Montag der 17. Woche im Jahreskreis

Ex 32,15-24.30-34; Ps 106,19-20.21-22.23-24; Mt 13,31-35

Ex 32
15 Mose kehrte um und stieg den Berg hinab, die zwei Tafeln des Bundeszeugnisses in der Hand, die Tafeln, die auf beiden Seiten beschrieben waren. Auf der einen wie auf der andern Seite waren sie beschrieben.

16 Die Tafeln hatte Gott selbst gemacht und die Schrift, die auf den Tafeln eingegraben war, war Gottes Schrift.
17 Josua hörte das Lärmen und die Schreie des Volkes und sagte zu Mose: Horch, Kriegslärm ist im Lager.
18 Mose antwortete: Nicht Geschrei der Starken, nicht Geschrei der Schwachen, Geschrei höre ich!
19 Als er dem Lager näher kam und das Kalb und die Tänze sah, entbrannte der Zorn des Mose. Er schleuderte die Tafeln fort und zerschmetterte sie am Fuß des Berges.
20 Dann packte er das Kalb, das sie gemacht hatten, verbrannte es im Feuer und zerstampfte es zu Staub. Den Staub streute er in Wasser und gab es den Israeliten zu trinken.
21 Zu Aaron sagte Mose: Was hat dir dieses Volk getan, dass du ihm eine so große Schuld aufgeladen hast?
22 Aaron erwiderte: Mein Herr möge sich doch nicht vom Zorn hinreißen lassen. Du kennst das Volk, es ist böse.
23 Sie haben zu mir gesagt: Mach uns Götter, die uns vorangehen! Denn dieser Mose, der Mann, der uns aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat – wir wissen nicht, was mit ihm geschehen ist.
24 Da habe ich zu ihnen gesagt: Wer Goldschmuck trägt, soll ihn ablegen. Sie haben es mir übergeben, ich habe es ins Feuer geworfen und herausgekommen ist dieses Kalb.
30 Am folgenden Morgen sprach Mose zum Volk: Ihr habt eine große Sünde begangen. Jetzt will ich zum HERRN hinaufsteigen; vielleicht kann ich für eure Sünde Sühne erwirken.

31 Mose kehrte zum HERRN zurück und sagte: Ach, dieses Volk hat eine große Sünde begangen. Götter aus Gold haben sie sich gemacht.
32 Jetzt nimm ihre Sünde von ihnen! Wenn nicht, dann streich mich aus dem Buch, das du geschrieben hast.
33 Der HERR antwortete Mose: Nur wer gegen mich gesündigt hat, den streiche ich aus meinem Buch.
34 Aber jetzt geh, führe das Volk, wohin ich dir gesagt habe! Siehe, mein Engel wird vor dir hergehen. Am Tag meiner Heimsuchung werde ich ihre Sünde an ihnen heimsuchen.

