Dienstag der 27. Woche im Jahreskreis

Jona 3,1-10; Ps 130,1-2.3-4.5-6b.6cu. 7au. 8; Lk 10,38-42

Jona 3
1 Das Wort des HERRN erging zum zweiten Mal an Jona: 

2 Mach dich auf den Weg und geh nach Ninive, der großen Stadt, und rufe ihr all das zu, was ich dir sagen werde! 
3 Jona machte sich auf den Weg und ging nach Ninive, wie der HERR es ihm befohlen hatte. Ninive war eine große Stadt vor Gott; man brauchte drei Tage, um sie zu durchqueren. 
4 Jona begann, in die Stadt hineinzugehen; er ging einen Tag lang und rief: Noch vierzig Tage und Ninive ist zerstört! 
5 Und die Leute von Ninive glaubten Gott. Sie riefen ein Fasten aus und alle, Groß und Klein, zogen Bußgewänder an. 
6 Als die Nachricht davon den König von Ninive erreichte, stand er von seinem Thron auf, legte seinen Königsmantel ab, hüllte sich in ein Bußgewand und setzte sich in die Asche. 
7 Er ließ in Ninive ausrufen: Befehl des Königs und seiner Großen: Alle Menschen und Tiere, Rinder, Schafe und Ziegen, sollen nichts essen, nicht weiden und kein Wasser trinken. 
8 Sie sollen sich in Bußgewänder hüllen, Menschen und Tiere. Sie sollen mit aller Kraft zu Gott rufen und jeder soll umkehren von seinem bösen Weg und von der Gewalt, die an seinen Händen klebt. 
9 Wer weiß, vielleicht kehrt er um und es reut Gott und er lässt ab von seinem glühenden Zorn, sodass wir nicht zugrunde gehen. 
10 Und Gott sah ihr Verhalten; er sah, dass sie umkehrten und sich von ihren bösen Taten abwandten. Da reute Gott das Unheil, das er ihnen angedroht hatte, und er tat es nicht.

