diese Demütigung wandelt Gott um in seinem wunderbaren Heilswirken. Hier sollen die Menschen ebenfalls etwas tun, das ihrem rationalen Verständnis widerspricht, aber sehr oft sagt uns Gott allen in dieser Situation zu: Warte ab. Ich werde etwas tun, das nicht irrational sondern überrational ist! Und du wirst noch staunen!
So befolgt Elischas Diener dessen Auftrag. Alle wurden mit den zwanzig Gerstenbroten satt und es blieb sogar noch etwas übrig. Das ist ein wichtiger Ausdruck der überreichen Gnade Gottes. Er gibt nicht so, dass man gerade so seinen Magen füllt. Er gibt in Überfülle, dass sogar noch etwas übrigbleibt. Wir könnten hier schon darauf zu sprechen kommen, welche typologische Bedeutung diese Episode besitzt, doch warten wir bis zum Evangelium damit. Sonst nehmen wir zu viel vorweg.

Ps 145
8 Der HERR ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Huld.
9 Der HERR ist gut zu allen, sein Erbarmen waltet über all seinen Werken.
15 Aller Augen warten auf dich und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit.
16 Du tust deine Hand auf und sättigst alles, was lebt, mit Wohlgefallen.
17 Gerecht ist der HERR auf all seinen Wegen und getreu in all seinen Werken.
18 Nahe ist der HERR allen, die ihn rufen, allen, die ihn aufrichtig rufen.

Als Antwort beten wir den Davidpsalm 145, der die letzte Psalmengruppe vor dem Kleinen Hallel abschließt. Er thematisiert die Barmherzigkeit Gottes. Immer wieder erfährt König David selbst, aber auch das gesamte Volk Gottes die Barmherzigkeit Gottes. Immer wieder rettet dieser seine Bündnispartnerin Israel aus allen Gefahren, die sie sich teilweise selbst aufgebürdet hat. Gott ist wirklich langmütig, das heißt geduldig. Er hat David weiterhin als König über die zwölf Stämme regieren lassen, obwohl dieser schwer gesündigt hat. Gott ist langmütig gegenüber seiner Braut Israel, die so oft anderen Göttern nachläuft. Er bricht den Bund mit ihr zu keinem Zeitpunkt.
Gott vergibt jedem Menschen seine Schuld, wie groß sie auch ist, wenn er aufrichtig bereut. Das hat er nicht nur David gegenüber gezeigt, sondern allen Menschen. Er ist „gut zu allen“. Und was auch immer Gott erwirkt, es ist letztendlich Ausdruck seines Erbarmens. Wenn der Mensch leiden muss, dann ist das kein Widerspruch zu diesem grenzenlosen Erbarmen Gottes. Er möchte unsere Liebesbeziehung, aber wenn wir sie ablehnen und deswegen dann leiden, kann er nichts tun. Zu sehr schätzt er unseren freien Willen. Und wenn andere Menschen sündigen und uns unschuldig mit hineinziehen, ist das kein Ausdruck der Ungerechtigkeit Gottes, sondern das Wesen der Sünde.
Die Sehnsucht nach Gott ist jedem Menschen ins Herz gelegt. Deshalb warten „aller Augen“ auf Gott. Und er nährt unsere Sehnsucht, wenn wir zu ihm kommen, eben „zur rechten Zeit“. Bei Gott muss keine Seele verhungern. Er tut es in der Zeit der Kirche vor allem durch die Eucharistie, das Himmelsbrot, das die Seelen nährt auf dem Weg in die Ewigkeit. Er tut es durch sein heiliges Wort, die Bibel. Er tut es auch durch die vielen anderen Sakramente und Sakramentalien. Er tut es auch durch die leiblichen Gaben wie in der Lesung und bis heute in unserem Leben durch alles, was wir zum Leben hier auf Erden benötigen.
Gott tut wirklich seine Hand auf und sättigt. Er ist großzügig mit allen Geschöpfen. Er gibt im Übermaß, seine Gnade kennt keine Grenzen. Dies ist uns durch die Sättigung in der Lesung ja auch klargeworden.
Gott ist gerecht und lässt niemanden ins offene Messer laufen. Er erzieht seine Geschöpfe auf ihrem Lebensweg und hilft ihnen dabei, ihre Schwächen zu Stärken zu machen. Durch seine helfende Gnade hilft er jedem Menschen dabei, heilig zu werden.
Gott ist nicht taub für seine geliebten Kinder, sondern hört ihre Gebete. Wichtig ist, dass sie ihn aufrichtig rufen und keine niederträchtigen Absichten dabei haben. Gott ist wirklich ein barmherziger Vater und der Retter aller Seelen.