Heute hören wir aus dem Buch Exodus die große Sünde des Volkes Israel, das noch nicht einmal vom Sinai weggezogen, jedoch schon untreu geworden ist. Mose verbringt lange Tage auf dem Berg, um von Gott die Zehn Gebote zu erhalten. In seiner Abwesenheit wird das Volk unruhig und fordert Moses Bruder Aaron dazu auf, ein Kultbild zu gießen, das sie als Gott anbeten können. Warum aber gießen sie ein Kalb? Dies hängt mit dem in Ägypten importierten Baalskult zusammen, wo eine Verschmelzung mit dem ägyptischen Gott Seth stattgefunden hat. So wird der Stier zum Symbol des Fruchtbarkeits- und Wettergottes Baal, der mit Stierhörnern dargestellt worden ist. Die Israeliten haben viele Jahrhunderte in Ägypten verbracht und so ist der Baalskult für sie etwas Vertrautes.
Gott hat Mose bereits vorgewarnt, dass das Volk ins Verderben läuft. Innerhalb kürzester Zeit haben sie all das Gute vergessen, dass Gott ihnen getan hat. Sie haben sich ein Kultbild gemacht und Opfer dargebracht. Sie sagen sogar: „Das sind deine Götter, Israel, die dich aus dem Land Ägypten heraufgeführt haben.“ Sie tun so, als ob dieser Götze der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs sei. Warum heißt es eigentlich „Götter“ und nicht „Gott“, wenn es nur ein Kultbild ist? Warum erklärt Aaron dem Mose, dass die Israeliten von ihm Götter verlangt haben? Im Hebräischen wird hier das Wort אֱלוֹהִים elohim verwendet. Grammatikalisch handelt es sich um einen Plural. Das Wort für Gott gibt es dabei nur als Pluralform, sodass man in der Übersetzung entscheiden muss, ob es wörtlich mit „Götter“ zu übersetzen ist (bei Religionen mit Polytheismus macht das Sinn) oder mit „Gott“ (und dann auf den Monotheismus der Juden bezogen). Hier hat die Einheitsübersetzung sich entschieden, die wörtliche Übersetzung zu verwenden, um den Vielgötterglauben der Ägypter zu betonen.
Mose und Josua kehren vom Berg zurück und hören schon von Weitem Geschrei. Zuerst denken sie, dass es sich um Kriegsgeschrei handele, doch dann wird klar, dass es das Geschrei eines ekstatischen Gebets ist. Voller Zorn zerschmettert Mose die Gesetzestafeln, ergreift das Kalb und verbrennt es, bevor er die Asche den Israeliten zu trinken gibt. Dies ist wichtig, weil Gott ihm anordnen wird, ein sogenanntes Reinigungswasser herzustellen für jene, die sich kultisch verunreinigt haben, vor allem durch den Kontakt mit einem Toten (Num 19). Dies betrachten wir als typologische Handlung, die uns hinführt zum kostbaren Blut Christi, das wir im Juli ja besonders verehren. Dieses reinigt uns und schützt uns. Es ist auch ein Typos für das Weihwasser, mit dem wir uns besprengen und das ebenfalls reinigende und schützende Wirkung hat, ein viel zu unterschätztes Sakramentale!
Mose stellt seinen Bruder zur Rede und er erklärt, wie es zu dieser Eskalation kam: Weil die Abwesenheit des Mose sich so in die Länge zog und man nicht wusste, ob er lebendig zurückkehren würde, bat man Aaron, ein Götterbild zu erstellen. Der Mensch ist von seiner Natur her so, dass er sich in Situationen der Ungewissheit an etwas oder jemanden klammert. Bisher war Mose die wichtigste Bezugsperson, die zugleich ein Verbindungsglied zwischen dem Volk Israel und Gott darstellte. Da nun Mose nicht mehr da war, war auch der Kontakt zu Gott nicht mehr so unmittelbar gegeben. Nach dieser Logik erscheint es gar nicht mehr so abwegig, dass die Israeliten Gott auf andere Weise fassbar machen möchten und dabei auf etwas zurückgreifen, was sie von den Ägyptern kennen.
Mose kehrt zum Berg zurück. Erstens hat er die Steintafeln zerstört, in die Gott seine Gebote hineingeschrieben hat. Zweitens muss er vor Gott für das Volk Israel um Vergebung bitten.
Mose wird zum Fürsprecher Israels. Er legt für das Volk beim Herrn ein gutes Wort ein wie es die Heiligen am himmlischen Thron für uns alle tun! Christus ist noch weitergegangen und hat beim Bundesschluss des Neuen Bund sein eigenes Blut vergossen, damit wir alle gerettet würden.
Gott ist barmherzig und ist bereit, das Volk weiterhin zu führen. Die Sünde wird aber nicht ungesühnt bleiben, denn wir müssen für alles aufkommen, was wir tun. Der Tag der Heimsuchung, von dem wir am Ende hören, kann einerseits auf das Lebensende der Israeliten bezogen werden bzw. auf das Ende der Zeiten. Diese Deutung bezieht sich auf Gottes Gericht, bei dem Gott alles aufdeckt und ein Gerichtsurteil verhängt. Dies ist aber auch zu beziehen auf das Gerichtshandeln Gottes schon in diesem Leben. Die Israeliten werden viele Jahrzehnte in der Wüste leben, bevor sie ins Verheißene Land dürfen. Die Israeliten, die das Kalb angebetet haben, werden zudem einer Katastrophe anheimfallen. Der Tag der Heimsuchung kommt also schon in diesem Leben, nicht erst in der Ewigkeit.
Gott ist unendlich geduldig und barmherzig mit uns Menschen. Er weiß, dass wir im nächsten Moment das Goldene Kalb unseres Lebens anbeten werden, ja noch während seines Bundesschlusses mit uns! Und doch ist er bereit, alles zu geben. Und doch war er bereit, sein kostbares Blut für uns zu vergießen.