Heute hören wir die wiederholte Berufung Jonas zur Umkehrpredigt in Ninive, nachdem er sich so dagegen gesträubt und die schmerzhaften Konsequenzen einkassiert hat. Im dritten Kapitel setzt er diese Aufgabe endlich um. Gott sucht uns Menschen immer wieder auf, weil er uns liebt und wir ihm nicht egal sind. Für Jona hat er diese ehrenvolle Aufgabe, die Bewohner von Ninive zur Umkehr aufzurufen. Und wie wir sehen, hat diese Predigt eine starke Wirkung.
Die große Stadt, für die man mehrere Tage zur Durchquerung braucht, hat sehr einsichtige Bewohner. Die Menschen glauben dem, was Jona ihnen sagt, nämlich dass in vierzig Tagen die Stadt zerstört würde. Es handelt sich ja um eine heidnische Stadt. Das ist wohl auch der Grund, warum sich Jona zunächst geweigert hat, diese Aufgabe umzusetzen. Er wollte den Bewohnern der assyrischen Stadt und götzendienerischen Hochburg nicht die Barmherzigkeit Gottes gönnen.
Und die Menschen reagieren richtig, nämlich mit einer umfassenden Bußhaltung. Sie sagen zueinander, dass wenn sie von Herzen bereuen, sich in eine Bußhaltung begeben und vor allem von ihren bösen Taten ablassen, Gott das Unheil vielleicht noch abwenden wird. Dies betrifft nicht nur die einfachen Menschen, dies betrifft sogar den König von Ninive, der seinen Königsmantel ablegt und sich in Asche setzt. Sogar die Tiere sollen fasten. In Ninive scheint ein Problem mit körperlicher Gewalt vorzuliegen, denn es wird durch die Aussage „Gewalt, die an seinen Händen klebt“ angedeutet. Womöglich meint es sogar die tödliche Gewalt, durch die das Blut der Opfer an den Händen klebt.
Ihre aufrichtige Buße bleibt nicht unerkannt. Gott sieht alles, vor allem das Herz des Menschen. Er sieht, dass die Bewohner der Stadt ihr Leben wirklich ändern und ihre bisherigen Taten bereuen. So zerstört er die Stadt nicht.
Es heißt wieder sehr menschlich „da reute Gott das Unheil“. Gott braucht nichts zu bereuen, da er keine Fehler begeht. Das ist die Vorstellung der Menschen von damals. Hier bemerken wir wieder den Einfluss des Autors. So hat er die Situation bewertet und so hat er sich Gottes nicht umgesetzte Zerstörung der Stadt erklärt.
Für uns ist diese Erzählung sehr tröstlich: Auch in unserem Fall ist es nicht zu spät, aufrichtig umzukehren. Auch wir müssen das ewige Verderben nicht schauen, wenn wir in uns gehen, unsere Sünden bereuen, bekennen, büßen und uns vornehmen, von nun an anders zu leben. Dann wird auch die Stadt unseres Herzens, unser inneres Ninive, die Seele, nicht verloren gehen. Es ist kein Zufall, dass Gott der Stadt vierzig Tage gegeben hat. Diese Zahl ist sehr tiefgründig und besonders in Bußzeiten entscheidend. Jesus fastet nachher auch vierzig Tage, das Volk Israel zieht vierzig Jahre durch die Wüste, der Regen der Sintflut kommt vierzig Tage auf die Erde herab. Sühne und Buße hängen mit der Zahl vierzig eng zusammen. Deshalb dauert auch unsere Fastenzeit vierzig Tage. Deshalb war auch die Adventszeit früher vierzig Tage lang, was leider verkürzt worden und so der Zusammenhang zur Fastenzeit abhanden gekommen ist. Wir sollen diese Zeit mit derselben aufrichtigen Bußhaltung verbringen wie die Bewohner Ninives. So wird Gott auch uns verschonen und noch mehr: Er wird uns ganz viele Gnaden schenken.

Ps 130
1 Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich, HERR, zu dir: 

2 Mein Herr, höre doch meine Stimme! Lass deine Ohren achten auf mein Flehen um Gnade. 
3 Würdest du, HERR, die Sünden beachten, mein Herr, wer könnte bestehn? 
4 Doch bei dir ist Vergebung, damit man in Ehrfurcht dir dient. 
5 Ich hoffe auf den HERRN, es hofft meine Seele, ich warte auf sein Wort. 
6 Meine Seele wartet auf meinen Herrn mehr als Wächter auf den Morgen, ja, mehr als Wächter auf den Morgen. 
7 Israel, warte auf den HERRN, denn beim HERRN ist die Huld, bei ihm ist Erlösung in Fülle. 
8 Ja, er wird Israel erlösen aus all seinen Sünden.