Eph 4
1 Ich, der Gefangene im Herrn, ermahne euch, ein Leben zu führen, das des Rufes würdig ist, der an euch erging.
2 Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe
3 und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch das Band des Friedens!
4 Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung in eurer Berufung:
5 ein Herr, ein Glaube, eine Taufe,
6 ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.

In der zweiten Lesung hören wir einige paränetische Aussagen, das heißt ethische Unterweisungen. Mit der Taufe ist nicht das Ziel des Christen erreicht, sondern erst der Anfang. Nun ist es am Getauften, durch die Befähigung des Heiligen Geistes ein gottgefälliges Leben zu führen. So sagt der „Gefangene im Herrn“ Paulus, dass es ein Leben sein soll, „das des Rufes würdig ist, der an euch erging.“ Er meint die Berufung zur Heiligkeit, die mit der Taufe verknüpft ist. Er zählt einige konkrete Verhaltensweisen auf, die der getaufte Mensch aufweisen sollte: Demut, Friedfertigkeit, Geduld, Langmut und Liebe. Das sind alles Punkte, die durch maximale menschliche Bemühungen angestrebt werden sollen (menschliche Tugenden aufgrund der Befähigung durch die Taufe). Zugleich wird Gott dem so eifrigen Menschen die maximale Gnade dafür schenken, was den Weg des Getauften zu einer Kooperation mit dem Geist Gottes führt (wir sagen auch Früchte des Heiligen Geistes). Wir realisieren an der Zusammenstellung der Lesungen, dass Gottes Eigenschaften zu unseren Eigenschaften werden sollen. So wie Gott uns nährt mit irdischen und überirdischen Gaben, so sollen wir einander nähren mit irdischen und überirdischen Gaben.
Paulus ermahnt die Epheser, die er so lieb gewonnen hat, zur Einheit des Geistes und zum Band des Friedens. Der erste Begriff erinnert uns an die Bitte Jesu im hohepriesterlichen Gebet: „Lass sie eins sein, wie wir eins sind.“ Diese spendet der Geist Gottes, der Menschen an einen gemeinsamen Ort bringt. Das meint nicht mehr nur die lokale Versammlung, sondern die gemeinsame Gesinnung und Ausrichtung.
Die Christen sollen ein Leib und ein Geist sein. Ein Leib sind sie durch Christus, der die Kirche gestiftet hat und sie durch die Eucharistie immer mehr zu seinem Leib werden lässt. Ein Geist ist die Kirche durch die Einhauchung des Gottesgeistes. Dadurch sind die Christen nun eine gemeinsame neue Schöpfung, die sich moralisch gesehen nun an der göttlichen Weisheit orientieren, nicht mehr an der Weisheit der Welt.
Sowohl Juden- als auch Heidenchristen haben nun eine gemeinsame Hoffnung – sie eint der Glaube an die Auferstehung von den Toten.
Die Einheit der Christen gründet in der Einheit des gemeinsamen Gottes und Vaters. Dieser ist es nun in der Familie Gottes, die der Neue Bund ist. Wir sind alle seine Kinder und Erben in seinem Reich. Das Thema der Einheit ist sehr entscheidend, weil es zum Gesamtthema der Sonntagslesungen gehört: Die Eucharistie. Sie ist Ausdruck der Gemeinschaft der Gläubigen, gemeinschaftsstiftendes Element. Deshalb nennen wir sie auch Kommunion, von lat. communio, Gemeinschaft. Es ist Gemeinschaft mit Christus und untereinander. Taufe und Eucharistie gehören also eng zusammen und dies führt uns nun zum Evangelium, dem Höhepunkt des Themas.