Ps 106
19 Sie machten am Horeb ein Kalb und warfen sich nieder vor dem Gussbild.

20 Die Herrlichkeit Gottes tauschten sie ein gegen das Abbild eines Stieres, der Gras frisst.
21 Sie vergaßen Gott, ihren Retter, der einst in Ägypten Großes vollbrachte,
22 Wunder im Land Hams, Furcht erregende Taten am Roten Meer.
23 Da sann er darauf, sie zu vertilgen, wäre nicht Mose gewesen, sein Erwählter.
Der trat vor ihn in die Bresche, seinen Grimm abzuwenden vom Vernichten.
24 Sie verschmähten das köstliche Land, sie glaubten nicht seinem Wort.

Der Psalm reflektiert, was damals am Sinai passiert ist. Es war eigentlich eine ganz wunderbare Hochzeit zwischen Gott und seinem Volk (denn der Bundesschluss ist wie ein Ehebund). Doch noch gar nicht vom Traualtar des Berges weggegangen wird die Braut dem Bräutigam schon untreu, indem sie sich „vor dem Gussbild“ niederwirft. Die Bezeichnung „Horeb“ ist ein alternativer Name für den Berg Sinai.
Der Psalm betrachtet die Degradierung der Gottesverehrung: Die Herrlichkeit Gottes wird durch ein Gras fressendes Tier ausgetauscht. Das hebräische Wort für Herrlichkeit ist כָּבוֹד kavod, auf Griechisch immer die δόξα doxa, die Glorie, das ihn umhüllende Licht der überströmenden Gnade. Wie kann dieses aufgegeben werden für einen Stier, der auf der Weide steht und Gras frisst? Der Psalm betont, wie unvernünftig das ist und wie leichtfertig das Aufgeben der Gnade Gottes ist. Dies können wir wiederum auf die Zeitgenossen Jesu beziehen, die die Gnade, die seine Menschwerdung in ihr Leben gebracht hat, leichtfertig aufgeben für das Festhalten an dem geschriebenen Wort Gottes. Was ist größer? Der Buchstabe oder das fleischgewordene Wort Gottes? Das eine schafft das andere nicht ab, so wie ein Stier an sich nicht schlecht ist (schließlich ist er Geschöpf Gottes), aber wie kann man zurückkehren zu der Zeit vor der großen Gnade, wenn man die große Gnade schon erhalten hat? Das hat mit ganz großem Unglauben zu tun. Man glaubt nicht an den großen Gott der Herrlichkeit, der ein ganzes Volk aus dem Sklavenhaus Ägyptens befreit hat und der einen Bund mit ihm geschlossen hat. Man glaubt Jesus Christus nicht, der der Messias ist, der Retter der Welt, die Erfüllung der Torah, ihre Personifizierung! Und auch heute sehen wir diese Haltung bei so vielen etlichen Menschen. Sie sind getauft und so zu Erben im Reiche Gottes eingesetzt worden, doch sie leben so, als wären sie nie getauft worden. Sie gehen zurück zum Zustand vor der großen Gnade, die ihnen im Sakrament erwiesen worden ist. So wie die Israeliten am Sinai und so wie die Zeitgenossen Jesu, die ihn mit eigenen Augen gesehen haben, werden wir Menschen heute Rechenschaft ablegen müssen dafür, dass wir die Gnade Gottes mit Füßen zertreten haben. So wie die Menschen damals vergessen die Menschen heute all die Heilstaten, die Gott in ihrem Leben gewirkt hat.