Wir beten einen Bittpsalm als Antwort, der zu Wallfahrten nach Jerusalem gebetet worden ist. Wir beten diesen Psalm heute unter anderem bei Beerdigungen, also wenn es um den Tod geht. Und auch für uns ist er stets angemessen, die wir tagtäglich Gefahren des moralischen Todes ausgesetzt sind.
„Aus den Tiefen rufe ich, HERR, zu dir“ entspricht der Tiefe des Falls in moralischer Hinsicht, also wenn wir gesündigt haben. Es bezieht sich auf die gesamte Menschheit nach dem Sündenfall, die in die Tiefe gerissen worden ist und nun eine gefallene Schöpfung darstellt. Es bezieht sich auf die Menschheit, die nach Erlösung schreit und die Jesus dann gebracht hat. Aus der Tiefe rufen auch wir Menschen nach der Erlösungstat Christi, die weiterhin sündigen und die im Namen Jesu vieles erleiden müssen und das Ende der Zeiten ersehnen. Es ist der Ruf der Bewohner Ninives in ihrer Bußhaltung, damit Gott die Stadt nicht zerstört.
„Mein Herr, höre doch meine Stimme! Lass deine Ohren achten auf mein Flehen um Gnade.“ Gott hat natürlich keine Ohren, aber es ist bildhaft gemeint für Gottes Gehör. Nichts verklingt vor Gott unerhört. Er hilft allen Menschen aus ihrer Not, aber auf seine Weise und in seinem Timing.
„Würdest du, HERR, die Sünden beachten, mein Herr, wer könnte bestehn?“ – bringt es auf den Punkt. Kein Mensch hätte in den Himmel kommen können, wenn Jesus nicht alle Sünden der Welt auf sich genommen hätte. Wäre es ein reiner Kausalzusammenhang ohne diese barmherzige Intervention Gottes, wären alle Menschen ewig von Gott abgeschnitten gewesen. So ist es bei Gott aber nicht, sondern von Anfang an wollte er uns erlösen, weil sein Plan mit uns ist, dass wir alle gerettet werden. Er hat dafür alles vorbereitet, uns alles auf einem edlen Tablett serviert – nun liegt es an uns, die Erlösung, die Barmherzigkeit, die Vergebung Gottes anzunehmen und aufzustehen von unserem Fall.
„Doch bei dir ist Vergebung, damit man in Ehrfurcht dir dient“ – beschreibt den Grund unserer Erlösung: Wir sollen alle die Chance auf den Himmel haben, wo wir in ewiger Ehrfurcht Gott dienen. Aber auch jetzt schon in unserem irdischen Dasein vergibt uns Gott durch das Sakrament der Versöhnung immer wieder unsere Schuld, damit wir ihm mit versöhntem Herzen dienen können und er uns mit seinen Gnaden beschenken kann.
„Ich hoffe auf den HERRN, es hofft meine Seele, ich warte auf sein Wort.“ Es ist total messianisch zu lesen: Die Menschen, die sich auf den Weg nach Jerusalem zu den Wallfahrtsfesten im jüdischen Festkalender machen, sind zugleich in einer umfassenden Notsituation, denn sie warten auf den Messias, der sie aus ihrer jeweiligen Fremdherrschaft und politischen Spannung herausholt. Vor allem ist es zurzeit der Babylonischen Gefangenschaft der Fall, als der erste Tempel ja zerstört ist. So warten die Juden auf den Messias, der dann aber ganz anders kam und ganz anders erlöste, als sie es erwartet haben. Jesus ist das fleischgewordene Wort Gottes, auf das der Psalmenbeter heute wartet. Auch wir warten auf den Messias, allerdings auf seine Wiederkehr am Ende der Zeiten.
Wir warten wie das Volk Israel dabei mehr als die Wächter auf den Morgen. Es ist ein schönes Bild, denn mit dem Morgen geht die Sonne auf und Christus ist die Sonne der Gerechtigkeit. Es ist auch kein Zufall, dass der Herr im Morgengrauen auferstanden ist – zusammen mit der Sonne.
Israel soll geduldig sein und warten, denn die Erlösung kommt. Ja, das Warten hat mit dem Kommen Christi ein Ende gehabt und der Welt ist wirklich die Erlösung in Fülle geschenkt worden – sie reicht bis in unsere heutige Zeit hinein und wird auch für die kommenden Generationen gelten!
Das Warten auf Gott zahlt sich immer aus. Die Geduld und die Standhaftigkeit bis dahin wird Gott sehen, er wird auch unser Rufen hören und so werden wir am Ende für das Warten überreich entschädigt. Gott wird uns in seine Arme schließen, sodass wir auf ewig mit ihm sein werden.

Lk 10
38 Als sie weiterzogen, kam er in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn gastlich auf.
39 Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu.
40 Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen zu dienen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!
41 Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen.
42 Aber nur eines ist notwendig. Maria hat den guten Teil gewählt, der wird ihr nicht genommen werden.