Joh 6
1 Danach ging Jesus an das andere Ufer des Sees von Galiläa, der auch See von Tiberias heißt.

2 Eine große Menschenmenge folgte ihm, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat.
3 Jesus stieg auf den Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern nieder.
4 Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe.
5 Als Jesus aufblickte und sah, dass so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben?
6 Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wusste, was er tun wollte.
7 Philippus antwortete ihm: Brot für zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von ihnen auch nur ein kleines Stück bekommen soll.
8 Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm:
9 Hier ist ein kleiner Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das für so viele?
10 Jesus sagte: Lasst die Leute sich setzen! Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa fünftausend Männer.
11 Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, so viel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen.
12 Als die Menge satt geworden war, sagte er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrig gebliebenen Brocken, damit nichts verdirbt!
13 Sie sammelten und füllten zwölf Körbe mit den Brocken, die von den fünf Gerstenbroten nach dem Essen übrig waren.
14 Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll.
15 Da erkannte Jesus, dass sie kommen würden, um ihn in ihre Gewalt zu bringen und zum König zu machen. Daher zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein.

Im Evangelium wird uns heute von der wunderbaren Brotvermehrung berichtet, wie sie Johannes schildert. Sie ist die Vorgeschichte der sogenannten Himmelsbrotrede, in der Jesus zutiefst eucharistische Dinge erklärt, was aber nicht jeder Zuhörer ertragen kann.
Jesus geht an das andere Ufer des Sees Gennesaret. Er zieht weiter nördlich, dorthin, wo die Menschen seine Botschaft annehmen. Zuvor war er nämlich in Jerusalem und hat ein Streitgespräch mit der religiösen Elite geführt. Oft zieht er nach solchen ablehnenden Situationen in Gegenden, wo er angenommen wird – vor allem nach Galiläa.
Er ist nun am See und viele Menschen folgen ihm dorthin wegen der Heilstaten, die er vor allem an den Kranken tut. Nun ist für Jesus wieder die Zeit für prophetische Zeichenhandlungen gekommen, weshalb er so kurz vor dem Paschafest auf einen Berg steigt und sich mit seinen Jüngern dort niederlässt. Da fragt man sich vielleicht, warum er ausgerechnet so einen Ort aufsucht. Schließlich müssen die vielen Menschen ihm folgen, die dort mit Beschwerden zu ihm kommen. Der springende Punkt ist: Jesus tut nie etwas ohne tieferen Sinn. Es gibt so viele Verheißungen des Messias und auch der Gabe der Torah vom Zion aus (statt vom Sinai). Es ist eine Verheißung, die mit dem Tempel zu tun hat. Und nun unterweist Jesus vom Berg aus die Menschen (er setzt sich, was die Geste des Lehrers bei der Unterweisung ist!). Wir erkennen auch eine typologische Verbindung zum Volk Israel am Sinai, das von Mose gelehrt wird. Die Anwesenden werden über diese Dinge nachgedacht haben und den Ort sowie das Verhalten Jesu viel signalhafter wahrgenommen haben als wir.
Dann stellt Jesus irgendwann Philippus die Frage, woher sie genug Brot für die Anwesenden hernehmen sollen. Dies fragt er aber, um Philippus zu testen. Dieser rechnet den Preis für die Verpflegung aus und realisiert, dass es unmöglich sei. Andreas macht daraufhin auf den Proviant eines kleinen Jungen aufmerksam, der aber auch viel zu wenig für die Menschenmasse ist: fünf Gerstenbrote und zwei Fische.