Und so wie Gott damals Mose berufen hat, für das Volk einzustehen, es aus Ägypten zu führen, ihm die Zehn Gebote zu vermitteln, vor allem aber für das Volk „in die Bresche“ zu springen, so hat er zu allen Zeiten der Heilsgeschichte Propheten zu seinem auserwählten Volk gesandt, dass es zur Vernunft komme und umkehre. Wie viele Menschen sind schon für das Volk Gottes in die Bresche gesprungen! Wie viele haben auch mit dem Beginn der Kirche ihr Leben gelassen, damit die Menschen umkehren! Gott sendet uns so viele Chancen, umzukehren und in der Kirche aufzuräumen. Wie viele Chancen hat die streitende Kirche auf Erden aber genutzt? Wie viel musste Gott schon zulassen, bis es endlich zu einer inneren Reinigung kam?
Wenn es am Ende heißt: „Sie verschmähten das köstliche Land, sie glaubten nicht seinem Wort“, dann ist es auf mehrfache Weise zu verstehen. Wörtlich-historisch heißt es zunächst, dass das Volk Israel die Verheißung Gottes ignoriert hat, der ihnen das Gelobte Land versprochen hat, in dem Milch und Honig fließen. Sie haben seinem Wort, dem Wort der Verheißung nicht geglaubt, das er bereits Abraham zugesagt hat. Dies müssen wir über den wörtlichen Sinn hinaus allegorisch lesen: Das Volk hat auch das Gelobte Land, das Paradies ignoriert, aus dem es durch den Sündenfall des ersten Menschenpaares verbannt worden ist. Dabei hat Gott ihnen durch Abraham auch die Rückkehr in dieses Gelobte Land versprochen. So hat Israel viele Jahrhunderte und Jahrtausende den Messias erwartet, der die Tür zum Paradies wieder öffnen sollte. Er ist das fleischgewordene Wort Gottes, dem die Juden nicht geglaubt haben. Sie haben dieses Heil ignoriert, indem sie Jesus als den Messias ignoriert haben. Stattdessen haben sie ihn den Römern ausgeliefert und ans Kreuz schlagen lassen. In dieser Leserichtung sprechen wir hier nicht mehr von den Vätern zur Zeit des Mose, sondern von der religiösen Elite zur Zeit Jesu: von den Sadduzäern, Pharisäern und Schriftgelehrten.
Wir müssen es auch moralisch deuten: Mit jeder Sünde, die wir Menschen begehen, ignorieren wir das Verheißene Land, das den reinen moralischen Zustand meint, den Stand der Gnade. Durch die Taufe hat Gott uns einen ganz reinen seelischen Zustand geschenkt. Er hat in unserer Seele Wohnung genommen, die der Tempel des Hl. Geistes ist. Mit jeder Sünde ignorieren wir es und entweihen den Tempel Gottes. Wir verlieren das Gelobte Land unseres Herzens. Wir glauben dem Wort nicht, das in uns wohnt, Jesus Christus.
Und schließlich müssen wir es anagogisch deuten: Der Herr verheißt uns nach unserem Tod und am Ende der Zeiten das Gelobte Land, in dem wir ganz und gar mit ihm in Gemeinschaft leben werden, das Himmelreich. Wir ignorieren dieses ewige Leben, indem wir seinem Wort nicht glauben, indem wir die Gebote nicht halten und fern von ihm leben. So gehen wir ins Verderben und werden auf ewig von ihm abgeschnitten sein. Gott tut alles, damit wir nicht verloren gehen. Er geht uns auf unseren Irrwegen nach, damit wir zu ihm zurückkehren. Eines Tages wird es aber zu spät sein, wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit zurückkehren wird. Kehren wir noch heute um und lassen ab von den Goldenen Kälbern unserer heutigen Zeit!