Als Evangelium hören wir heute eine Episode, die oft nicht richtig verstanden wird. Wir hören davon, wie Jesus nach Betanien kommt. Der Name der Stadt wird uns hier nicht gesagt, aber wir wissen es aus dem Johannesevangelium. Es geht nämlich um eine Familie, bei der Jesus unterkommt, die aus den Schwestern Marta und Maria besteht sowie den hier nicht erwähnten Bruder Lazarus, den Jesus später von den Toten auferwecken wird.
Jesus kehrt bei den Schwestern ein und es ist offensichtlich so, dass Jesus wichtige Dinge erklärt. Währenddessen sitzt Maria ihm zu Füßen und hört ihm aufmerksam zu. Marta dagegen ist sehr damit beschäftigt, Jesus zu bewirten. Dann kommt es, dass Marta zu Jesus geht und ihm sagt: „Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die Arbei mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!“ Das ist interessant, weil Maria mit im Raum ist. Warum sagt sie ihrer Schwester nicht direkt „komm und hilf mir?“ Sie möchte, dass Jesus mit seiner Autorität Maria zum Mithelfen bewegt. Vermutlich ist es ein indirekter Appell an Jesus, mit dem Reden aufzuhören, damit Maria aufsteht und ihrer Schwester hilft.
Marta hat nicht verstanden, was hier passiert. Sie sieht nur die Oberfläche wie wir Zuhörer auch, wenn wir den Eindruck haben, dass Marta im Folgenden ungerecht behandelt wird. Denn Jesus sagt, dass Maria den guten Teil gewählt hat, der ihr nicht genommen werden soll. Er sagt nicht: „Maria, so geh und hilf zuerst deiner Schwester, dann reden wir weiter.“ Denn hier ist keine einfache Situation von Gastfreundlichkeit im Gange, sondern wir müssen tiefer schauen:
Jesus kehrt bei den Schwestern ein. Gott selbst hat sich ein Zuhause ausgesucht, um dort Gast zu sein! Was ist die richtige Einstellung, wenn Gott höchstpersönlich zu uns nach Hause kommt? Sollen wir ihm dann nicht begegnen, ihm aufmerksam lauschen, was er uns zu sagen hat? Es ist die absolute Gnadenzeit angebrochen, ist denn das leibliche Wohl, sind denn dann die weltlichen Belange so wichtig? Maria hat deshalb den guten Teil gewählt, weil sie Jesus nicht als gewöhnlichen Menschen und Gast behandelt, sondern Gottes Einkehr in ihr Haus erkannt hat. Es geht nicht um Hilfsbereitschaft und Fleiß. Es geht darum, wer hier der Gastgeber ist! Jesus ist zwar in das Haus der Geschwister eingekehrt, aber er ist der Gastgeber, denn er lädt ein zur Begegnung mit ihm! Maria hat das in ihrer kontemplativen Haltung erkannt, Marta nicht.
Dieses Ereignis lässt sich auf verschiedenen Ebenen begreifen. So sehen wir auch das Kommen Jesu in jeder Hl. Messe vor Augen. Wenn er in unsere Gemeinschaft einkehrt in den eucharistischen Gestalten von Brot und Wein, was tun wir dann? Können wir dann innehalten und ihn anschauen, uns von ihm beeindrucken lassen und auf seine Worte hören, die er uns sagen möchte? Oder „gestalten“ wir die Eucharistie bis zum Abwinken, füllen sie mit unseren menschlichen Worten, sodass wir Gott selbst das Schweigen gebieten? Was ist denn wichtig, wenn Gott selbst zu uns kommt? Das wir ihn vollquatschen oder dass er uns sein göttliches Wort sagt? Natürlich dürfen wir Gott alles sagen und sollen ja z.B. mit unseren Bitten zu ihm kommen! Aber zu allererst sollen wir ihm lauschen, ihm das Wort überlassen. Dann wird er unsere Probleme, die er schon längst kennt, lösen, bevor wir uns versehen!