Dann tut Jesus aber etwas Unerwartetes in der Wüste: Jesus bittet die Menge, sich hinzusetzen. Eigentlich steht da wörtlich das Verb ἀναπίπτω anapipto, was unter anderem die Bedeutung „sich zu Tisch legen“ aufweist und verwendet wird, wenn man sich zu Tisch begibt. In dem Kulturkreis lag man am Tisch, anstatt zu sitzen. Sich niederlegen auf einem Berg scheint absurd? Nicht für den Messias, der in seiner pädagogischen Feinfühligkeit den Juden zu verstehen geben will, dass sich nun ein weiteres Schriftwort erfüllt, nämlich Jesajas Schriftworte zum endzeitlichen Festmahl (z.B. Jes 25)! Jesus lädt zum Festmahl ein und bittet seine Gäste sozusagen „zu Tisch“. Hier ist die Endstation der Erfüllung noch nicht erreicht. Sie endet im Abendmahlssaal mit den zwölf Aposteln. Und doch werden die Menschen dafür schon vorbereitet, wenn Jesus neben den Fischen ausgerechnet Brot nimmt und dem Vater dafür dankt (die Danksagung heißt im Griechischen εὐχαριστία eucharistia!). Daraufhin lässt er die Jünger die übrigen Stücke wieder einsammeln. Bemerkenswert und wiederum ein göttliches Wunder ist, dass ganze zwölf Körbe voll von den Brotstücken übrig bleiben! Auch dies ist den Menschen ein Zeichen: Wenn Gott gibt, dann gibt er im Überfluss. Die Zahl Zwölf ist biblisch und immer eine Zahl der Fülle, Vollkommenheit und Vollständigkeit. Dies verdeutlicht das in dem Kontext stehende Verb ἐνεπλήσθησαν eneplesthesan „sie wurden gefüllt“. Die dort Anwesenden werden begriffen haben, dass die Verheißung der „fetten Speisen“ aus Jesaja sich nun vor ihren Augen erfüllt hat. Wir sehen die Entsprechung zur ersten Lesung. Dort sind es ebenfalls Gerstenbrote und auch dort kommen die Menschen aus großem Hunger zu Elischa. Hier im Evangelium haben wir einen noch krasseren Mangel an Proviant, nur fünf Brote und zwei Fische statt zwanzig Broten. Während die Menschen damals in einer Hungersnot stehen, ist der eigentliche Hunger der Menschen zur Zeit Jesu ein geistiger Hunger, eine Erschöpfung wie bei einer Herde ohne Hirten, wie wir letzte Woche hörten. Die Menschen mit ihm sind nicht nur körperlich, sondern auch im Glauben gesättigt worden – durch die Unterweisung, die Heilungen und die Speisung Jesu. Das Déjà vu erkennen nicht nur wir, sondern primär die Menschenmenge im Evangelium. Sie erkennen, dass Jesus der Christus ist. Sie kommen wirklich zum Glauben und das ist die entscheidende Sättigung des Wunders im Evangelium.
Jesus entzieht sich am Ende der Menschenmenge und sucht die Einsamkeit auf. Warum? Wir sehen immer wieder, dass die Menschen Jesus in ihre Schablone zwängen möchten. Es herrscht die Vorstellung vor, dass ein Messias kommen werde, der auf menschliche Weise, mit menschlichen Mitteln, mit Gewalt und politischen Methoden das Reich Gottes etablieren wird, die Befreiung aus der Fremdherrschaft der Römer erlangen und ein menschlicher Herrscher sein wird. Doch Jesus ist unpolitisch. Seine Waffe ist das Wort Gottes. Sein Reich ist nicht von dieser Welt. Er ist anders, als die Menschen es erwarten. Deshalb entzieht er sich den Menschen und geht wieder ins Gebet mit dem Vater. Immer wieder, wenn er große Wunder wirkt, tut er dies. So sollen auch wir nach einer großen Verausgabung im Sinne einer großen Liebesleistung in die Kontemplation gehen, um unseren Liebestank neu aufzufüllen. So werden wir nicht ausbrennen und vergessen nie, dass Gott uns diese übernatürliche Liebe schenkt, mit der wir andere Menschen auf eine Weise lieben können, die die menschlichen Kapazitäten übersteigt.

Ihre Magstrauss

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