Mt 13
31 Er legte ihnen ein weiteres Gleichnis vor und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte. 32 Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.
33 Er sagte ihnen ein weiteres Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Sea Mehl verbarg, bis das Ganze durchsäuert war.
34 Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge in Gleichnissen und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen,
35 damit sich erfülle, was durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund in Gleichnissen, ich spreche aus, was seit der Schöpfung der Welt verborgen war.

Im Evangelium hören wir heute von einigen Reich-Gottes-Gleichnissen. Ab Vers 31 geht es um das Gleichnis vom Senfkorn, das das Wachsen des Reiches Gottes umschreibt. Es scheint ganz unscheinbar und beginnt mit einer Hand voll Menschen. Doch es wächst rasant, indem immer mehr Menschen sich taufen lassen. Und am Ende ist es viel größer als alle anderen Pflanzen. Wir können dies auf die Kirchengeschichte beziehen – innerhalb von drei Jahrhunderten ist das Christentum zur Staatsreligion im Römischen Reich geworden! Das Senfkorngleichnis ist für uns heute sehr relevant. Wir sehen mit Bedauern, dass immer weniger Menschen wirklich noch praktizierende Katholiken sind, die Lehre ernst nehmen und sich wirklich um die Zehn Gebote bemühen. Und wenn auch nur eine Hand voll echter Katholiken übrigbleibt, ist das nicht zu unterschätzen! Aus einer Handvoll kann eine Masse brennender Christen werden!
Auch das Gleichnis vom Sauerteig ist sehr anschaulich, diesmal hebt Jesus damit hervor, wie das Reich Gottes in die Welt kommt: Der Sauerteig wird unter das Mehl gemischt, bis alles durchsäuert ist. Gott ist Mensch geworden und das Reich Gottes, das mit der Person Jesu Christi zuinnigst verbunden ist, mitten unter die Menschen gekommen. Er hat seinen Sauerteig in Form von Verkündigung und Heilstaten sowie gutem Beispiel in der Welt verteilt und nach seiner Heimkehr zum Vater durch seine Jünger weiter verteilen lassen, bis alles durchsäuert worden ist. Und dieser Prozess ist immerwährend, bis er wiederkommt am Ende der Zeiten.
Wie so oft im Matthäusevangelium wird die Gleichnisrede Jesu vor dem Hintergrund alttestamentlicher Verheißungen als Erfüllung gedeutet. Hier wird Ps 78,2 zitiert: „Ich öffne meinen Mund in Gleichnissen, ich spreche aus, was seit der Schöpfung der Welt verborgen war.“ Jesus offenbart den Menschen durch Gleichnisse, was bis dahin verborgen war. Gott ist ein perfekter Pädagoge. Er weiß, wann er was zu seinem Volk sagen kann, sodass es das Geoffenbarte verstehen kann. Warum Jesus es ausgerechnet in Gleichnisform tut, hat er zuvor schon erklärt: Er möchte das Wort Gottes nicht zum Konsumgut verkommen lassen. Vielmehr soll es zum Indikator werden, zum Entscheidungsfaktor: Will ich mich mit dieser Botschaft eingehender beschäftigen und dafür etwas tun oder ist mir das zu anstrengend und ich lasse mich erst gar nicht darauf ein? Jesus stellt den Menschen vor die Entscheidung, das Reich Gottes anzunehmen oder nicht.

Ihre Magstrauss

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