Und wie steht es um unser persönliches Gebet, unsere persönliche Begegnung mit Christus? Wie beten wir? Halten wir lange Monologe oder lassen wir ihn auch einmal zu Wort kommen? Wie ist es, wenn wir den Herrn in der Eucharistie empfangen? Wenn er zu Gast in unsere Seele einkehrt, können wir dann wie Maria zu seinen Füßen Platz nehmen und ihm zuhören? Wie gestalten wir unser Leben? Können wir zuerst Maria sein, bevor wir Marta sind? Können wir zuerst die Kontemplation anstreben, uns ganz in Gott vertiefen und aus seiner Liebesquelle schöpfen, damit wir gestärkt in den Alltag gehen und die Ärmel hochkrempeln können wie Marta? Jesus sagt nicht, dass es falsch ist, gastfreundlich und fleißig zu sein. Er möchte, dass wir uns von ganzem Herzen einsetzen, wo wir gebraucht werden! Aber was kommt wann? Es geht um die rechte Zeit, wie es Kohelet sagen würde. Wenn Gottesbeziehung stattfindet, geht es um Kontemplation. Und aus dieser Begegnung heraus können wir viel fruchtbarer aktiv werden. Schließlich erliegen wir sonst sehr schnell der Versuchung, alles im Alltag aus eigener Kraft heraus zu tun. Zuerst Maria (Kontemplation, Hinhören auf den Herrn), dann Marta (fleißig sein und alles zur Ehre Gottes tun). Dann werden wir Frucht bringen und die Menschen werden Gott loben und preisen, weil sie an uns die Gnade Gottes sehen.
Hätte Paulus wie Marta gehandelt, hätte er nicht die Früchte gebracht, ja hätte er die Bekehrung so nicht erlebt. In der Gottesbegegnung vor den Toren von Damaskus hat er sein Herz geöffnet und sich verändern lassen. Von da an hat er die Gnade Gottes an den Menschen stets verkündet. Zuvor hat er sehr menschlich gedacht und die Einstellung vertreten, dass der Mensch aus eigener Kraft die Rechtfertigung vor Gott anstreben könne. Er ist von einer „Marta-Lastigkeit“ in eine gesunde Mischung von Marta und Maria gekommen – so sagt er zwar, dass der Mensch aus Gnade vor Gott gerecht gemacht wird Röm 3,28 im Hinblick auf die Taufgnade, aber diese befähigt zum wunderbaren Teamwork von Gnade und Tugend. In 1 Kor 15 sagt Paulus es selbst in Vers 10: „Mehr als sie alle habe ich mich abgemüht – nicht ich, sondern die Gnade Gottes zusammen mit mir.“
Wir dürfen bei all dem Aktivismus unseres Lebens die Contemplatio nicht vergessen. Schließlich kommt irgendwann das Ende der Zeiten. Das beständige Marta-Dasein der Menschheit bricht dann abrupt ab und ein ewiges Maria-Dasein in der Anschauung Gottes bricht an. Wir kommen von der steten Arbeit in die ewige Kontemplation. Das sollten wir schon in diesem Leben einüben und auch die Gelegenheiten nutzen, die Gott uns schenkt. Seien wir nicht wie Marta und übersehen diese Gnadenzeit vor lauter Aktivismus. Ganz konkret: Nutzen wir die Zeiten der Anbetung, vor allem vor dem ausgesetzten Allerheiligsten. Legen wir mal Schweigezeiten ein, vielleicht richtige Exerzitien. Suchen wir die Stille und Einsamkeit, um mit Gott allein zu sein. Jesus hat es ja vorgemacht. Wie oft hat er Zeit mit seinem Vater allein verbracht, nachdem oder bevor er große Menschenmassen begegnet ist.

Ihre Magstrauss


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